Regionaler Arbeitskreis Internet amOberschulamt Karlsruhe

von Roland Bernert


Tipps und Tricks zur Beschleunigung von

WINDOWS 95/98/ WIN-NT (teilweise auch Win2000/XP)

(gefunden in verschiedenen Fachzeitschriften)



Ms-DOS

Mehr Speichertplatz für DOS-Programme:
In der config.sys sollten folgende Zeile am Anfang stehen:
device = c:\dos\himem.sys
device = c:\dos\emm386.exe noems
dos = high, umb

Man kann auch folgende Einstellungen für den emm386-Treiber probieren:
emm386.exe i=b000-b7ff noems
oder
emm386.exe i=b000-b7ff ram
Diese Einstellungen können aber Probleme mit der Graphikkarte bereiten
(einfach ausprobieren)


TUNING Win98
 



Tipps und Trick zur Beschleunigung von WINDOWS-NT

Windows XP

Windows 2000
  • Mailto-URLs mit Zusatzinformationen:

  • Einige Browser und Emailprogramme unterstützen Parameter innerhalb einer Maitto-URL.
    Ein Fragezeichen trennt den ersten Parameter von der Mailadresse; nachfolgende Parameter werden mit einem kaufmännischen Und-Zeichen angefügt. Leerzeichen muss man durch %20 ersetzen.

    Ein Beispiel:
    <A HREF="mailto:za186@lehrer.uni-karlsruhe.de$subject=irgend_ein_text&Body=Hallo%20wer_da">
    Diese Url öffnet das E-Mail-Programm, fügt die Adresse 'za186@lehrer.uni-karlsruhe.de' in das Adressfeld ein.
    Die Zeichenfolge 'irgend_ein_text' kommt in das Feld für den Betreff (subject) und die Worte 'Hallo wer_da" ind das eigentliche Nachrichtenfenster.

    Ein weiteres Beispiel:
    <A HREF="mailto:za186@lehrer1.rz.uni-karlsruhe%20betrifft%20irgend_ein_text">
     

  • Einstellung der "richtigen MTU-Grösse:

  • Die richtige MTU-Grösse kann die Internetübertrageung beschleunigen:
    So gehts:
    Man wählt sich ins Internet ein und ermittelt mit winipcfg die IP-Adresse des Standard-Gateways.
    Mit ping -f -l 600 <standard-gateway> ermittelt man die Zeit für die Übertragung der Pakete und erhöht oder vermindert den Wert 600, bis sich die geringste Zeit ergibt.
    Den ermittelten Wert muss man danach in der Registry unter
    HKEY_LOCAL_Machine/System/CurrentControlSet/Services/Class/NetTrans/DriverDesc (die genaue Bezeichnung kann davon etwas abweichen).
    Lautet der Inhalt "TCP/IP" ist man an der richtigen Stelle. Dort ändert man den Inhalt von MaxMTU entsprechend dem gefundenen.
    Falls noch kein entsprechender Wert existiert, legt man ihn neu an. Neustarten der Rechners nicht vergessen.
     
  • WinZip per Befehlszeile steuern

  • Packen:
    Aufruf: winzip32.exe [-min] Aktion [Optionen] Archivdatei[.zip] Dateiname
    -min: Winzip startet minimal also ohne Programmfenster
    Aktion:
    -a hinzufügen
    -f erneuern
    -m veschieben
    -u aktualisieren
    Optionen:
    -r Einbeziehung von Unterverzeichnissen
    -p speichern von Pfadangeben
    -ex, -en, -ef, -e0 maxuimale, normale, schnelle, extra schnelle, keine Komprimierung
    -hs Einbeziehen von System - und versteckte Dateien
    Archivdatei: Name der Zip-Datei
    Dateiname: Datei oder Pfadnamen der hinzuzufügenden Dateien (*, ? ist erlaubt.
    Extrahieren:
    Aufruf: winzip32.exe -e [Optionen] Archivdatei[.zip] Verzeichnis
    Optionen:
    -o Überschreiben namensgleicher Dateien
    -j Verwendung der im Archiv gespeicherten Pfadangaben
    Archivdateiname: Pfadname der Zip-Dateien
    Verzeichnis: Zielordner
    Pfadnamen, die Leerzeichen enthalten müssen in Anführungszeichen eingeschlossen werden.

  • Hinweise zu Office
    • LiveScrolling

    • Die meisten Programm scrollen den Bildschirminhalt automatisch mit Hilfe der vertikalen
      Scrollleiste. Microsoft-Word tut da nicht. Das kann man einstellen unter:
      HKEY_CURRENT_USER\Software\Mircosoft\Office\8.0\Word\Options
      Dort eine neue Zeichenfolgen LiveScrolling anlegen und den Wert '1' zuweisen.
       
    • Probleme von Office97 nach Update für die neue Rechtschreibung

    • in HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Shared Tools\Proofing Tools
      sollte man den Eintrag "Proofing Tools" löschen, danach Office 97 neu installieren und
      das Rechtschreibprüfung-Update erneut installieren.
       
    • Multihoming unter Windows 98

    • Einer Netzwerkkarte sind mehrere IP_adressen zuzuweisen:
      HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Services\Class\NetTrans\nnnn
      unter IPAdress einfach mehrere IP-Adressen durch Komma getrennt, in den String IPMask die passende Netzwerkmaske schreiben.
      Falls der Rechner nur eine Netzwerkkarte besitzt setzt man für nnnn einfach 0000 ein.
      Um bei mehreren Schnittstellen die richtige Zahl für nnnn zu finden, trägt man im Bereich Netzwerk der Systemsteuerung eine beliebige IP-Adresse für die Netzwerkkarte ein und sucht diese anschließend mit Regedit in der Registry.


     
  • Hinweise zu LINUX
    • Fernzugriff auf Linux-Rechner via Telnet

    • Die Datei /etc/login/defs legt fest, an welchen Konsolen man sich als Root einloggen darf. Standardmaessig ist der Rootzugang durch die Zeile
       CONSOLE tty1:tty2:tty3:tty4:tty5:tty6:tty7:tty8
      auf die virtuellen Konsolen am Rechner selbst berschränkt.
      Wenn man diese Zeile auskommentiert kann man sich uebers Netz als Root einloggen.
    • Nicht druckbare Zeichen:

    • Nicht-druckbare Zeichen in Texten unter Linux verhindern, dass man diese Texte mit einem normalen Editor lesen kann:
      mit cat -v dateiname | less
      kann man auch sloche Dateien problemlos lesen.
       
    • Große Datein splitten:

    • Große Dateien kann man unter LINUX splitten, damit sie z.B. auf Diskette passen:
      split -b 1440k dateiname block
      zerlegt die Datei Dateiname ind 1440k-Blöcke mit den Namen blockaaa, blockaaab, usw.
      Mit cat block* >dateiname
      kann man die Blöcke wieder zu einer grossen Datei zusammenbauen.
       
    • Automatisch zum Script

    • mit history 5 > newscript.txt
      erhält man ein Script, das die letzten 5 Befehle beinhaltet.
       
    • IDE-Festplatte beschleunigen:

    • mit dem Befeht hdparm -v /dev/hda überblickt man die momentanen Einstellungen
      Wenn Sie die Zeilen
      using_dma = 0 (off)
      I/O support = 0 (default 16-bit)
      lesen, verwendet der Festplattentreiber 16-Bit-I/O ohne DMA.
      Die aktuellen Übetragungsraten bestimmen Sie mit hdparm -t /dev/hda
      Einschalten von DMA: hdparm -d 1 /dev/hda
      32-Bit-Zugriff einschalten: hdparm -c 1 /dev/hda
      Mit hdparm -k 1 /dev/hda bleiben die Einstellungen auch nach einem vom Kernel ausgelösten IDE-Reset erhalten.
    • Schnell eine BootDisk erzeugen:

    • dd if=/boot/mein.kernel of=/dev/fd0
      Sicherheitshalber sollte man noch das Kommando rdev /dev/fd0 /dev/bootpartition absetzen.
       
    • Installiertes Linux booten mit Boot-Diskette

    • Problem: Sie haben ein installiertes Linux auf der Festplatte und möchten dieses aus
      irgend welchen Gründen mit einer Diskette booten:
      /sbin/badblocks -v /dev/fd0 1440
      dd if=/boot/vmlinuz of=/dev/fd0 bs=18k  (allgemein:dd if=<der Kernel> of=/dev/fd0 bs=18k)
      rdev /dev/fd0 /dev/hda5    (allgemein: rdev /dev/fd0 <die Root-Partition>)
      rdev -R /dev/fd0 1
       
    • Verschiedene DNS-Server unter LINUX:

    • Verwendet man verschiedene Internetprovider für die Einwahl, ist es mühsam stets die Adressen der Nameserver in /etc/resolv.conf einzutragen.Aktuelle Versionen des pppd kennen die Option 'userpeerdns'. Gibt man diese Option an, erfragt der pppd bis zu zwei Nameserveradressen beim Provider und übergibt sie in den Variablen DNS1 und DNS2 an das Script /etc/ppp/ip_up. ip_up kann die Adressen dann automatisch in die Datei /etc/resolv.conf schreiben.
       
    • CD-Images auf der Festplatte

    • Hat man ein ISO-Image einer CD aus dem Internet oder selbst erstellt,
      so kann man von Linux aus so zugreifen, als laege die zugehörige CD in einem Laufwerk.
      Ist dateiname.iso das CD-Image, so setzt man folgenden Befehl ab:
      mount dateiname.iso /mnt -t iso9660 -o ro,loop=/dev/loop0
      Auf die ISO-Version der CD kann man dann ueber den Pfad /mnt zugreifen.
       
    • Hardware optimieren:

    • hda=autotune; schaltet automatisch auf den besten PIO-Modus um
      ide0=autotune; schaltet alle Geräte am IDE0-Controller in den besten PIO-Modus
      Bei LILO kann man angeben: append="ide0=autotune"
    • Tonausgabe unter Linux

    • Die Anweisung 'echo -e "\a"' gibt einen Ton aus.
       
    • Viele Dateien löschen:

    • find ~/test -name "*.txt" -exec {}rm \;
      löscht alle Dateien mit *.txt aus dem Verzeichnis ~/test rekursiv in auch in allen Unterverzeichnisen.
      Um die Rekursion auf eine Ebene zu beschränken führt man aus:
      find ~/test -maxdepth-name "*.txt" -exec {}rm \;
      Es geht auch so:
      ls -d ~/test/*.txt | xargs rm
      Das Ganze laesst sich auch kombinieren:
      find ~/test -maxdepth 1 -name "*.txt" | xargs rm
      Um auch Leerzeichen im Dateinamen zuzulassen kann man den Aufrufe folgendermaßen
      durchführen:
      find ~/test -maxdepth 1 -name "*.txt" -print0 | xargs -0 rm
      Dies kann notwendig sein, falls der Platz zum Expandieren mittels rm ~/test/*.txt nicht
      ausreicht.
       
    • Komplettes Linux auf andere Festplatte kopieren:

    • Es soll von der Partition /dev/hda5 eine Linux-Installation komplett auf eine neue
      Platte auf /dev/hdb5 kopiert werden. Die neue Partition ist unter /part1 gemountet:
      cd /
      find . -xdev -print0 | cpio -pdum0 --sparse /part1
      Danach muessen in /etc/fstab die Mountpoints richtig gesetzt werden.
      Das neue Linux kann mit linux hdb5 gestartet werden. (oder Lilo neu konfigurieren)
       
    • Windows-Installation mit Linux sichern

    • Mit Linux kann man ohne Probleme komplette Windows-Partionen sichern:
      dd if=/dev/hda1 | gzip > winimage.gz
      sichert eine komplette Partition in die Datei winimage.gz (nämlich /dev/hda1)
      Zum Wiederherstellen der Imagedatei dient der Befehl:
      gunzip -c winimage.gz | dd of=/dev/hda1

      Ein Kommando wie
      dd if =/dev/hda | split -b650m - filename
      erzeugt komplette Kopien der ersten Platte in 650 MByte großen Teilen,
      um die einzelnen Teile z.B. auf CD zu brennen.
      Ein Kommando in der Art:
      cat filename* |dd of=/dev/hda
      stellt die Partition wieder her.
       

    • Disketten-Sicherungen in Linux:

    • Mit Hilfe des dd Kommandos lassen sich leicht Kopien von Disketten oder CD' s erstellen.
      Das Kommando: dd if=/dev/fd0 of=FloppyImage
      legt ein komplettes Abbild einer Diskette in der Datei FloppyImage an.
      Dieses Image lässt sich wieder mit
      dd if=FloppyImage of=/dev/fd0
      auf eine Diskette schreiben.
      Um ein Abbild zu mounten, kann man folgendes Kommando benutzen:
      mount -o loop -t msdos FloppyImage /mnt
      Damit kann man auf einzelne Datei des FloppyImages zugriefen.
       
    • Unerwünschte Tonsignale unterdrücken:

    • Bei einer Mehrdeutigkeit von Dateinamen beim Vervollständigen mit der TAB-Taste
      erklingt ein nerviges Tonsignal. Die kann unterdrückt werden durch:
      echo -ne '033[11;0]'
       
    • Komplette Verzeichnisse kopieren:

    • Beispiel:
      Ein Home-Verzeichnis eines Benutzers soll vollständig in das Verzeichnis /sonst kopiert werden.
      cd /home
      find . -depth -xdev | cpio -pdm /sonst
       
    • Plattenplatz aller Benutzer ausgeben

    • cd /home
      du -s * | sort > textdateiname.txt
       
    • Inhalt von RPM-Dateien ausgeben:

    • find . -name "*.rpm" -exec rpm -qfi {} \;
       
    • Speicherplatz von Verzeichnissen ausgeben:

    •     du -s *
       
    • Umgang mit RPM-Paketen
      • RPM-Dateien installieren:

      •         rpm -ivv dateiname.rpm
        oder rpm -ih dateiname.rpm
        oder rpm -Uvh dateiname.rpm
      • Dateien in ein anderen Verzeichnis installieren

      • rpm -ih --prefix <path> dateiname.rpm
      • Überprüfen, ob eine fehlenden Bilbiothek nicht doch schon vorhanden ist:

      • ldconfig -p |grep <libraryname>
      • Nichtaufgelöste Paketabhängigkeiten ignorieren:

      • -- nodeps - Parameter mit eingeben
      • Update eines alten Pakets: (konfigurationsdateien werden in .rpmsave gesichert)

      • rpm -U dateiname.rpm
      • Nur die Pakete einspielen, die schon in einer älteren Version vorhanden sind:

      • rpm -F dateiname.rpm
      • Paket entfernen:

      • rpm -e dateiname.rpm
      • Liste der installalierten Pakete anzeigen:

      • rpm -qa  (Bsp: rpm -qa |grep -i xfree)
      • Einzelnes Paket abfragen:

      • rpm -q paketname.rpm oder rpm -qil paketname.rpm
      • Hinweise über ein noch nicht installiertes Paket

      • rpm -qip paketname.rpm
      • Abhängigkeiten eines RPM-Pakets

      • rpm -q --requires paketname
      • Was hat das Paket selbst zu bieten:

      • rpm -q --provides paketname
      • Welche anderen Pakete benötigen ein RPM-Paket ?

      • rpm -q --whatrequires paketname
      • Aus welchem Paket stammt ein Programm ?

      • rpm -qf dateiname
      • Integrität einer Installation prüfen:

      • Bsp: rpm -V XFree86 (wenn alle Tests bestanden, wurden wird nichts angezeigt)
      • RPM-Pakete selbst erstellen

      • Hat man ein Source-Paket von einer Distrubution herunter geladen und moechte
        selbst das zugehörige RPM-Paket erzeugen:
        rpm --rebuild dateiname spm
      • Sourcepakete installieren:

      • rpm -i --rebuild paketname.src.rpm oder
        rpm -i --rebuild --test paketname.src.rpm (testet, ob alle Voraussetzungen erfüllt sind)
      • Ausführung von Scripts beim Auspacken unterbinden:

      • Parameter: --noscripts
    • Mails direkt schreiben:

    • lehrer1 za186 ~ > telnet lehrer2.rz.uni-karlsruhe.de 25
      Trying...
      Connected to lehrer2.rz.uni-karlsruhe.de.
      Escape character is '^]'.
      220 lehrer2.rz.uni-karlsruhe.de ESMTP Sendmail 8.9.3/8.9.3/SuSE Linux 8.9.3-0.1;
       Mon, 5 Nov 2001 16:00:25 GMT
      helo lehrer1.rz.uni-karlsruhe.de
      250 lehrer2.rz.uni-karlsruhe.de Hello za186@lehrer.uni-karlsruhe.de [129.13.
      97.235], pleased to meet you
      mail from:bernert@linux.tmg.de
      250 bernert@linux.tmg.de... Sender ok
      rcpt to:bernert@lehrer2.rz.uni-karlsruhe.de
      250 bernert@lehrer2.rz.uni-karlsruhe.de... Recipient ok
      data
      354 Enter mail, end with "." on a line by itself
      from:bernert@linux.tmg.de
      to:bernert@lehrer2.rz.uni-karlsruhe.de
             <<hier muss eine Leerzeile stehen>
      Dies ist ein Test
      .     <<ein einzelner Punkt für den Abschluss>
      250 QAA31676 Message accepted for delivery
      quit
      221 lehrer2.rz.uni-karlsruhe.de closing connection
      Connection closed.
      lehrer1 za186 ~ >


    Falls Sie weitere Hinweise und Tipps zur Beschleunigung von WIN95 oder WIN-NT geben können, schreiben Sie mir eine Mail.

    Hinweis: Habe mit den obigen Einstellungen einen 486/33 MHz, 8MByte unter WIN95 so zum Laufen gebracht, daß man gut mit dem System arbeiten kann. Allerdings sollte man eine Graphik-S3-Beschleunigerkarte einbauen (gibt es zu sehr günstigen Preisen oder mittlerweile zum Spottpreis in Kleinanzeigen)
    Auch WIN-NT konnte auf dem gleichen System mit 20 MByte Hauptspeicher so zum Laufen gebracht werden, daß man damit arbeiten konnte.



    Roland Bernert