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Johann Wolfgang Goethe
 
ab 1782 "von" Goethe

LebensdatenWerk | Frauen um Goethe | Begegnungen außerhalb Weimars | Besuche bei Goethe in Weimar


* 28. August 1749 Frankfurt am Main

+ 22. März 1832 Weimar
gegen 11.30 Uhr im Schlafzimmer des Hauses am Frauenplan, sitzend im Lehnsessel

Grabstätte:
Weimar, Friedhof vor dem Frauentor, Fürstengruft; Beisetzung am 26. März neben dem Sarkophag Schillers

 

 
Nach dem Gemälde von Georg Oswald May
(1779)
  

 
Eltern: Johann Caspar Goethe, Kaiserlicher Rat (29.7.1710 Frankfurt - 25.5.1782 Frankfurt) und Catharina Elisabeth, geb. Textor (19.2.1731 Frankfurt - 13.9.1808 Frankfurt). Enges Verhältnis zur Schwester Cornelia (7.12.1750 Frankfurt - 8.6.1777 Emmendingen; nach 1761 einzig Überlebende seiner 5 Geschwister; 1773 Heirat mit dem Juristen Johann Georg Schlosser, +1799).

Aus wohlhabender Großbürgerfamilie der Freien Reichsstadt Frankfurt, bereits mit 27 Jahren hoher Staatsbeamter im kleinen Fürstentum Sachsen-Weimar-Eisenach. Universalität der Interessen; der dichterische und tätige Mensch schlechthin: Lyriker, Epiker, Dramatiker, Verfasser von (auto)biographischen Schriften, Literatur- und Kunstkritiker, Naturwissenschaftler (Mineralogie, Geologie, Meteorologie, Botanik, Zoologie, Anatomie, Physik), bildender Künstler, Sammler, Theaterintendant, Minister mit breitgefächertem Aufgabenfeld (Bergbau, Straßenbau, Kriegskommission). Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts wirklich populär: Dichter des Faust, der nationalen Identitätsfigur im neu entstandenen Deutschland.
  

1806

Trauung mit Christiane Vulpius.
5 Kinder, einzig überlebend: Sohn August (25.12.1789 Weimar - 27.10.1830 Rom; begraben auf dem Protestantischen Friedhof bei der Cestius-Pyramide).
Schwiegertochter: Ottilie, geb. von Pogwisch (31.10.1796 Danzig - 26.10.1872 Weimar).
Enkel: Walther Wolfgang (9.4.1818 Weimar - 15.4.1885 Leipzig; stirbt als letzter Nachkomme Goethes); Wolfgang Maximilian (18.9.1820 Weimar - 20.1.1883 Leipzig); Alma (29.10.1827 Weimar - 29.9.1844 Weimar).

 
Bedeutendster deutscher Autor; zusammen mit Schiller Inbegriff der deutschen Klassik. Durchbricht die provinzielle Enge der deutschen Literatur, führt sie in die Weltliteratur.

Phasen seines Schaffens:

  • Der junge Goethe (Sturm und Drang): Erlebnislyrik; in Drama (Götz, Urfaust), Roman (Werther), Hymnen (Prometheus) Kraftgenie, Aufbegehren,  Empfindsamkeit, Naturergebenheit; Vorbilder: Shakespeare, Homer, Pindar, "Ossian".
        

  • Goethe der Weimarer Zeit bis Schillers Tod (1776-1805; Weimarer Klassik). Bis zur italienischen Reise vor allem administrative Aufgaben; Italienerlebnis, Begegnung mit der Antike, Freundschaft mit Schiller. Kunstideal: Bändigung, Formung, Maß. Lyrik: Vertiefung, Beruhigung, Gegenständlichkeit. Themen der Dramen: Genie und Gesellschaft (Tasso), reine Menschlichkeit, Humanitätsglauben (Iphigenie). Bildungsroman aus dem Geist des deutschen Idealismus (Wilhelm Meisters Lehrjahre). Grundlagen der Klassik: Humanitätsideal, antikisierende Kunstauffassung der Renaissance, autonomes Menschenbild der Aufklärung, pietistische Seeleninnerlichkeit und Gefühlstiefe des Sturm und Drang.
       

  • Der späte Goethe: Fortführung, Vollendung und Resümee (Farbenlehre, West-östlicher Divan, Die Wahlverwandtschaften, Dichtung und Wahrheit, Wilhelm Meisters Wanderjahre, Faust II, Italienische Reise).


Wichtige Lebensdaten:

1755

Privatunterricht unter Aufsicht des Vaters.

1765

Studium in Leipzig: juristische, philosophische, medizinische Vorlesungen.

1768

Schwere Erkrankung; Rückkehr nach Frankfurt.

1770-71

Studium in Straßburg: medizinische und historische Vorlesungen; Umgang mit Herder, Jung-Stilling, Heinrich Leopold Wagner.

1771

Begegnung mit Lenz (1771). August: Promotion zum Lizentiaten der Rechte; Rückkehr nach Frankfurt; Rechtsanwalt beim Frankfurter Schöffengericht.

1772

Bekanntschaft mit Johann Heinrich Merck; Mai - Sept.: Praktikant am Reichskammergericht in Wetzlar; Mitarbeit an Mercks Frankfurter Gelehrten Anzeigen.

1774

Juli - August: Lahn- und Rheinreise mit Lavater und Basedow; Dezember: Begegnung mit dem Erbprinzen Karl August von Sachsen-Weimar-Eisenach.

1775

Mai - Juli: erste Reise in die Schweiz zusammen mit den Brüdern Stolberg. - Einziger Besuch bei Schwester und Schwager in Emmendingen. - Einladung nach Weimar; 7. Nov.: Ankunft in Weimar.

1776

April: G. bezieht das Gartenhaus an den Ilmwiesen (wohnt dort bis Juni 1782); Juni: Eintritt in den weimarischen Staatsdienst. Ernennung zum Geheimen Legationsrat.

1777

8.6.: Tod der Schwester Cornelia nach der Geburt der zweiten Tochter. - Eisenach und Wartburg; erste Harzreise.

1778

Reise mit dem Herzog nach Berlin und Potsdam.

1779

Ernennung zum Leiter der Kriegs- und Wegebaukommission und zum Geheimen Rat; Sept. - Jan.: zweite Schweiz-Reise mit dem Herzog.

1780

Reise durch Thüringen; Aufnahme in die Loge Amalia; Beginn der mineralogischen Studien.

1782

Bezug des Hauses am Frauenplan; Erhebung in den Adelsstand durch Joseph II.; Ernennung zum Kammerpräsidenten.

1783

Zweite Harzreise.

1784

Entdeckung des Os intermaxillare (Zwischenkieferknochen); dritte Harzreise.

1785

Beginn der botanischen Studien; erster Aufenthalt in Karlsbad.

1786

Heimliche Abreise von Karlsbad nach Italien; Sept. - Okt.: Venedig; 29.10.: Ankunft in Rom; Unterkunft bei Johann Heinrich Wilhelm Tischbein.

1787

Febr. - Juni: Reise nach Neapel (mit Tischbein) und Sizilien (mit Kniep); naturwissenschaftlich-morphologische Studien (Prinzip der "Urpflanze" im botanischen Garten von Palermo).

1788

April: Abschied von Rom; 18. Juni: Rückkehr nach Weimar; Entlastung von Regierungsgeschäften; erste Begegnung mit Schiller in Rudolstadt.

1790

März - Juni: Reise nach Venedig; Beginn der Studien zur Farbenlehre.

1791

Leitung des Weimarer Hoftheaters.

1792

Aug. - Okt.: im Gefolge des Herzogs Teilnahme an der Kampagne in Frankreich.

1793

Beobachter bei der Belagerung von Mainz.

1794

Beginn der Freundschaft mit Schiller.

1795

Mitarbeit an Schillers Zeitschrift Die Horen. Juli - Aug.: in Karlsbad.

1797

Dritte Reise in die Schweiz; Aug.: letzte Begegnung mit der Mutter in Frankfurt.

1798-1800

Zeitschrift Propyläen.

1799

Übersiedlung Schillers nach Weimar.

1801

Erkrankung an Gesichtsrose.

1803

Friedrich Wilhelm Riemer Hauslehrer des Sohnes August; Oberaufsicht über die naturwissenschaftlichen Institute der Universität Jena.

1804

Ernennung zum Wirklichen Geheimen Rat.

1805

Schwere Anfälle von Nierenkolik.

1808

Mehrere Unterredungen mit Napoleon in Erfurt und Weimar.

1809

Oberaufsicht über die Anstalten für Wissenschaft und Kunst.

1811

Bruch zwischen Ehepaar Goethe und Bettina von Arnim (Bettina über die Vulpius: "tolle Blutwurst").

1814

Erste Rhein-Main-Reise; Besuch bei den Brüdern Boisserée in Heidelberg.

1815

Zweite Rhein-Main-Reise (Kölner Dom); Ernennung zum Staatsminister.

1817

Aufgabe der Leitung des Hoftheaters; Zeitschrift Zur Naturwissenschaft überhaupt, besonders zur Morphologie (bis 1824).

1823

Febr. - März: Herzbeutelentzündung; Juni: erster Besuch Johann Peter Eckermanns; Nov.: schwere Erkrankung an Krampfhusten.

1828

Tod des Großherzogs Karl August.

1830

10.11.: G. erhält die Nachricht vom Tod seines Sohnes in Rom und erleidet Ende Nov. einen Lungenblutsturz.

1832

16.3.: letzte Erkrankung.

Frauen um Goethe und ihr Einfluss auf sein Werk:

Anna Katharina ("Käthchen") Schönkopf

*22.8.1746 Leipzig
+20.5.1810 Leipzig

Wirtstochter, in die sich G. 1766 verliebt; Liederbuch Annette, Schäferspiel Die Laune des Verliebten.

Susanna Katharina Klettenberg

*19.12.1723 Frankfurt
+13.12.1774 Frankfurt

Enge Freundschaft nach seiner Leipziger Krankheit 1768; vermittelt die Vorstellungswelt des Pietismus; die schöne Seele im 6. Buch von Wilhelm Meisters Lehrjahre.

Friederike Brion

*19.4.1752 Niederrödern (Elsaß)
+3.4.1813 Meißenheim bei Lahr

Pfarrerstochter; 1770-1771; Sesenheimer Lieder an Friederike gerichtet.

Charlotte ("Lotte") Buff

*11.1.1753 Wetzlar
+16.1.1828 Hannover

Seit 1768 mit Johann Christian Kestner verlobt; Heirat 1773; G. lernt beide 1772 kennen und verliebt sich in Charlotte; Vorbilder für Lotte und Albert in Die Leiden des jungen Werthers; 1816 Besuch Lottes in Weimar.

Anna Elisabeth ("Lili") Schönemann

*23.6.1758 Frankfurt
+6.5.1817 Krautergersheim (Elsaß)

Bankierstochter; 1775 Verlobung und Lösung der Verlobung; "Lili-Lieder".

Charlotte von Stein

*25.12.1742 Eisenach
+6.1.1827 Weimar

Frau des Oberstallmeisters Josias v. Stein (+1793); Hofdame; seit 1775 enger gesellschaftlicher Verkehr, leidenschaftliche Neigung, Seelenverwandtschaft. Schon durch Goethes abschiedslosen Aufbruch nach Italien tief verletzt, bricht Charlotte 1789 den Verkehr mit G. ab, nachdem sein Liebesverhältnis mit Christiane Vulpius bekannt wird.  Erst ab 1801 wieder Annäherung. Gedichte; Spiegelung in den Frauenfiguren von Iphigenie auf Tauris und Torquato Tasso; umfangreicher Briefwechsel.

Christiane Vulpius

*1.6.1765 Weimar
+6.6.1816 Weimar

Seit 1782 in der Bertuch´schen Manufaktur mit der Herstellung künstlicher Blumen beschäftigt; überreicht G. drei Wochen nach seiner Rückkehr aus Italien im Park ein Bittgesuch ihres Bruders; am Tag darauf zieht sie in sein Gartenhaus und führt seine Wirtschaft.  Entrüstung bei der Weimarer Gesellschaft; offiziell ignoriert. 1806 Heirat, nachdem sie im Haus am Gartenplan französischen Marodeuren tapfer entgegengetreten war. Versch. Gedichte, Einfluss auf die Römischen Elegien und Venetianischen Epigramme. Das Lehrgedicht Die Metamorphose der Pflanzen ist an sie gerichtet.

Wilhelmine ("Minchen") Herzlieb

*22.5.1789 Züllichau
+10.7.1865 Görlitz

1807 Neigung; Sonette; Züge in der Ottilie der Wahlverwandtschaften.

Marianne von Willemer

*20.11.1784 Linz
+6.12.1860 Frankfurt

1814 Heirat mit dem Frankfurter Bankier Johann Jakob von Willemer, der die Tänzerin und Sängerin als 16-Jährige in sein Haus aufgenommen hatte; kurz zuvor hatte G. die beiden bei seiner Rheinreise kennen gelernt. "Suleika" des West-östlichen Divan; Mitautorschaft im Divan; Briefwechsel bis zu Goethes Tod. Gelegenheitsgedichte Rhein und Main und andere.

Ulrike von Levetzow

*4.2.1804 Leipzig
+13.11.1899 Triblitz (Böhmen)

Der 74-jährige G. fasst 1823 in Marienbad zu dem 19-jährigen böhmischen Adelsfräulein eine leidenschaftliche Neigung und lässt (natürlich erfolglos) förmlich um ihre Hand anhalten; Marienbader Elegie.

Begegnungen außerhalb Weimars:

1766

Johann Christoph Gottsched (Leipzig)

1770

Johann Heinrich Jung-Stilling, Heinrich Leopold Wagner, Johann Gottfried Herder (Straßburg)

1771

Jakob Michael Reinhold Lenz (Straßburg); Johann Heinrich Merck (Frankfurt)

1772

Sophie von la Roche (Frankfurt)

1774

Friedrich Maximilian Klinger, Johann Caspar Lavater, Friedrich Heinrich Jacobi (Elberfeld; 1792 Pempelfort), Wilhelm Heinse, Friedrich Gottlieb Klopstock (Frankfurt)

1775

Brüder Stolberg (Frankfurt), Johann Jakob Bodmer (Zürich)

1778

Daniel Nikolaus Chodowiecki, Anna Luise Karsch (Berlin)

1786

Johann Heinrich Wilhelm Tischbein, Angelica Kauffmann, Johann Heinrich Meyer, Karl Philipp Moritz (Rom)

1787

Philipp Hackert (Neapel)

1789

Erste Begegnung mit Wilhelm von Humboldt

1794

Friedrich Hölderlin (Jena)

1796

Erste Begegnung mit August Wilhelm Schlegel (Jena)

1797

Erste Begegnung mit Friedrich Schlegel, Alexander von Humboldt (Jena)

1798

Friedrich Wilhelm Joseph Schelling

1801

Erste Begegnung mit Georg Wilhelm Friedrich Hegel (Jena)

1808

Napoleon (Erfurt)

1810

Kaiserin Maria Ludovica v. Österreich (Karlsbad)

1812

Beethoven (Teplitz)

1813

Zar Alexander I., Metternich

Besuche in Weimar:

1776

Friedrich Maximilian Klinger; Jakob Michael Reinhold Lenz

1788/89

Karl Philipp Moritz

1791-1802

Johann Heinrich Meyer (wohnt in Goethes Haus)

1794

Friedrich Hölderlin, Johann Heinrich Voß (auch später)

1796

Jean Paul (lebt 1798-1800 in Weimar)

1796

August Wilhelm Iffland (auch 1798, 1810, 1812)

1798 u. 1799

Novalis, August Wilhelm Schlegel

1799

Ludwig Tieck (auch später)

1802

Erste Begegnung mit Karl Friedrich Zelter

1802/03

Heinrich v. Kleist (Gast Christoph Martin Wielands)

1803

Benjamin Constant, Anne-Louise-Germaine de Staël, Philipp Otto Runge

1805

Friedrich Heinrich Jacobi

1807 u. 1811

Bettina von Arnim

1808

Napoleon

1809

Clemens Brentano

1811

Achim von Arnim (auch 1817, 1820, 1827); erste Begegnung mit Sulpiz Boisserée

1821

Carl Gustav Carus; Felix Mendelssohn-Bartholdy (später mehrfach)

1823

erster Besuch von Johann Peter Eckermann

1824

Heinrich Heine

1826

Franz Grillparzer

1827

Ludwig I. von Bayern


Werke:
(e = entstanden, a = uraufgeführt in)

Romane

1774 (1. Fass.)
1787 (2. Fass.; 1782/83 u. 1786 e)

Die Leiden des jungen Werthers (Briefroman)

1795 (Buch 1-6)
1796 (Buch 7-8; 1794-96 e)

Wilhelm Meisters Lehrjahre. Ein Roman

1809 (1808/09 e)

Die Wahlverwandtschaften. Ein Roman

1821
(1. Fass; 1807-12; 1820/21 e; 1829 2. Fass.; 1827-29 e)

Wilhelm Meisters Wanderjahre oder Die Entsagenden (1. Fass.: 18 Kapitel; 2. Fass.: 3 Bücher und Sprüche)

Erzählungen

1795 (1794/95 e)

Unterhaltungen deutscher Ausgewanderten (Novellenzyklus):

  • Die Sängerin Antonelli

  • Das rätselhafte Klopfen

  • Die schöne Krämerin

  • Der Schleier

  • Der Prokurator

  • Ferdinand

1795

Mährchen, zur Fortsetzung der Unterhaltungen deutscher Ausgewanderten

1808 (1796 e)

Briefe aus der Schweiz (Erste Abteilung = "Werthers Reise"; Frgm.)

1817-19
(1797-1812 e)

Die neue Melusine (Märchen)

1828 (1826-28 e)

Novelle

Epen

1836 (1774 e)

Der ewige Jude (Frgm.)

1789 (1785 e)

Die Geheimnisse (Frgm.)

1794 (1793-94 e)

Reineke Fuchs. In zwölf Gesängen

1797

Herrmann und Dorothea

1808 (1799 e)

Achilleis (Frgm.)

Dramen

1806
(1768 e; 1779 a Ettersburg)

Die Laune des Verliebten. Schäferspiel in Versen und einem Akte

1787
(3. Fass.; 1. u. 2. Fass. 1769 e, 1776 a Weimar)

Die Mitschuldigen. Lustspiel in drei Aufzügen

1833
(Urgötz; 1771 e;
1773 2. Fass.; 1773 e; 1774 a Berlin)

Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand. Ein Schauspiel (Urgötz: Geschichte Gottfriedens von Berlichingen mit der eisernen Hand, dramatisirt)

1774 (1773 e)

Götter, Helden und Wieland. Eine Farce

1774
(1. Fass. 1773 e; 1789 2. Fass., 1778 e; a Ettersburg)

Jahrmarktsfest zu Plundersweilern. Ein Schönbartsspiel

1830 (1773 e)

Prometheus (Frgm.)

1817 (1773 e)

Satyros oder Der vergötterte Waldteufel (Farce)

1774
(a Hamburg)

Clavigo (Trauerspiel)

1887 (1772-75 e)

Urfaust

1776 (1. Fass.; 1775 e; 1776 a Hamburg; 1816 2. Fass.; 1805/06 e; 1806 a Weimar)

Stella. Ein Schauspiel für Liebende (2. Fass.: Ein Trauerspiel)

1787 (1776 e, a Weimar)

Die Geschwister. Schauspiel in einem Akt

1778
(Prosafass. 1776 e; 1778 a Weimar; 1787 Versfass., 1786 e; 1815 a Weimar)

Proserpina. Monodrama

1787
(2. Versfass. 1786 e, 1802 a Weimar;1. Prosafass. 1779 e, 1779 a Ettersburg; 1. Versfass. 1780 e;
2. Prosafass. 1781 e)

Iphigenie auf Tauris. Ein Schauspiel

1806 (1781/83 e)

Elpenor (Schauspiel; Frgm.)

1788
(1775-87 e; 1791 a Weimar)

Egmont (Trauerspiel in fünf Aufzügen)

1790
(1788/89 e; 1807 a Weimar)

Torquato Tasso. Schauspiel

1790

Faust. Ein Fragment

1792
(1791 e; 1791 a Weimar)

Der Groß-Cophta. Lustspiel in fünf Aufzügen

1817 (1792 e)

Die Aufgeregten (Komödienfragment)

1793
(a Weimar)

Der Bürgergeneral (Lustspiel in einem Aufzuge)

1804
(1801-03 e; 1803 a Weimar)

Die natürliche Tochter. Trauerspiel

1808
(1797-1806 e; 1819 a Berlin [Szenen]; 1829 Braunschweig)

Faust. Eine Tragödie (I. Teil)

1810 (1807/08 e)

Pandora. Ein Festspiel (Frgm.)

1815
(1814 e; 1815 a Berlin)

Des Epimenides Erwachen (Festspiel)

1827

Helena. Klassisch-romantische Phantasmagorie. Zwischenspiel zu Faust (= II. Teil, 3. Akt)

1832
(1825-1831 e; 1854 a Hamburg; I u. II 1876 a Weimar)

Faust. Der Tragödie zweiter Teil in fünf Akten

Singspiele

1775
(1. Fass., a Frankfurt;
1788 2. Fass., 1787 e)

Erwin und Elmire. Schauspiel mit Gesang (2. Fass.: Singspiel)

1776
(1.Fass.; 1775 e; 1780 a Wien; 1788 2. Fass., 1789 a Gotha)

Claudine von Villa Bella. Schauspiel mit Gesang (2. Fass.: Singspiel)

1787
(2. Fass., 1786 e; 1. Fass. 1777 e, 1778 a Weimar)

Der Triumph der Empfindsamkeit. Eine dramatische Grille

1790
(3. Fass., 1788 e, 1818 a Berlin; 1777 1. Fass. e, a Weimar; 1778 2. Fass. e)

Lila. Singspiel

1790
(1779 e; 1780 a Weimar)

Jery und Bätely. Ein Singspiel

1790
(1784-87 e; 1790 a Seefeld)

Scherz, List und Rache

Gedichte (Auswahl)

1770/71 e

Sesenheimer Lieder

1771 e

Heidenröslein

1772 e

Wandrers Sturmlied, Der Wandrer

1773 e

Mahomets Gesang

1774 e

Der König von Thule, Ganymed, Prometheus

1775/76 e

"Lili-Lieder" (Neue Liebe, neues Leben; Auf dem See)

1776 e

Der du von dem Himmel bist

1776-78 e

"Gedichte an Lida" (Warum gabst du uns die tiefen Blicke, 1776; Rastlose Liebe, 1776; An den Mond)

1777 e

Harzreise im Winter

1778 e

Der Fischer

1779 e

Gesang der Geister über den Wassern

1780 e

Über allen Gipfeln ist Ruh

1781 e

Grenzen der Menschheit

1782 e

Der Erlkönig

1783 e

Das Göttliche

1788 e

Morgenklagen

1795 (1788-90 e)

Römische Elegien (Zyklus von 20 Elegien; urspr. T.: Erotica Romana)

1795 (1790 e)
1800
(vollst.)

Venetianische Epigramme (Sammlung von 103 bzw. 104 Epigrammen; urspr. T.: Epigramme. Venedig 1790)

1795

Nähe des Geliebten

1796 (1795/96 e)

Xenien ("Gastgeschenke"; Sammlung von über 900 Epigrammen; Gemeinschaftsarbeit von G. u. Schiller)

1797 (1796 e)

Alexis und Dora (Elegie)

1798 (1797 e)

Die Braut von Korinth, Der Zauberlehrling, Der Gott und die Bajadere (Balladen)

1798 e

Euphrosyne (Elegie)

1799 (1798 e)

Die Metamorphose der Pflanzen. Elegie

1800

Neueste Gedichte

1815 (1807/08 e)
1827
(vollst.)

Sonette (Zyklus von 17 Sonetten)

1809 e

Johanna Sebus (Ballade)

1813 e

Der getreue Eckart, Die wandelnde Glocke (Balladen)

1819
1827

(erw.; 1814-20 e)

West-östlicher Divan (Gedichtzyklus; 12 Bücher; 2., prosaischer Teil: Noten und Abhandlungen zu besserem Verständnis des west-östlichen Divans)

1820/21/24/27
(ab 1815 e)

Zahme Xenien (6 Abt.)

1820 (1817 e)

Urworte. Orphisch (5 Stanzen)

1821-23 e

Paria (Trilogie)

1827

Trilogie der Leidenschaft (Aussöhnung, 1823 e; Elegie, 1823 e; An Werther, 1824 e)

1826 e

Im ernsten Beinhaus war´s (Terzinen)

1827 e

Chinesisch-deutsche Jahres- und Tageszeiten (Zyklus von 14 Kurzgedichten)

1828 e

Dem aufgehenden Vollmonde; Früh, wenn Tal, Gebirg und Garten

1829 e

Vermächtnis

Übersetzungen (Auswahl)

1771 e

Macpherson: Ossian (Ausz.)

1803
(Teile 1796/97)

Benvenuto Cellini: Autobiographie (Leben des Benvenuto Cellini...)

1799

Diderot: Essais sur la peinture (Diderots Versuch über die Malerei; 2 Stücke)

1799 e

Voltaire: Mahomet

1800 e

Voltaire: Tancrède

1805

Diderot: Le neveu de Rameau (Rameaus Neffe)

Autobiographische Schriften/Briefe (Auswahl)

1789 (1788 e)

Das Römische Karneval (später im 3. Teil der Italienischen Reise)

1796 (1780 e)

Briefe aus der Schweiz (Zweite Abteilung = "Briefe auf einer Reise nach dem Gotthardt")

1828/29

Briefwechsel zwischen Schiller und Goethe in den Jahren 1794 bis 1805 (6 Bde.)

1811 (ab 1809 e)

Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit (1. Teil; 5 Bücher)

1812

Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit (2. Teil; 5 Bücher)

1814

Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit (3. Teil; 5 Bücher)

1816/17
(1813-17 e)

Italienische Reise (Teil 1 und 2)

1817

Sankt Rochus-Fest zu Bingen. Am 16. August 1814

1822

Campagne in Frankreich 1792

1822 (1820 e)

Belagerung von Maynz (Kriegstagebuch)

1829 (1828-29 e)

Italienische Reise (vollst. + Teil 3)

1833 (1830-31 e)

Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit (4. Teil; 5 Bücher)

1848-51

Göthe´s Briefe an Frau von Stein aus den Jahren 1776 bis 1826

Theoretische Schriften

1854 (1771 e)

Zum Schäkespears Tag (Rede)

1772

Von deutscher Baukunst

1773 (1772 e)

Brief des Pastors zu *** an den neuen Pastor zu *** (fiktiver Brief über relig. Toleranz)

1878 (1784 e)

Über den Granit

1789

Über einfache Nachahmung der Natur, Manier, Stil

1790

Versuch die Metamorphose der Pflanzen zu erklären

1832 (1803 e)

Regeln für Schauspieler

1805

Winckelmann und sein Jahrhundert. In Briefen und Aufsätzen herausgegeben von Goethe; Sammelband; versch. Autoren)

1810

Zur Farbenlehre (Entwurf einer Farbenlehre - Enthüllung der Theorie Newtons - Materialien zur Geschichte der Farbenlehre; 2 Bde.)

1815/26
(1813/16 e)

Shakespeare und kein Ende

1815

Über das deutsche Theater

Werkausgaben

1787-1790

Schriften, Leipzig: Göschen (8 Bde.)

1806-1810

Werke, Tübingen: Cotta (13 Bde.)

1815-1819

Werke, Stuttgart/Tübingen: Cotta (20 Bde.)

1827-1842

Werke. Vollständige Ausgabe letzter Hand, Tübingen: Cotta (40 Bde.)

1875

Der junge Goethe. Seine Briefe und Dichtungen von 1764-1776, hg. v. Salomon Hirzel, Leipzig: Hirzel (3 Bde.)

1887-1919

Werke, hg. im Auftr. d. Großherzogin Sophie von Sachsen, Weimar: Böhlau (133/143 Bde.; "Sophien-Ausgabe")

1902-1912

Sämtliche Werke, hg. v. Eduard von der Hellen, Stuttgart/Berlin: Cotta (40 Bde.; "Jubiläums-Ausgabe")

1909-1912

Der junge Goethe. Neue Ausgabe, bes. v. Max Morris, Leipzig: Insel (6 Bde.)

1909-1932

Sämtliche Werke, hg. v. Conrad Höfer u. Curt Noch, München/Berlin: Müller/Propyläen (45+4 Bde.)

1932-1940

Werke, hg. v. Anton Kippenberg, Julius Petersen u. Hans Wahl, Leipzig: Insel ("Welt-Goethe-Ausgabe"; nicht beendet)

1947ff.

Schriften zur Naturwissenschaft, Weimar: Böhlau

1948-1960

Werke, hg. v. Erich Trunz, Hamburg/München: Wegner/Beck (14 Bde.; "Hamburger Ausgabe")

1960-1978

Werke, hg. v. Siegfried Seidel, Berlin/Weimar: Aufbau (22+1 Bde.; "Berliner Ausgabe")

1963-1974

Der junge Goethe. Neu bearb. Ausgabe, hg. v. Hanna Fischer-Lamberg u. Renate Grumach, Berlin: de Gruyter (5 Bde.)

1985ff.

Sämtliche Werke. Briefe, Tagebücher und Gespräche, hg. v. Friedmar Apel u.a., Frankfurt/M.: Bibl. dt. Klassiker (40 Bde.)

1985-1998

Sämtliche Werke nach Epochen seines Schaffens, hg. v. Karl Richter. München: Hanser (21/33 Bde.)

1998ff.

Tagebücher, hist.-krit. Ausgabe, hg. v. Jochen Golz, Stuttgart/Weimar: Metzler

      

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