Gabriele Beyerlein  

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Begegnung mit der Autorin Gabriele Beyerlein

Die Schriftstellerin Gabriele Beyerlein schreibt  Erzählungen, erzählende Sachbücher und Romane für Kinder, für Jugendliche und für Erwachsene. Ihre Vorlieben gelten der Verarbeitung historischer Stoffe in Jugendromanen und der phantastischen Literatur.

Sie hat seit 1999 in unterschiedlichen Verlagen über zehn Bücher veröffentlicht. Eines ihrer letzten Bücher "In Berlin vielleicht" wurde 2006 für verschiedene Preise nominiert (Buxtehuder Bullen 2006, Sir-Walter-Scott-Preis). Im Januar 2007 ist im Thienemann-Verlag Band II der großen Kaiserreich-Trilogie erschienen: "Berlin, Bülowstraße 80a".

Gabriele Beyerlein wurde 1949 in Bayern geboren, studierte – nach einem Semester Medizin - Psychologie in Erlangen und Wien, promovierte an der Universität Erlangen-Nürnberg und arbeitete dort sieben Jahre in der sozialwissenschaftlichen Forschung und Lehre. Aus dem Erzählen für ihre beiden Kinder entwickelte sich ihr zweiter Beruf, das Schreiben. Seit 1987 ist sie freie Schriftstellerin. Nach vielen Jahren im Nürnberger Land lebt sie nun mit ihrem Mann in Darmstadt.

Bekannt wurde Gabriele Beyerlein durch zahlreiche historische und prähistorische Abenteuerromane und erzählende Sachbücher für Kinder und Jugendliche, 1999 erschien ihr erster Roman für Erwachsene. Seit einigen Jahren schreibt sie auch phantastische Kinder- und Jugendliteratur und beschäftigt sich gegenwärtig schwerpunktmäßig mit frauengeschichtlichen Themen aus dem deutschen Kaiserreich.

Den beiden Klassen 8a und 8d stellte Gabriele Beyerlein den ersten Band der Kaiserreich-Trilogie "In Berlin vielleicht"  vor. Thema dieses Jugendbuches ist die Situation von jungen Frauen im deutschen Kaiserreich in Berlin.

 

"Das Leben von Frauen im Deutschen Kaiserreich in all seiner Vielschichtigkeit und Widersprüchlichkeit hat mich schon seit langem interessiert und die Recherchen für einen entsprechenden Roman begleiteten mich über etliche Jahre. Im Laufe der Zeit hat das Romanprojekt mehrere Umgestaltungen erlebt, bis in der Geschichte des Dienstmädchens Lene Schindacker der erste Band einer geplanten Trilogie von drei unabhängigen, lose miteinander verknüpften Romanen zur Kaiserzeit in Berlin entstand, die das Leben von Mädchen und Frauen verschiedener Schichten aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln erzählen sollen. Der zweite - im bürgerlichen Milieu spielende - Band ist im Entstehen, die Geschichte einer jungen Arbeiterin soll folgen."

In dem sich anschließenden Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern gab die Autorin anschaulich und ehrlich einen Einblick in ihre Arbeit als Schriftstellerin und die Entstehung ihrer Bücher.

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