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Peter-Petersen Gymnasium
Klasse 11.3
Juni 1997/ Barockprojekt 2000
Referat: Thomas Ziegler

 



Buchkunst
im Barock

Barocke Kunst

(Wir arbeiten an inhaltlichen Verbesserungen und einer dem Netz gemäßen Aufarbeitung des Themas)
Hinweis:

ADDIO: Eine Bildergalerie:  Suchen Sie hier nach Bildern zu den einzelnen Künstlern: da Vinci, Raffaello,Vermeer,Velasquez, Rembrandt, Caravaggio, Rubens, Boticelli, Bruegel und anderen
Bildbesprechungen zu einzelnen Bildern innerhalb unseres Projektes

Die barocke Kirchenarchitektur

Kirche Il Gesù in Rom, 
Vorbild der Jesuitenkirchen

Da für die Barockarchitektur charakterisisch ist, daß sie von Land zu Land unterschiedlich ausgeprägt war, läßt sich kaum eine generell gültige Beschreibung für die barocke Kirchenarchitektur finden. Wir betrachten die JESUITENKIRCHE in MANNHEIM, die von 1722 bis 1756 unter dem Bauherrn Allessandro Galli da Bibiena erbaut wurde. Da es sich hierbei um die größte barocke Kirche des Oberrheingebietes handelt, hatte der damalige Kurfürst Carl Theodor sie nach dem Vorbild der Kirche Il Gesù zu Rom errichten lassen. Bei der Innengestaltung lenkt sie das Auge des Betrachters vor allem auf die interessante Verbindung der Teilräume. So sind die Nebenräume zwar alle an den Hauptraum gebunden, sind aber nur als Weg zu ihm oder als Ausstrahlung von ihm zu verstehen. Typisch für barocke Kirchen sind auch die Decken- und Gewölbemalereien, hier von Egid Quirin Asam. Zu diesem prunkvollen Kirchenambiente zählen außerdem der Hochaltar von Peter Anton Verschaffelt und die künstlerich wertvollen Schnitzereien von Paul Augustin Egell. An der äußeren Fassade lassen sich zudem weitere seiner Schnitzereien sowie die hochwertigen Gittertore vor der Kirche ausmachen. Da der Kurfürst aufgrund seiner damaligen Hofkirche trockenen Fußes zu den Gottesdiensten gelangen wollte, baute er seine „Hofkirche" der Stadt, also dem Schloss zugewandt und schaffte damit eine wahre barocke Sehenswürdigkeit für MANNHEIM.