Endlich ging nach zwanzig Jahren der sehnlichste Wunsch des Kurfürsten in Erfüllung: Seine Frau war schwanger- doch das Kind starb bei der Geburt am 29. Juni 1761. Carl Theodors Wünsche nach Kindern brachen zusammen, seine Frau wurde ihm immer mehr zur Last. Auch er begann nun außereheliche Beziehungen, lediglich der Schein wurde nach außen gewahrt.  

 

Allegorie auf den Tod des neugeborenen Thronfolgers -
Die Stele ist mit dem Porträt Elisabeth Augustes geschmückt, auf der als Büste der Gott der Zeit, Chronos, steht. Eine der weiblichen Gestalten bringt das Kind dar

 

Seiner Gemahlin schenkte der Kurfürst nun das Schloss in Oggersheim, es wurde ihr Refugium, man ging sich aus dem Wege. Ausgestattet war Auguste mit 1% (!) der kurpfälzisch – bayerischen Staatseinnahmen für einen Hofstaat von 160 Personen. 
Das Bild zeigt Straßenfront von Schloss Oggersheim.

 Der Hass der Partner wuchs, eine Scheidung kam für den katholischen Fürsten nicht in Frage, man wünschte sich gegenseitig den Tod. Elisabeth Auguste starb 1794 in Weinheim.