Internetzugang mit dem Apple Macintosh über den Rechner „lehrer1“ am Rechenzentrum der Universität Karlsruhe - RAI OSA Karlsruhe

(von Richard Kremer, za720@lehrer.uni-karlsruhe.de)
 

1. Vorbemerkungen

Voraussetzung für den Zugang zum Rechner „lehrer1“ am Rechenzentrum der Universität Karlsruhe waren bisher das Programm „InterSLIP“ und das Apple Macintosh TPC/IP Kontrollfeld in seiner alten Version oder in der Version von OPEN TRANSPORT.

Seit Ende Juni 1998 ist nun auch ein Zugang über PPP möglich. Damit ist der Zugang für za-Benutzer eines Macintosh nun relativ einfach einzurichten.

Aus diesem Grund empfehle ich, nur noch den PPP-Zugang zu verwenden. Der InterSLIP-Zugang kann aber weiterhin genutzt werden, mit der neuen Telefonnummer (38340).

Die Hinweise zur Installation des Zugangs mit InterSLIP und die nötigen Skripte finden sich unter folgender Adresse:

http://www.uni-karlsruhe.de/~za161/Rai-mac/Slipmac.html
 

2. Zugang zum Rechner „lehrer1“ mit PPP

Alle für den Zugang benötigten Komponenten sind Teil des Betriebssystems (Netzwerkkomponente OPEN TRANSPORT; ab System 7.5). Erforderlich sind lediglich die korrekten Eintragungen in den Kontrollfeldern PPP, MODEM und TCP/IP.
Im folgenden stelle ich die Zugangskonfiguration für Apple PPP dar, mit einem System 7.5.5. Für System 8 gilt die gleiche Vorgehensweise.

Modem-Kontrollfeld: Auswahl eines passenden Modemskripts je nach eigenem Modem. Tonwahl an. Lautsprecher nach Belieben an oder aus. Hier mein Modem-Kontrollfeld:

TCP/IP-Kontrollfeld:

Im Dialogfeld „Optionen“ des TCP/IP-Kontrollfelds angeben, daß TCP/IP nur bei Bedarf geladen werden soll. Sichern und schließen.
 

PPP-Kontrollfeld (mit meiner za-Nummer und der Telefonnummer mit Vorwahl):

Hier bei NAME die eigene za-Nummer eintragen (ohne Leerzeichen). Dann auf "Verbinden" klicken bzw. die Return-Taste betätigen. Bei der nun sichtbar werdenden Dialogboxabfrage "Geben sie Ihr PPP-Kennwort ein ..." gibt man nichts ein und klickt OK. Das Passwort wird erst im Dialog mit dem Rechenzentrum benötigt.

Es wird eine Verbindung zum Rechenzentrum hergestellt, ein Terminaleingabefenster erscheint. In diesem Fenster werden die Angaben zur Verbindung abgefragt.

Die Reihenfolge der Eingaben:

1 und ENTER
t (für Telnet) und Leertaste und lehrer1 (für den Rechner) und ENTER
za-Nummer und ENTER (ohne Leerzeichen zwischen "za" und der Zahl)
Passwort und ENTER
einige Leertasten, um nicht gewünschte Meldungen zu überspringen
slirp und Leertaste und ppp und ENTER

Es erscheint die Meldung „slirp ready, talking ppp“. Damit steht die Verbindung. Man klickt FORTFAHREN. Das Terminalfenster schließt sich, im PPP-Kontrollfeld werden Statusangaben und Aktivitätsanzeiger sichtbar. Dann kann man die jeweilige Web-Software starten (Browser oder E-Mail Programm) und arbeiten. Um die Verbindung zu trennen klickt man im PPP-Kontrollfeld auf TRENNEN; die Verbindung wird beendet.

3. Verbindungsskript

Wenn man mit einem Verbindungsskript arbeiten möchte, kann man das von mir begefügte Skript verwenden (siehe unten), das die nötigen Daten aus dem PPP-Kontrollfeld abfragt (also die za-Nummer und das Kennwort). Man kann sich aber auch sein eigenes Skript anfertigen. Dafür geht man folgendermaßen vor:

Aufrufen des PPP-Kontrollfeldes.

PPP „Verbinden“. Im nach der Verbindung erscheinenden Terminalfenster vor der ersten Eingabe das Schaltfeld EINSTELLUNGEN wählen.

Hier zunächst das Terminalfenster:

Nach dem Klicken in EINSTELLUNGEN erscheint folgendes Fenster:

Hier (wie zu sehen) ankreuzen, daß man auf ein nicht gesichertes Skript hingewiesen werden möchte und daß das Fenster beim Starten von PPP geschlossen werden soll. OK geben. Das Terminalfenster erscheint wieder.

Die Eingaben im Terminalfenster machen. Sie werden vom Rechenzentrumsrechner abgefragt.

Reihenfolge der Eingaben:

1 und ENTER
t und Leertaste und lehrer1 und ENTER
za-Nummer und ENTER
Passwort und ENTER
eine Leertaste (dann eine Sekunde oder zwei warten)
nochmals eine Leertaste
slirp und eine Leertaste und ppp und ENTER

Es erscheint die Meldung „slirp ready, talking ppp“. Damit steht die Verbindung. Man klickt FORTFAHREN, und es öffnet sich ein Dialogfeld zum Sichern des automatisch aufgezeichneten Skripts, das man mit einem aussagekräftigen Namen versieht (z. B. Uni KA lehrer1 PPP). Man gibt OK. Das Dialogfeld schließt sich und das PPP Kontrollfeld ist wieder sichtbar, jetzt mit der Anzeige zu Senden und Empfangen und der Anzeige der Verbindungsdauer. Nun kann die E-Mail Software oder der Web-Browser gestartet werden. Man kann diese auch vorher schon starten und dann erst PPP aufrufen; nach erfolgter Verbindung wechselt man zum jeweiligen Programm und kann gleich loslegen.
Vor dem ersten automatisierten Einwählen lädt man das aufgezeichnete Skript im OPTIONEN-Feld „PROTOKOLL“ des PPP-Kontollfelds in die Konfiguration hinein, dabei muß aber angekreuzt bleiben „Mit Befehlszeilenhost verbinden“. Dann alles schließen. Beim nächsten neuen PPP-Aufruf erfolgt die Verbindung automatisch, das Skript steuert die Einwahl zum Rechner „lehrer1“. Hier ist zu beachten, daß das Passwort dabei auf der Festplatte gespeichert wird. Ein Beispiel für ein solches Skript füge ich als zweites Skript am Ende dieser Datei bei.
Achtung: Skripte müssen immer als Textdateien ohne jede weitere Formatierung vorliegen.
 

4. Verbindungsskript mit Abfrage des Passworts aus dem Feld KENNWORT des PPP-Kontrollfelds ohne Speicherung des Passworts auf der Festplatte (zu empfehlen)

Man kann auch ein Skript verwenden, bei dem das Passwort nicht gespeichert wird, sondern nur aus dem Kennwort-Feld des PPP-Kontrollfelds abgefragt wird. Um mit Hilfe dieses Skripts die Verbindung aufzubauen muß man das PPP-Kontrollfeld aufrufen, dann das Kennwort eingeben (es erscheinen die schwarzen Punkte) und auf VERBINDEN klicken. Ein entsprechendes Skript füge ich als erstes der Beispielskripte am Ende der Datei bei. Auch dieses Skript muß vor der ersten Verwendung im OPTIONEN-Feld "PROTOKOLL" des PPP-Kontrollfelds geladen werden. Mit dieser Variante arbeite ich selbst, sie funktioniert gut.

Eine weitere Möglichkeit ist, daß man die Option wählt „Beim Starten von TCP/IP-Programmen automatisch verbinden“. Dann startet man z. B. Netscape, und wird gleich darauf aufgefordert, sein PPP-Kennwort einzugeben. Der Einwählvorgang erfolgt im Hintergrund.

Die Eintragungen bei der Proxy-Konfiguration im Web-Browser oder die Eintragungen für E-Mail bleiben die gleichen wie bisher auch.

Wenn die Konfiguration gemacht ist und der Zugang mit PPP funktioniert, hat man einen deutlichen Gewinn an Geschwindigkeit (bei schnellen Modems) und eine recht stabile Verbindung. Was bleibt, ist das TIMEOUT von Seiten der Universität: nach einiger Zeit ohne Modemaktivität wird die Verbindung getrennt.

Für Anregungen und Vorschläge anderer MAC-Benutzerinnen und MAC-Benutzer bin ich dankbar.
Gutes Gelingen!

Richard Kremer, Otto-Hahn-Gymnasium Karlsruhe
za720@lehrer.uni-karlsruhe.de
 

5. Zwei Verbindungsskripte (erstellt wie oben unter 3. beschrieben): das erste fragt das Kennwort jeweils neu ab, das zweite läuft automatisch (aber siehe Label 18 im Skript!)

Skript 1,  mit Kennwort-Abfrage:

! Kennwort-Abfrage-Skript für Apple Macintosh !
! PPP-Skript für Mac OPEN TRANSPORT/PPP zur Verbindung mit lehrer1 !
! Das Skript fragt die za-Nummer und das Passwort aus dem  !
! PPP-Kontollfeld ab und meldet beides an das Rechenzentrum.  !
!  Richard Kremer, Juli 1998. !
!
@ANSWER
@HANGUP
EXIT 0
!
@ORIGINATE
!
CHRDELAY 1
!
@LABEL 10
MATCHCLR
MATCHSTR 1 11 ",q) "
MATCHREAD 300
NOTE "Verbindungsskript entsprach nicht \34,q) \34" 3
JUMP 99
!
@LABEL 11
PAUSE 1
WRITE "1\13"
!
@LABEL 12
MATCHCLR
MATCHSTR 1 13 ">>> "
MATCHREAD 300
NOTE "Verbindungsskript entsprach nicht \34>>> \34" 3
JUMP 99
!
@LABEL 13
PAUSE 1
WRITE "t lehrer1\13"
!
@LABEL 14
MATCHCLR
MATCHSTR 1 15 " login: "
MATCHREAD 300
NOTE "Verbindungsskript entsprach nicht \34 login: \34" 3
JUMP 99
!
@LABEL 15
IFSTR 11 16 "<Gast>"
IFSTR 11 16 ""
PAUSE 1
WRITE "^u\13"
JUMP 17
!
@LABEL 16
ASK 0 "Geben Sie Ihren Namen ein: "
WRITE "^*\13"
!
@LABEL 17
MATCHCLR
MATCHSTR 1 18 " Password:"
MATCHREAD 300
NOTE "Verbindungsskript entsprach nicht \34 Password:\34" 3
JUMP 99
!
@LABEL 18
WRITE "^p\13"
JUMP 19
!
@LABEL 19
MATCHCLR
MATCHSTR 1 20 "[r\27["
MATCHREAD 300
NOTE "Verbindungsskript entsprach nicht \34[r\27[\34" 3
JUMP 99
!
@LABEL 20
PAUSE 1
WRITE " "
!
@LABEL 21
MATCHCLR
MATCHSTR 1 22 " exiting.\13\13\10"
MATCHREAD 300
NOTE "Verbindungsskript entsprach nicht \34 exiting.\13\13\10\34" 3
JUMP 99
!
@LABEL 22
PAUSE 1
WRITE " "
!
@LABEL 23
MATCHCLR
MATCHSTR 1 24 " "
MATCHREAD 300
NOTE "Verbindungsskript entsprach nicht \34 \34" 3
JUMP 99
!
@LABEL 24
PAUSE 1
WRITE "slirp ppp\13"
!
@LABEL 25
MATCHCLR
MATCHSTR 1 90 " Ready ...\13\10"
MATCHREAD 300
NOTE "Verbindungsskript entsprach nicht \34 Ready ...\13\10\34" 3
JUMP 99
!
@LABEL 90
PAUSE 1
EXIT 0
!
@LABEL 99
PAUSE 60
EXIT -6002 "Verbindungsskript fehlgeschlagen."

!Ende des Skripts!
 

Skript 2, "vollautomatisches" Skript:
 

! Apple-Macintosh-Skript für PPP !
! Das Skript automatisiert die Einwahl zum !
! Rechner lehrer1 am Rechenzentrum an der Uni Karlsruhe. !
! Siehe besonders  Label 18, bei dem das Passwort im Klartext eingetragen !
! werden muß. Die za-Nummer wird aus dem PPP-Kontrollfeld abgefragt. !
! Richard Kremer, Juli 1998 !

@ANSWER
@HANGUP
EXIT 0
!
@ORIGINATE
!
CHRDELAY 1
!
@LABEL 10
MATCHCLR
MATCHSTR 1 11 ",q) "
MATCHREAD 300
NOTE "Verbindungsskript entsprach nicht \34,q) \34" 3
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@LABEL 11
PAUSE 1
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@LABEL 12
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NOTE "Verbindungsskript entsprach nicht \34>>> \34" 3
JUMP 99
!
@LABEL 13
PAUSE 1
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!
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MATCHCLR
MATCHSTR 1 15 " login: "
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NOTE "Verbindungsskript entsprach nicht \34 login: \34" 3
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!
@LABEL 15
IFSTR 11 16 "<Gast>"
IFSTR 11 16 ""
PAUSE 1
WRITE "^u\13"
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!
@LABEL 16
ASK 0 "Geben Sie Ihren Namen ein: "
WRITE "^*\13"
!
@LABEL 17
MATCHCLR
MATCHSTR 1 18 " Password:"
MATCHREAD 300
NOTE "Verbindungsskript entsprach nicht \34 Password:\34" 3
JUMP 99
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@LABEL 18
PAUSE 1
WRITE "hier das eigene Passwort eintragen"
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@LABEL 19
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MATCHSTR 1 20 "[r\27["
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NOTE "Verbindungsskript entsprach nicht \34[r\27[\34" 3
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@LABEL 20
PAUSE 1
WRITE " "
!
@LABEL 21
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MATCHSTR 1 22 " exiting.\13\13\10"
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NOTE "Verbindungsskript entsprach nicht \34 exiting.\13\13\10\34" 3
JUMP 99
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@LABEL 22
PAUSE 1
WRITE " "
!
@LABEL 23
MATCHCLR
MATCHSTR 1 24 " "
MATCHREAD 300
NOTE "Verbindungsskript entsprach nicht \34 \34" 3
JUMP 99
!
@LABEL 24
PAUSE 1
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!
@LABEL 25
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MATCHSTR 1 90 " Ready ...\13\10"
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NOTE "Verbindungsskript entsprach nicht \34 Ready ...\13\10\34" 3
JUMP 99
!
@LABEL 90
PAUSE 1
EXIT 0
!
@LABEL 99
PAUSE 60
EXIT -6002 "Verbindungsskript fehlgeschlagen."

!Ende des Skripts!

Ende der Datei.
Nochmals: Gutes Gelingen!