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| Übernommen vom Sonderforschungsbereich 268 an der Uni Frankfurt. Mit freundlicher Genehmigung von Andreas Dafinger. | Die Farbmarkierungen kennzeichen die Bereiche der verschiedenen Kleinfamilien. |
Gehöfte der Bissa beindrucken durch ihren labyrinthartigen
Aufbau.
Eine Anzahl runder (Lehm-) Häuser ist über ein System von
Gängen
und Höfen miteinander verbunden, das die Bewegungsfreiheit
innerhalb
der Einheit stark kontrolliert. Höfe und Wege sind durch meist
kopfhohe
Mauern abgetrennt. Jedes der Häuser hat einen Durchmesser von etwa
3 m und wird
von nur einem Erwachsenen bewohnt. Ausnahmen sind die (etwas
geräumigeren)
Häuser der Mütter, die gemeinsam mit ihren Kindern leben und
denen zusätzlich eine Küche zugeordnet ist. Diese
Wohneinheiten sind wie
Perlen
nacheinander aufgefädelt: So gelangt man über eine
Wohneinheit
zur jeweils nächsten.
In Garango liegt die Gehöftsgröße bei durchschnittlich
36,2 Personen, in Komtoéga bei 41,1 und in Niaogho bei 42,8
Personen.
Die Haushaltsgrößen variieren dabei in geringem Maße.
| Das nächste derartige Gehöft hatte
früher
mindestens den Abstand einer Bogenschußweite. Daher sind die Dörfer für uns oft nicht als solche erkennbar. |
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