Bau oder Ausbau von Grundschulen.

Der Rohbau ist fertig

Das burkinische System der Grundschulen ist, wie das französische, in 3 Zweijahreszyklen gegliedert ( CP1/2; CE1/2; CM1/2) . Es wird durch eine Prüfung abgschlossen deren Bestehen mit einer Urkunde (C.E.P.E.) bestätigt wird.
Bekommt eine Gemeinde eine Schule, so bedeutet das, daß sie eine dreiklassige Schule mit Nebengebäuden erhält. Darin können die beiden Cours Primaires und der erste Cours Elementaire (CP1-CE1) unterrichtet werden.
Die Kinder sind danach etwa 10 Jahre alt. Ist die Schule dann nicht voll ausgebaut (normalisiert) müssen sie die Ausbildung in einem anderen Ort fortsetzen, sofern dort Platz ist. (der offizielle "Klassenteiler" liegt bei 65! - er wird aber oft überschritten.)

Die Entfernungen zur nächsten normalisierten Schule sind auf dem Lande oft nicht zumutbar (z.B. 11km im Falle Lengha), die Schulausbildung wird daher häufig abgebrochen. Im günstigen Fall entstehen oft Wartezeiten bis zu zwei Jahren bis die drei restlichen Schuljahre besucht werden können. Insgesamt  erhalten nur etwa 40% aller Schulanfänger das Abschlußdiplom .

Im Gebiet Commune de Garango (Stadtbezirk Garango), soll wieder eine Einschulungsquote von mindestens 60 % erreicht werden.  Im Kern der Stadt, im Einzugsbereich des Marché Central erwarten wir Quote von  70%, wenn für die vorhandenen ausgebauten Grundschulen jeweils eine Gesamtschülerzahl von 400 zugrunde gelegt wird.

Der Bau von Schulen wird finanziell gefördert vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung  (BMZ).


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