Tulla-Gymnasium

ABI-BAC

In einem ABI-BAC-Zug haben Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, gleichzeitig sowohl die deutsche als auch die französische Hochschulreife, also das ABltur und das BACcalauréat, zu erwerben. Auf der Grundlage des 1994 zwischen Deutschland und Frankreich abgeschlossenen Vertrages von Mulhouse gibt es in beiden Ländern inzwischen jeweils rund 50 Schulen, an denen dieser Doppelabschluss angeboten wird.
Seit dem Schuljahr 2007/08 haben auch Schülerinnen und Schüler unserer Region hier, am Tulla-Gymnasium in Rastatt, die Möglichkeit, diesen bilingualen Französisch-Zug zu belegen. Mit dem Erwerb des Doppelabschlusses erwirbt der Schulabgänger eine wertvolle, zusätzliche Qualifikation für seinen weiteren Lebensweg.

Wie sieht der Unterricht im Abi-Bac-Zug aus?

Klasse 5 und 6
Durch jeweils zwei Stunden zusätzlichen Französischunterricht und eine stärkere Berücksichtigung von landeskundlichen Themen wird eine breite, von Anfang an besonders auf Sprachanwendung ausgelegte Sprachkompetenz angestrebt.

Klasse 7 bis 9
Die Fächer Geografie, Geschichte und Gemeinschaftskunde werden nacheinander jeweils für ein Jahr zunehmend bilingual unterrichtet. Der Anteil der Zielsprache Französisch wird dabei behutsam gesteigert. Das jeweils betroffene Fach erhält zur Erarbeitung der Fachsprache eine zusätzliche Wochenstunde.

Klasse 10 bis 12
Ab Klasse 10 werden die Fächer Geografie, Geschichte und Gemeinschaftskunde hauptsächlich in französischer Sprache unterrichtet. In den Kursstufenjahren 11 und 12 ist zudem Französisch Kernfach mit 5 statt der sonst üblichen 4 Wochenstunden.

Abitur / Baccalauréat
Wer nun noch in Französisch die schriftliche und mündliche und in Geschichte die schriftliche Prüfung auf Französisch erfolgreich ablegt, der hat das Ziel erreicht:
Den Doppelabschluss Abitur und Baccalauréat!

Für wen ist der Abi-Bac-Zug in besonderer Weise geeignet?

Grundsätzlich kann jedes Kind, das eine gymnasiale Empfehlung hat, diesen Bildungsgang besuchen. Aber die besten Chancen hat,

  • wer gern Französisch lernt.
  • wer offen für die Kultur unseres Nachbarn ist.
  • wer Freude daran hat, die bisher in Französisch investierte Arbeit zu nutzen.
  • wer sich dafür begeistern kann, seine Sprachkenntnisse auch gleich in vielfältigen Zusammenhängen anwenden zu können.
  • wer bereit ist, für eine lohnende Sache mehr zu arbeiten.

Aber hier wird Arbeit dann ja auch besonders Spaß machen: Vielfältige Aktivitäten - vom Theaterbesuch bis zum Schüleraustausch - wirken zusätzlich motivierend und bieten die Gelegenheit, das Gelernte erfolgreich anzuwenden.
Die Entscheidung für den Abi-Bac-Zug birgt auch kein Risiko. Eine Rückkehr in den „normalen“ Zug ist nach jedem Schuljahr möglich, da inhaltlich in allen Klassen der gleiche Stoff behandelt wird.
Auch beim Eintritt in die Kursstufe ist noch ein Wechsel möglich.

Welche besonderen Vorzüge hat der Abi-Bac-Zug?

  • Der Abi-Bac-Zug führt zu einem in Deutschland und Frankreich gleichwertig anerkannten Doppelabschluss.
  • Im zusammenwachsenden Europa ist so eine zusätzliche Qualifikation von großem Nutzen.
  • Französisch ist eine der wichtigsten Sprachen der Welt.
  • Frankreich ist unser wichtigster Handelspartner.
  • Die fachspezifische Nutzung des Französischen auch außerhalb des eigentlichen Sprachunterrichts vernetzt das Sprachwissen und bereitet so in besonderem Maße auf die Anforderungen in Studium und Beruf vor.
  • Kommunikative Kompetenz, Mobilität und Flexibilität werden gefördert.
  • Die Begegnungen mit einer anderen Kultur sind nicht zuletzt eine persönliche Bereicherung

Wünschen Sie weitere Informationen? Gern stehen wir Ihnen zu einem persönlichen Gespräch zur Verfügung. Vereinbaren Sie einen Gesprächstermin!

Betreuung des Abi-Bac-Zuges: StDin Elisabeth Lange-Mörtl
T: 07222 / 23141

nach oben

 

 


Informationen

SchulleitungUnterricht
ABI-BACoffene GanztagsschuleLeitlinien

TermineAktuelles
Archiv

FreundeskreisTulla-Preis
Lehrerausbildung
Beratungslehrer
VerbindungslehrerSozialpädagogik
Schüler für Schüler
Sozialpraktikum
BerufspraktikumSchulsanitätsdienstUmwelt