Informationsabend
für die Eltern der Kl. 7:
"Spanisch oder NwT?"
Ereignisse
Überreichung der DELF – Diplome am Tulla
Erneut haben sieben Schüler die Französisch–AG zum Erwerb des Sprachdiploms
DELF Niveau B1 am Tulla-Gymnasium erfolgreich absolviert.
Die Schüler der Klassen 8b bzw. 9b und 10a bzw. Kursstufe 1, die diese Prüfung bereits im letzten Schuljahr abgelegt hatten, konnten jetzt ihre offiziellen Abschlussurkunden in Empfang nehmen, nachdem sie im Herbst darüber informiert wurden, dass alle bestanden haben!
Die AG, an der immer Schüler verschiedener Klassen teilnehmen, bildet sich jedes Jahr neu und büffelt für ein bestimmtes Niveau und dies einmal pro Woche.
Dabei gilt es die vier verschiedenen Aufgabenbereiche zu trainieren, die dann in der Prüfung abgefragt werden, nämlich Hör- und Leseverstehen, Textproduktion und Sprechen. Während die ersten drei Bereiche im Juni in Form einer schriftlichen Prüfung am Tulla-Gymnasium abgefragt wurden, war für den mündlichen Teil, der etwa 20 Minuten dauerte, eine Muttersprachlerin zuständig, die vom Centre Culturel Franco- Allemand in Karlsruhe abgeordnet wurde.
Schulleiter Blessing überreichte den Schülerinnen Luisa Metz, Hannah Rachow und Christina Zacharias aus dem ersten Abi-Bac-Zug der Schule, sowie Marvin Collet, Tobias Keller, Mathieu Schätzle und Alina Schneider das Diplom DELF B1 und gratulierte allen zu ihrem Erfolg und hob erneut Leistungswillen und Motivation lobend hervor. Diesen Glückwünschen schlossen sich auch Elisabeth Lange – Mörtel, Fachleiterin für Französisch, und die Französischlehrerin und AG-Leiterin Monika Gergen an.
Tullaner erneut erfolgreich beim Landeswettbewerb Mathematik
"Dreieckige Kreise oder wie man Pi mit einer Nadel bestimmen kann: Mathematische Rätsel - Training fürs Gehirn" lautet der Titel des Buchs, das Christian Kiefer, Schüler der Kl. 10b des Tulla-Gymnasiums, zusammen mit der Urkunde anlässlich seines 2. Platzes beim Landeswettbewerb Mathematik von Schulleiter Peter Blessing überreicht bekam.
Der Tullaner stellte seine mathematische Begabung schon vielfach unter Beweis, zuletzt beim Bundeswettbewerb Mathematik 2011. Bereits 2008 gewann er den Pangea-Mathematik-Wettbewerb, an dem sich 2000 gleichaltrige Schüler beteiligt hatten. Zum vierten Mal in Folge konnte er letztes Jahr beim internationalen "Känguru-Mathematik-Wettbewerb" in seiner Altersklasse gewinnen. Deutschlandweit konnten nur 188 Schüler von 54 235 Mitstreitern der Klassenstufe 9 diese Punktzahl erreichen. Beim Landeswettbewerb Mathematik 2010 belegte er den 3. Platz und konnte sich somit in diesem Jahr noch einmal steigern. Die Aufgaben wurden aus den klassischen Gebieten Geometrie, Algebra und Zahlentheorie gestellt und konnten ohne Probleme von dem Tullaner gelöst werden, wodurch er sich für die nächste Runde qualifizierte. Dieser erneute Erfolg motiviert Christian Kiefer, auch die Aufgaben des diesjährigen Bundeswettbewerbs Mathematik zu bearbeiten.
Double beim "Planspiel Börse"
"Never change a winning team" – unter diesem Motto traten Max Heimerl, Dominik Brekel, Jakob Kloßek und Felix Maksimovic, die letztjährigen Sieger des Planspiels Börse der Sparkasse Rastatt-Gernsbach an. Damit gelang es ihnen auch in dieser Spielrunde einen souveränen ersten Platz in der örtlichen Wertung zu erzielen!
Die vier Schüler des Teams "Amsterdam Crew" nutzten die stark schwankenden Börsenkurse des vierten Quartals 2011 zu ihrem Vorteil und erzielten mit ihrer Strategie einen Depotgesamtwert in Höhe von 53.498,31 € aus einem fiktiven Startkapital von 50.000,00 €.
In der 29. Spielrunde des beliebten Börsen-Lernspiels prämierte die Sparkasse Rastatt-Gernsbach die 12 erfolgreichsten Spielgruppen von insgesamt über 60 Schülerteams aus 13 teilnehmenden Schulen im Geschäftsbereich der Sparkasse. Ziel des Börsenspiels ist es, Jugendlichen den Sinn und Zweck der Börse näher zu bringen, sie für Finanzthemen zu sensibilisieren und zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Geld anzuleiten. Die siegreichen Börsianer freuten sich über Urkunden und Preise. In Zeiten unruhiger Finanzmärkte und volatiler Börsenkurse gelang es 17 Teams, ihr Startkapital zu vermehren. Für diesen Erfolg war eine intensive Auseinandersetzung mit den Unternehmenswerten, Branchenentwicklungen und dem aktuellen Wirtschaftsgeschehen erforderlich. Filialdirektor Roland Braun gratulierte den Gewinnern und würdigte ihre Leistungen. Hocherfreut zeigte sich auch Schulleiter Peter Blessing über das Double der Tulla-Börsianer. Insgesamt hatten sich vier Teams unseres Gymnasiums am Planspiel beteiligt. Gemeinschaftskundelehrerin Anja Krug sah den Erfolg der ihrer Neigungskursschüler, mit einem lachenden und einem weinenden Auge – schließlich verlassen diese vor dem nächsten Börsenspiel das Tulla-Gymnasium mit dem Abitur, so dass es aus dem "Triple" für die Amsterdam-Crew leider nichts werden kann. Aber für jede Menge Motivation zukünftiger Börsenfans hat ihr toller Erfolg in jedem Fall gesorgt.
Die Tulla-Big-Band nutzt das Alohra für ein Fotoshooting
Im Juni wird die Big-Band des Tulla-Gymnasiums eine Konzertreise nach Dresden antreten, um zusammen mit der Big-Band des Coswiger Gymnasiums und der Big-Band des Gymnasiums St. Benno Dresden jeweils ein Begegnungskonzert zu spielen. Für das Konzertplakat haben sich die 45 Musiker etwas ganz Besonderes einfallen lassen und mit der Unterstützung der Star-Energiewerke ein Fotoshooting im Alohra unter der Regie des Kehlers Fotografen Michael Weber durchgeführt. Vorbild ist das Titelplakat der amerikanischen Kultfernsehserie "Hawaii 5-0", dessen musikalisches Thema die Band in ihrem Konzertprogramm hat.
"Wir wollten ein Konzertplakat erstellen, welches selbst in einer Großstadt wie Dresden Aufmerksamkeit erzeugt, so den einen oder anderen neugierig macht und zu unserem Konzert bringt", erklärt Martin Remmler, Leiter der Tulla-Big-Band.
In Rastatt ist die Band mit ihrem Tourprogramm am 18. Mai um 19:30 Uhr in der Aula des Tulla-Gymnasiums zu hören.
Studieren 2012
Begegnung mit einem Ehemaligen: Professor Werner Burkard am Tulla-Gymnasium
Werner Burkard, Tullaner (Abi 80) und Professor für Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Pforzheim, besuchte aufs Neue die Tulla-Oberstufe und sprach dieses Mal über die Herausforderungen eines Studienbeginns im Herbst 2012 oder 2013.
Bereits in KS1 stellen sich viele Schüler die Frage, ob sie ein Studium beginnen sollen und was es hierzu alles zu bedenken gibt. Dem für manche Schüler erfreulichen Wegfall der Studiengebühren stehen etliche Herausforderungen entgegen: doppelter Abiturjahrgang, Wegfall von Wehr- und Zivildienst, Zustrom von Studierwilligen aus anderen Bundesländern.
Professor Burkard machte den Schülern Mut, sich dennoch für ein Studium zu entscheiden, denn Baden-Württemberg habe vorgesorgt: Wie an vielen Hochschulen wurde z.B. auch an der Hochschule Pforzheim die Zahl der Studienplätze deutlich erhöht. Dass es dennoch enger werden wird, steht zwar außer Frage, aber zugleich ist unstrittig, dass ein Hochschulstudium die beste Gewähr für ein erfolgreiches Berufsleben darstellt.
Die seit 2006 eingeführten Bachelor- und Master-Abschlüsse waren ein weiteres Thema seines Vortrags. Erklärt wurden wesentliche Unterschiede zum alten Diplom, das neue Credit-System für Studienleistungen und die Idee einer europaweit kompatiblen Hochschulausbildung.
Auf die früher in Deutschland eher unbekannte Qualitätssicherung der Hochschullehre durch sogenannte Akkreditierungsinstitute ging Prof. Burkard ebenfalls gerne ein, ist doch die Hochschule Pforzheim deutschlandweit die einzige Fachhochschule (neben lediglich sechs Universitäten), die mit einer renommierten, internationalen Akkreditierung der Fakultät für Wirtschaft und Recht (inkl. Wirtschaftsingenieurs-wesen) aufwarten kann.
Mit einigen konkreten Zahlen und Details zur Hochschule Pforzheim und zu seinem eigenen Studiengang Wirtschaftsinformatik schlossen die Ausführungen.
3. Jugendparteienmesse am Tulla-Gymnasium
Politik hautnah
Unter diesem Motto fand am 09. Dezember 2011 die 3. Jugendparteienmesse am Tulla-Gymnasium Rastatt statt. Vertreter der Jugendparteien, der vier Landtagsfraktionen SPD, Bündnis 90/Grüne, FDP und CDU, nutzten die Gelegenheit und präsentierten sich sowie ihre Partei den Schülern.
Schon seit Monaten hatten die Organisatoren Andreas Groß, Roman Lehmann und Sebastian Haas (Kursstufe II) diese Veranstaltung geplant. Hierzu wurden die Parteien angeschrieben und zur Podiumsdiskussion mit anschließender Informations-veranstaltung eingeladen. Nebenbei musste man sich nicht nur um die Parteien, sondern auch um die schulischer Genehmigung und Einladung der SchülerInnen kümmern. Dazu stand Gemeinschaftskunde Lehrerinnen Anja Krug und Birte Reinhard tatkräftig und mit vollem Engagement zur Seite.
"Politik kann begeistern – das zeigen unsere Podiumsteilnehmer und die engagierten Fragen der TullanerInnen. Ich würde mir wünschen, dass dieses Interesse über diesen Tag hinaus geht." so Anja Krug.
Nach der Begrüßung der Schüler durch die Organisatoren, wurden die Vertreter auf dem Podium vorgestellt, welche in einem kurzen Statement ihren Weg zur Politik darstellten. Im Folgenden begann eine sehr angeregte Diskussionsrunde zwischen Jonas Weber (Jusos), Florian Ruf (Grüne Jugend), Jens Brandenburg (Julis) und Astrid Burck (Junge Union), unter Fragestellung der SchülerInnen im Alter von 14-19 Jahren. Zur Sprache kamen unter anderem Stuttgart 21, Energie- und Bildungspolitik sowie das aktuelle Thema über den rechtsterroristischen Untergrund.
Anschließend konnten sich die SchülerInnen an den von den Vertretern vorbereiteten Ständen informieren, welche sich an regem Zuspruch erfreuten. Die Organisatoren blickten auf eine erfolgreiche Veranstaltung zurück und bedankten sich bei allen Beteiligten für ihre Unterstützung.
Rastatter konzipiert Schulbücher für Tansania
Autorengruppe um ehemaligen Lehrer will afrikanischen Schülern "Spaß an Chemie" vermitteln
Rastatt (dk) - "Mit diesem Projekt hatten wir ein Wahnsinnsglück! Vor allem, dass sich so viele Menschen gefunden haben, die uns unterstützen!" Unter der Federführung des pensionierten Lehrers Manfred Schieß hat eine Autorengruppe ein Chemiebuch für Schüler in Tansania geschrieben. Das Besondere: Es ist das erste zweisprachige Lehrbuch - jeweils auf der linken Seite Kiswahili, die bedeutendste afrikanische Sprache, und auf der rechten Seite Englisch.
Kürzlich erschienen 10000 Exemplare dieses Buchs, das für Schüler der Sekundarschule bestimmt ist. "Enjoy Chemistry - Furahia Kemia" lautet der Titel, frei übersetzt: "Viel Spaß mit Chemie". Da die Schüler die Sekundarschule in der Regel vier Jahre lang besuchen, bis sie die mittlere Reife erlangt haben, sind noch drei weitere Bände des zweisprachigen Werks geplant - jedes Jahr einer. Und jeder mit einem Lehrerhandbuch.
"Der zweite Band ist bereits in Arbeit", erklärt der ehemalige Lehrer des Tulla-Gymnasiums. Bei ihm laufen die Fäden zusammen. "Ich habe in Deutschland gegenüber meinen Kollegen in Afrika einen riesigen Vorteil: Hier kann ich dank Flatrate in aller Ruhe im Internet recherchieren."
Muttersprachler übersetzen die Texte ins Kiswahili. "So können die Schüler einerseits in Kiswahili Chemie begreifen und andererseits hoffentlich genügend Englisch lernen, um in der Sekundarschule bestehen zu können. Sehr viele Schüler scheitern nämlich an der englischen Unterrichtssprache", erklärt Schieß.
Er nennt in diesem Zusammenhang eine besondere Herausforderung: "Die Übersetzer mussten einige wissenschaftliche Begriffe in Kiswahili neu schaffen." Für vieles gab es noch keine Fachbegriffe in der ostafrikanischen Sprache. So legten die Übersetzer für den Bunsenbrenner den Begriff "Jiko la Bunsen" fest, würdigen also auch in Tansania den Erfinder dieses Geräts.
"Am schwierigsten war die Endkorrektur", blickt Schieß zurück. Beim Übersetzen schlichen sich immer wieder fachliche Fehler ein, so dass die Texte mehrmals zwischen Deutschland und Tansania per E-Mail hin und her wanderten, bis der Fehlerteufel Ruhe gab. "Einer der vielen Glücksfälle war, dass Dr. Irmtraud Herms von dem Projekt erfahren hatte." Sie bot ihre Hilfe an - unentgeltlich, wie alle mitwirkenden Deutschen.
Da sie an der Universität Leipzig am Lehrstuhl für afrikanische Sprachen gearbeitet hatte, war sie prädestiniert als Korrektorin. Eine ehemalige Spitzenschülerin des Tulla-Gymnasiums liest Korrektur im Englischen.
Auffällig ist der allgegenwärtige Appell, achtsam mit den Ressourcen und der Umwelt umzugehen. "Das ist mir ein großes Anliegen", sagt Schieß. "Wenn zum Beispiel in Afrika die Flüsse verseucht werden, ist das eine Katastrophe für die Menschen, die nicht aufbereitetes Flusswasser trinken müssen."
Finanzielle Unterstützung erfuhr das Projekt durch den Verein "Faire Welt Rastatt" und die tansanische Nicht-Regierungsorganisation "hakielimu" (übersetzt: "Recht auf Bildung"). Bei einem durchschnittlichen Jahreseinkommen von etwa 300 Dollar sind 3,50 Dollar ein Preis, den "die Schüler hoffentlich mit Ach und Krach für das 300-Seiten-Buch bezahlen können. Mehr konnten wir beim besten Willen nicht leisten", sagt Schieß. Erreicht werden sollen vor allem ärmere Jugendliche, die nicht im Elternhaus Englisch sprechen lernen.
Das ist aber nicht leicht: Für die Sekundarschule, die auf die siebenjährige Primarschule folgt, wird seit einigen Jahren Schulgeld erhoben. Zudem gibt es auf dem Land nur wenige Sekundarschulen. Viele Ärmere haben höchstens über ein Stipendium die Möglichkeit, die weiterführende Schule zu besuchen.
Englischsprachige Chemiebücher gibt es bereits in Tansania. "Mir ist aber aufgefallen, dass darin wenig Wert auf wissenschaftliches Arbeiten gelegt wird", stellt Schieß fest. Dies ist einer der Schwerpunkte von "Enjoy Chemistry". Es ermuntert die Schüler, Experimente selbst durchzuführen und daraus wissenschaftliche Erklärungen abzuleiten.
Für Manfred Schieß ist dies nicht das erste Schulbuchprojekt. Zweimal arbeitete er als Lehrer in Afrika. Im Laufe seines zweiten Aufenthalts (1982 bis 1989) stellte das tansanische Bildungsministerium ihn frei, um einen Schulbuchverlag und eine Druckerei aufzubauen.
Neben einem Aufklärungscomic über Aids entstanden naturwissenschaftliche Schulbücher, unter anderem die erste Auflage von "Enjoy Chemistry", in dem aber mehrere Schuljahre zusammengefasst waren.
Schieß übernimmt einiges aus dem Vorgängerbuch, berücksichtigt jedoch die aktuellen Lehrpläne und neueste Erkenntnisse. Zugute kommen ihm die vielen Kontakte, die er in Afrika geknüpft hat.
(BT 12.01.2012)
The Furphies" räumen ab
Band mit Rastatter Wurzeln gewinnt Wettbewerb im städtischen Jugendtreff / Kreativität gefragt
Rastatt (mt) - "The Furphies" sind "die" Newcomer-Band. Sie freuten sich Samstagnacht riesig, den ersten Preis des "Musikerpool Award 2011" im Jugendtreff Rastatt entgegen nehmen zu dürfen.
Zum zweiten Mal hatten der städtische Jugendtreff und die Karlsruher Musikagentur "Musikerpool" diesen Band-Contest für junge Nachwuchsbands ausgelobt. Den ersten drei Siegern winkten tolle Preise: So dürfen sich "The Furphies" - sie traten in diesem Jahr auch schon im Tulla-Gymnasium auf, wo sie ihre Wurzeln haben - über einen Dreh für ein Musikvideo freuen, das professionell von dem Studio "Connecting Images" produziert wird, zusätzlich mit zwei Tagen Tonstudio. Den zweiten Preis, ein Auftritt bei einem Musikfestival, durften die Musiker von "Adoney" entgegennehmen, und die Band "Jay Farmer" freute sich über Gesangsunterricht und ein professionelles Fotoshooting.
Eigentlich hätte Michael Kern vom Musikerpool Karlsruhe jeder der neun am Wettbewerb teilnehmenden Bands einen Preis gegeben, "denn jede ist auf ihre Weise gut". Wie "The white carpetes", die sich erst im Juli 2011 gegründet haben und ihre Indie-Rock- und Punk-Titel erstmals auf einer Bühne spielten. Wichtig für die Anmeldung bei diesem Band- Contest war, dass die Bands eigene Songs auf die Bühne bringen. Lediglich ein Cover-Song war erlaubt. "Wir wollen den Nachwuchskünstlern eine Plattform bieten, ihre eigenen Texte und ihre eigene Musik vorzustellen", so die Organisatoren; Coverbands gebe es "wie Sand am Meer".
Neun Bands aus dem Raum Rastatt, der Ortenau und Karlsruhe hatten sich angemeldet, "Audible Mind" und Paradise June" spielten außer Konkurrenz.
Die Jury, zu der neben Michael Kern, Simon Buchholz und Stefan Kern gehörten, war sehr zufrieden mit der Qualität der Bands und mit der Bandbreite von Musikstilen, die bis in die Nacht präsentiert wurden.
So war zwischen Rap, Metall, Pop und Rock so ziemlich alles vertreten, sogar ein "Singer" mit "Joke Music" fehlte nicht: Es war das Geschwister-Duo vom "Donzo Gonzales Project" aus Karlsruhe, die in Liedermacher-Manier kritische Themen anpackten und diese in teilweise schwarzem Humor verpackt den rund 250 sich abwechselnden Zuhörern servierten.
Mittels Abstimmungskarten konnte das Publikum sein Votum abgegeben. Auch eine Online-Plattform zum Abstimmen hatten die Organisatoren eingerichtet. Zu 70 Prozent allerdings entschied die Jury, die nach Kriterien wie Performance, Animation des Publikums und Qualität der Sänger und Instrumentalisten beurteilte.
Teilgenommen hatten neben den oben bereits erwähnten Bands "Drive by at school", "The Fracture", "Breakaway" und "N.A.T.S.".
(BT, 19.12.2011)
Tullaner erneut erfolgreich bei 44. internationaler Chemie-Olympiade
"Die Chemie-Olympiade gehört mit zu den bedeutendsten außerschulischen Aktivitäten, um hochbegabte Schüler in einmaligerweise zu fördern. Durch Ihre Teilnahme haben Sie gezeigt, dass Sie sich intensiv mit chemischen Problemen auseinander setzen können", wird Sebastian Steiner, Abiturient des Tulla-Gymnasiums, in dem Schreiben der Jury bestätigt. Der Tullaner hatte sich durch seine hervorragenden Leistungen in der ersten Runde der Chemie-Olympiade für die nächste qualifiziert und gehört nun zu den wenigen Schülern, deren Lösungen in der zweiten Runde Anerkennung fanden. "Wer bin ich?" war die erste Frage, die der Teilnehmer zu beantworten hatte. Dabei ging es nicht um Selbstfindung, sondern um ein gesuchtes Element, das mit Hilfe von Angaben ermittelt werden sollte. Während diese Aufgabe dem Tullaner leicht fiel, hatte es die zweite Aufgabe in sich, die erforderte, eine bestimmte Struktur zu finden, indem die Elementarzelle skizziert und die Zugehörigkeit zum Kristallsystem geklärt wurde. "Das war im Gegensatz zur Aufgabe aus dem Bereich der chemischen Kinetik kein Schulstoff, auf den man einfach zurückgreifen konnte", erklärt Helmut Läpple, Chemielehrer von Sebastian Steiner, anerkennend. Zudem wurde die Grenze zur Festkörperphysik überschritten, so dass die Bearbeitung dieser Aufgabe eine Herausforderung war, die der Tullaner mit Erfolg annahm. Da auch der Lösungsvorschlag für die vierte Aufgabe aus dem Bereich der Naturstoffsynthese überzeugend war, erhielt Sebastian Steiner die Einladung zum Vorbereitungsseminar Baden-Württemberg zur 3. Runde. Jedoch fanden wichtige Klausuren in diesem Zeitraum statt, weshalb er der Einladung nicht folgen konnte. Sebastian Steiner erhofft sich nun, auch in der dritten Runde seine Fähigkeiten unter Beweis stellen zu können.
Helmut Läpple und Schulleiter Peter Blessing
sind stolz auf den Tullaner.
Perfekter Wurf bei Physikolympiade
Den perfekten Wurf zu berechnen war eine der vier Aufgaben, die bei der internationalen Physikolympiade gestellt wurde, an der sich Eduard Gerlitz, angehender Abiturient am Tulla-Gymnasium, beteiligte. Dabei musste der Tullaner Standort des Werfers, Höhe und Durchmesser des Basketballkorbs sowie den Durchmesser des Balls berücksichtigen. Darüber hinaus durfte der Ball den Korbrand und die Platte nicht berühren. Eigentlich ist Eduard Gerlitz kein Basketball-Spieler, doch diese theoretische Aufgabe hatte es ihm angetan. Die weiteren drei Aufgaben, in denen es um fallende Mäuse und Menschen, gekühlte Getränke, verwaschende Zeichnungen und Linsen ging, konnte der Schüler ebenfalls lösen, auch wenn der Zeitdruck kurz vor dem Abitur hoch war. "Ich habe das Prinzip von Kraft und Energie verstanden", stellt der Tullaner fest, was zudem seinen Erfolg bei dem anspruchsvollen Wettbewerb erklärt, an dem sich über 600 Schüler beteiligten. Schulleiter Peter Blessing und Studiendirektorin Karin Mildenberger als Fachabteilungsleiterin für Physik überreichten voller Stolz ihrem Schüler die Urkunde, die Eduard Gerlitz nun neben seiner Urkunde des Landeswettbewerbs Mathematik aufbewahren wird.
Von modern bis klassisch
Hausmusikabend im Tulla-Gymnasium mit verblüffenden Leistungen
Sie trauten sich alle – trotz Lampenfieber – und Schulleiter Peter Blessing war sehr angetan von den musikalischen Leistungen seiner Schülerinnen und Schüler: Beim traditionellen Hausmusikabend am Tulla-Gymnasium zeigten Schülerinnen und Schüler von den Klassen fünf bis zur Kursstufe II, was musikalisch in ihnen steckt. Betreut wurden die jungen Künstler von den Musiklehrern des Tulla-Gymnasiums Elvira Hofmann, Florian Ganz und Martin Remmler.
Die Palette reichte dabei von dem "Trumpet Tune" von Henry Purcell bis hin zu "Lied ohne Worte" von Mendelssohn Bartholdy, von einer Sonatine von Harald Genzmer bis zu "The House Of Rising Sun" von den Animals. So unterschiedlich die Beiträge, so unterschiedlich die Jugendlichen, der Beifall, der zahlreichen Gäste in der Aula des Tulla-Gymnasiums war ihnen allen sicher. Vincent Maulbetsch (Trompete) aus der 5a eröffnete den musikalischen Spaziergang mit dem flüssig und tonschön geblasenen "Trumpet Tune" von Henry Purcell. Auch das "Rigaudon" von Esprit Philippe Chédeville ließ ob des schönen Tons aufhorchen.
Spritzig und die anspruchvolle Rhythmik auskostend intonierte Maximilian Römmich (Klavier) aus der 7c den "Flick-Flack-Boogie". Er nahm dann noch seine Posaune zur Hand und lieferte sich mit seinem Begleiter Ruprecht Mast einen "Happy Talk". Verblüffend das gekonnte Zusammenspiel der rechten und linken Hand von Manuel Ebner (Klavier) aus der 9c beim "Dark-EyesBoogie" von Gerald Martin.
Herrlich wuchtig geblasen von Marcel Buchholz (Tuba) aus der 9b der "Elefant" von Camille Saint-Saëns, Sarah Wisser begleitete am Klavier. Mit einer "Polka" und einem "Valse in a-Moll", posthum veröffentlicht von Frederic Chopin zeigte Angela Droll (Klavier) aus der 6d, dass sie keine Angst vor Stolpersteinen hat. Filigrane Töne dann von Sonja Jachmann (Gitarre) aus der 7c mit dem Titel "Lars Garage" und Magdalena Radler (Gesang und Gitarre) gefiel mit ihrer authentischen Interpretation von "Macy's Day Parade" von Green Day ebenso wie Marcel Buchholz mit "The House Of The Rising Sun".
Ein Menuett in C-Dur intonierte Patrick Wisbar (Gitarre) aus der KS 2 und stand gleich darauf mit dem E-Bass wieder auf der Bühne, um "Charing Cars" mit Marcel Buchholz und Simon Buchholz anzustimmen. "The Chicken" mit dem fulminanten Schlagzeug-Solo von Simon Buchholz, KS 2, und Mitgliedern der Big Band des Tulla leitete in die Pause. Danach dominierte die Klassik das Programm: Helene Lucas (KS 2) entführte mit den "Vision fugitives" von Sergej Prokofiew in eine surreale Klangwelt und Lorena Kaiser (Ks 2) strukturierte den ersten Satz aus Harald Genzmers Sonatine sehr musikalisch.
Ebenfalls zupackend und transparent phrasiert blies Cecelia Egle (KS2) auf der Klarinette das Allegro ma non troppo aus der Soantine Nr. 5 von Jean Xavier Lefèvre und Lisa Mathes (8b) spielte mit dem "Gnomenreigen" von Franz Liszt die Zuhörer schwindelig. Ann Sperling (KS2) war mit ihrem Cello gleich zweimal zu hören, beide Male von ihrem Bruder Björn Sperling begleitet.
Es gab für alle großen Applaus und Peter Blessing dankte den Eltern, die ihren Kindern den Besuch des außerschulischen Musikunterrichts ermöglichen. Martina Holbein
(BNN, 28.11.2011)
Martin Remmler gewinnt
internationalen UU “Ambassadors of Ukulele” Give-Away Contest
"In August we held the UU “Ambassadors of Ukulele” Give-Away Contestwhere we asked you to email in the ways they would use a brand new KoAloha Tenor Ukulele and a full year membership to UU+ to spread the joy of ukulele. 500 emails later and after over two months of deliberation, we finally chose our winner!" (Check out the video above to find out who!)
Jazzprofi feilt am Sound der Tulla-Big-Band
Mittlerweile hat sich die Big-Band des Tulla-Gymnasiums über die Stadtgrenzen hinaus einen Namen als Ensemble gemacht. Doch nicht nur gute Musiker und konstante Probenarbeit verleihen der Band ihren besonderen Sound, sondern auch die Bereitschaft, immer wieder externe Bandleader einzuladen, um neue Impulse zu erhalten.
Durch die Mitgliedschaft der an das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport angeschlossenen Landesarbeitsgemeinschaft Jazz (LAG Jazz), der Teilnahme an einem Wettbewerb und die erfolgreiche Bewerbung bei der SWR-Big-Band, wurde den Tullanern ein Workshop mit einem Mitglied der Big-Band des SWR ermöglicht.
Steffen Weber, Saxophondozent an der Musikhochschule Mannheim und Mainz, arbeitete über vier Stunden mit den 35 Mitgliedern der Band z. B. am richtigen Swingfeeling oder an der prägnanten Artikulation beim Funk. Klare und kurze Übungseinheiten lösten manchen Knoten,
der sich im Laufe der Zeit bei den Stücken eingeschlichen hatte. Obwohl sich Herr Weber besonders viel Zeit für die Saxophonisten nahm und ihnen einige wertvolle Tipps gab, kamen auch andere Musiker auf ihre Kosten: Schlagzeug, Posaune und Klavier profitierten enorm von den Hinweisen des Profis.
Sicherlich werden treue Fans der Tulla-Big-Band beim nächsten Konzert einige Veränderungen im Sound bemerken, denn diese vier Stunden gaben neue Impulse, mit denen die Band nun weiterarbeitet.
(BNN 31.10.2011)
Tullaner auf Chemie-Olymp
"Wir dürfen Sie zum erfolgreichen Abschluss der ersten Runde mit 122,5 von 126 Punkten beglückwünschen" heißt es in dem Schreiben an Sebastian Steiner, der an der Internationalen Chemie-Olympiade 2012 teilnimmt. Diesem Glückwunsch schließen sich auch sein Schulleiter Peter Blessing und Chemielehrer Helmut Läpple an, die stolz auf den Tullaner sind. "Die Aufgaben sollen dazu anregen, erworbene Kenntnisse anzuwenden und zu erweitern", wird in der Mitteilung des Wettbewerbs hingewiesen. Diese Herausforderung nahm der Schüler des Tulla-Gymnasiums an, auch wenn das Abitur vor der Tür steht. Er kaufte sich die passende Fachliteratur und erarbeite sich das Fachwissen, das über den Unterrichtsstoff hinausgeht. Bis dahin hatte sich Sebastian Steiner noch an keinem Wettbewerb beteiligt, aber da ihn Chemie fasziniert, setzte er sich mit den komplexen Aufgaben auseinander, die sowohl aus dem theoretischen als auch experimentellen Bereich kommen. Es musste nicht nur der pH-Wert eines möglichen Sees auf dem Mars berechnet werden, eine Aufgabe erforderte auch einen praktischen Versuch, bei dem die Löslichkeit von Brause untersucht werden musste.
"Vor allem fasziniert mich, wenn in der Theorie die großen Zusammenhänge deutlich werden", erklärt der angehende Abiturient, der nach seinem Schulabschluss Chemie studieren möchte. Zum Vorbild nimmt sich Sebastian seinen älteren Bruder Florian, der selbst früher am Tulla-Gymnasium war, inzwischen Physik studiert und nun die Promotion anstrebt. Durch den Erfolg in der ersten Runde ist Sebastian Steiner motiviert, auch die anspruchsvollen Aufgaben der zweiten Runde zu bearbeiten.
"Wirtschaft macht Schule"
Kooperation unter gutem Stern
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Fernsehbericht/ Baden-TV
Mit der Unterzeichnung des Vertrags wurde die bereits bestehende Kooperation der Daimler AG Mercedes-Benz und des Tulla-Gymnasiums Rastatt nun offiziell. Dieses Bündnis wurde im Rahmen des Projekts "Wirtschaft macht Schule" geschlossen, das die IHK ins Leben gerufen hat.
In einer Feierstunde, die von der Tulla-Big-Band musikalisch umrahmt wurde, brachte Schulleiter Peter Blessing seine Freude über die gewinnbringende Zusammenarbeit zum Ausdruck. Schon bei dem Projekt "tech@school" wurde deutlich, dass die Kooperationspartner von diesem Bündnis profitieren. Das Projekt "tech@school" ist eine Initiative der Daimler AG und bringt den Schülern im Unterricht den Arbeitsalltag eines Ingenieurs in der Automobilindustrie näher. Darüber hinaus erhalten die Schüler aktuelle Informationen über verschiedene Antriebssysteme, wie Elektroantriebe, Brennstoffzellen oder die moderne Hybrid-Technologie. Der Konzern bietet auch Praktika an, wodurch die Schüler die Arbeitsabläufe in den Betrieben kennenlernen. Unterschiedliche Lernorte sorgen für zusätzliche Motivation. Durch die Kooperation werden zudem technische und naturwissenschaftliche Schulinhalte realitätsnah und praxisbezogen in den Unterricht integriert. Die Betriebe ermöglichen somit eine verbesserte Ausbildungsfähigkeit künftiger Auszubildender. Die frühzeitige Berufsorientierung zu fördern ist dabei ein weiteres Ziel, wie Manuela Rascher, Ausbildungsleiterin der Daimler AG Mercedes-Benz Werk/ Rastatt, betonte. Die Jugendlichen sollen darin bestärkt werden, ihren Begabungen und Interessen entsprechend den passenden Beruf zu finden. Für den Ingenieurberuf möchte Manuela Rascher nicht nur Jungen, sondern auch Mädchen gewinnen, denen sie bei entsprechender Qualifikation gute Karrierechancen voraussagt. Sie ermutigte die Schüler, die durch die SMV bei der Feier vertreten waren, einen der verschiedenen Ausbildungswege zu wählen. Die Unterstützung der Daimler AG besteht auch darin, dass der Konzern Bewerbungstrainings mit den Schülern durchführt.
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Bürgermeister
Pfirrmann lobte die Erfolgsgeschichte der IHK und betonte die Bedeutung des Projekts für den Schulträger Rastatt, der sich mit Schule und Wirtschaft in der Verantwortung sieht, die Jugendlichen bei der Berufsfindung zu unterstützen. "Der Wirtschaftsstandort Rastatt muss ein Nachwuchsstandort sein, um die Zukunft zu sichern", so Bürgermeister Pfirrmann. Dem stimmte auch Alfons Moritz, Geschäftsbereichsleiter der IHK (Karlsruhe), zu. Er beglückwünschte die Daimler-AG und das Tulla-Gymnasium, deren Kooperation für alle Beteiligten eine Win-win-Situation bedeutet.
Erkenntnisse über Luft, Wasser und Boden
Chemie-Fonds fördert Unterricht am Tulla-Gymnasium Rastatt
"Mehr Experimente im Unterricht selbst durchführen, Chemie und Naturwissenschaften praktisch erfahren und begreifen - so lernen Schüler einfacher und mit mehr Freude die Lerninhalte kennen. Dieses Engagement unterstützt die chemische Industrie gerne", so Ralf Müller, Geschäftsführer der Chemie-Verbände Baden-Württemberg in einer Pressemitteilung.
Er übergab im Tulla-Gymnasium Rastatt einen symbolischen Scheck des Fonds der Chemischen Industrie (FCI) über die Fördersumme von 1000 Euro an den Schulleiter Peter Blessing. Von den 1000 Euro hat Fachbereichsleiter Klaus Kornberger einen Mikrobiologie-Koffer angeschafft. Mit ihm untersuchen Schüler selbstständig Luft, Wasser und Boden auf verschiedene Bakterien. Das findet bei Exkursionen vor allem im Unterrichtsfach "Naturwissenschaft und Technik" der Klassen acht, neun und zehn statt.
Dieses noch relativ neue Schulfach findet im Tulla-Gymnasium regen Zuspruch, so Kornberger: Im jetzt beginnenden Schuljahr seien inzwischen die Hälfte der NWT-Schüler Mädchen.
Für die Unterstützung des Unterrichts haben die Chemie-Verbände in Baden-Baden den Dialog Schule - Chemie (http://dsc.chemie.com) eingerichtet. Hier wird die Zusammenarbeit von Chemie-Unternehmen und Schulen gefördert.
Dabei stehen der naturwissenschaftliche Unterricht und die Lehrerweiterbildung im Mittelpunkt: Beispielsweise werden die Kontaktstudiengänge der neu eingeführten Fächer Naturwissenschaft und Technik (NWT) und Naturwissenschaftliches Arbeiten (NWA) unterstützt. Außerdem veranstalten die Verbände zahlreiche Lehrerfortbildungen, beispielsweise zu Sicherheitsvorschriften im naturwissenschaftlichen Unterricht.
(BT)
Von Gipfeltreffen hört man ja häufig; vor allem wenn es um die "große" Politik geht: Klima-Gipfel, Finanzgipfel und so weiter. In Rastatt hatten die Klasse 9b des Tulla-Gymnasiums und die Jugendförderung der Stadt gestern zum ersten Rastatter Jugendgipfel in der Reithalle eingeladen.
"Move it - was gewegt dich" lautete das Motto des Jugendgipfels. Sechs Stunden lang konnten sich Schüler, Jugendliche und natürlich auch Erwachsene in den beiden Sälen der Reithalle Shows anschauen, an Workshops teilnehmen, sich informieren und ihre Meinung kundtun. Der gestrige Jugendgipfel war dabei eigentlich der Endpunkt eines Projekts, wie die Deutsch- und Gemeinschaftskunde-Lehrerin Anja Krug erzählt. Mitte des vergangenen Schuljahrs hatte Achim Erkert von der Jugendarbeit mehrere Schulen angesprochen, ob sie ein Projekt "Jugendgipfel" umsetzten wollten. Anja Krug schlug es ihrer 9b vor, die stimmten ab und die Arbeit begann.
Bei dem Projekt sollten die Jugendlichen Erfahrungen sammeln: Ein Programm erstellen, Kontakte knüpfen, den Veranstaltungsort auswählen und mieten und vieles mehr stand auf der Agenda. Im Mai habe die heiße Phase begonnen, erzählt Hero Merkel, die die Gäste gestern Vormittag für ihre Mitschüler im Theatersaal der Reithalle begrüßte. Sie hoffe, dass es ein unvergesslicher Tag werden möge. Auf dem Weg zum Jugendgipfel habe die Klasse ungewöhnliche Dinge erlebt wie beispielsweise eine Pressekonferenz. "Wir haben viele Lebensweisheiten dazugewonnen und freuen uns heute, dass alles steht."
Lehrerin Krug sprach von einer Achterbahnfahrt der Vorbereitung; jetzt sei es toll, dass in Rastatt etwas losgehe. OB Hans Jürgen Pütsch nannte es eine tolle Sache, dass die Jugendlichen den Gipfel selbst in die Hand genommen haben. Die Schüler, die in die Reithalle kämen, könnten sehen, was man mit Eigeninitiative aufstellen könne. In der Reithalle konnten die Besucher an Ukulelen-, Theater- oder Tischtennisworkshops teilnehmen. An einem Stand des Kanuclubs konnten Wildwasserfilme und ein richtiges Kajak bewundert werden. Infos zu Karate und Sporttauchen gab es ebenfalls.
Beim Jugendrotkreuz stießen Wiederbelebungs- und andere Erste-Hilfe-Maßnahmen auf großes Interesse der Besucher, wie ein DRKler berichtete. Breakdance-Shows und Musik von zwei Jugendbands sorgten für den richtigen Sound beim Jugendgipfel. Am Nachmittag ging es in einer Talkrunde um die Jugendarbeit und das Angebot in Rastatt. Vertreter der Jungen Union, der Jusos und vom selbstverwalteten Jugendkulturverein Art Canrobert diskutierten über Pro und Kontra eines Jugendgemeinderats und weitere Verbesserungsvorschläge im Interesse der Rastatter Jugend.
Die Organisatoren zeigten sich mit dem ersten Rastatter Jugendgipfel zufrieden.
(BT)
Vergangen - aber nicht vergessen!
Viele Ereignisse des letzten Schuljahres werden im Archiv der Homepage dokumentiert.