Tulla-Gymnasium

Aktuelles

Veranstaltungen:

 
Fr. 02.02.2018 18:30 Uhr Unterstufen-Disco

Sa. 03.03.2018 10:00 - 13:00 Uhr

11:00 Uhr
"Tag der offenen Tür"
+
Informationsveranstaltung für die
GrundschülerInnen und der Eltern

Nähere Informationen:

Fr. 09.03.2018 15:00 - 18:00 Uhr Sprechtag für die Klassen 6 - 10,
Kursstufe 1 u. 2, Klasse 5 nach Bedarf
Mi. 21.03.2018 08:00 - 12:00 Uhr
14:00 - 18:00 Uhr

Anmeldungen für Klasse 5

Do. 22.03.2018 14:00 - 18:00 Uhr
 
Ereignisse:
 

Oberstudienrätin Monika Gergen feiert 25-jähriges Dienstjubiläum

„Ich vermittle gerne jungen Menschen, was mir selbst gefällt“, begründet Oberstudienrätin Monika Gergen ihre Berufswahl. So entschied sie sich nach dem Abitur für ein Lehramtsstudium der Germanistik und Romanistik an den Universitäten in Trier und Tübingen. Im Anschluss an ihr Referendariat an Gymnasien im Karlsruher Raum setzte Monika Gergen ihre Lehrtätigkeit zunächst in Rottweil und danach in Zittau/Sachsen fort. 1994 kam die Pädagogin an das Tulla-Gymnasium, an dem sie ihre Freude an der französischen Sprache und Kultur insbesondere im Austausch mit Frankreich zum Ausdruck bringt. Zwar sind Schüleraustausche immer anstrengend, aber die schönen Erfahrungen bleiben im Gedächtnis. Besonders an die einwöchige Reise mit einer 10. Klasse nach Paris erinnert sich Monika Gergen noch heute gerne. 2004 ging sie sogar selbst für ein Jahr als Lehrkraft nach Frankreich.
Seit elf Jahren bietet sie nun schon die DELF-AG interessierten Schülerinnen und Schülern an, die am Ende des Schuljahres zusätzlich eine schriftliche und mündliche Prüfung in Französisch ablegen, um das international anerkannte DELF-Diplom zu erhalten.
Inzwischen kann Monika Gergen ihr 25-jähriges Dienstjubiläum feiern, zu dem Oberstudiendirektorin Andrea Rösch gratulierte und den Dank des Landes Baden-Württemberg übermittelte. „So viele Jahre im Lehrerberuf zu bestehen, erfordert Durchhaltevermögen, gute Nerven und ein großes Herz. Sie haben wirklich ein großes Herz“, betonte die Schulleiterin des Tulla-Gymnasiums. Denn Monika Gergen möchte über den Schulstoff hinaus bestimmte Werte vermitteln, weshalb sie beispielsweise die Leergutaktion betreut, bei der Pfandflaschen gesammelt werden und das Geld sozialen Einrichtungen zugutekommt. Zwar bedauert Monika Gergen, dass die Belastungen im Schulalltag größer geworden sind, aber sie vertritt nach wie vor die Auffassung, einen tollen Beruf ergriffen zu haben, denn sie schätzt die abwechslungsreiche Arbeit mit jungen Menschen und das selbstständige Ausprobieren sehr.



 


Expertengespräch mit MdL Syvia Felder

Unsere GFS bestand aus einem Vortrag über den Baden-Württembergischen Landtag und einem Gespräch mit der Landtagsabgeordneten Sylvia Felder im Beisein des Gemeinschaftskunde-Kurses. Dieses fand am 18. Dezember 2017 statt, unseren Vortrag hielten wir bereits eine Woche zuvor. Ziel war es, etwas über die Arbeit und den Alltag eines Abgeordneten zu erfahren. 

Im Vorfeld baten wir unsere Mitschüler, sich Fragen an Frau Felder zu überlegen. Auch wir überlegten uns einige Fragen und planten den Ablauf des Gesprächs. Nachdem wir Frau Felder begrüßt hatten, begannen wir mit dem Gespräch. Zunächst baten wir sie, sich dem Kurs vorzustellen und im Allgemeinen über ihre Arbeit zu erzählen. Anschließend stellten wir Frau Felder einige genauere Fragen zur Arbeit einer Abgeordneten, wie zum Beispiel zum Thema Lobbyismus im Landtag, und zu aktuellen politischen Themen. Daraufhin hatte der Kurs die Gelegenheit, Frau Felder Fragen über politische Themen zu stellen, sodass eine Diskussionsrunde entstand. Vor allem zum Thema Bildung wurden viele Fragen gestellt, die Frau Felder profund beantwortete. Sehr authentisch äußerte sie sich auch zu Schwierigkeiten in der Landwirtschaft und scheute auch einen Exkurs in die Bundespolitik nicht. Das knapp eineinhalb Stunden lange Gespräch ging sehr schnell vorüber. Die Rückmeldungen von der Klasse und Frau Felder fielen positiv aus, die Doppelstunde war lehrreich und hat Spaß gemacht. Inhaltlich war es ebenfalls interessant, wir konnten alle den Erklärungen von Frau Felder zu den oben genannten politischen Themen gut folgen. 

So konnte jeder etwas aus dem Gespräch mitnehmen und wir unsere GFS gut abrunden. Wir bedanken uns noch einmal recht herzlich bei Frau Felder für ihren Besuch und die Zeit, die sie uns entgegengebracht hat und bei unserem GK Kurs, der sehr gut mitgearbeitet hat, und natürlich auch bei Frau Krug, die uns diese GFS in der Konstellation mit drei Schülern ermöglicht hat.

Samuel Heck, Kai Klebsch und Marcel Martin


 

Musikalische Einstimmung auf die besinnlichen Tage 

Schüler des Rastatter Tulla-Gymnasiums bieten bei Weihnachts-Soiree Traditionelles und Modernes 

Mit einer Weihnachts-Soiree haben zahlreiche Schüler des Rastatter Tulla-Gymnasiums unter Leitung von Musiklehrerin Petra Föhr-Floreani ihre Zuschauer auf die besinnlichen Tage eingestimmt. Das bunte Programm, bestehend aus Gedichten, Theater und musikalischen Darbietungen, lud die Besucher in der oft stressigen Vorweihnachtszeit zum Entspannen ein.

Nicht nur bei den Zuschauern stieß die Soiree auf gute Resonanz. Direktorin Andrea Rösch würdigte vor allem das Engagement von Petra Föhr-Floreani, die den Abend organisierte. Diese wiederum lobte die Bereitschaft der mitwirkenden Schüler, die in den vergangenen Wochen fleißig geprobt hatten.

Den Hauptprogrammpunkt gestaltete die AG Tulla-Voices. Bei den 36 Sängern aus den Klassen fünf bis zehn standen sowohl traditionelle Weihnachtslieder als auch moderne Popsongs wie "Last Christmas" auf dem Programm. Dabei wurde der Chor von Petra Föhr-Floreani auf dem Flügel begleitet. Bei "O du Fröhliche" und "Jingle Bells" gab es zudem musikalische Unterstützung von der Percussion-AG und Flöten-Spielern aus der sechsten Klasse, wobei die Flötenklänge und Glockenspiel-Begleitung den Liedern ein besonderes weihnachtliches Flair gaben.

Durch das zweistündige Programm führte souverän Max Schütz, der in seinen Anmoderationen auf die Wichtigkeit von Nächstenliebe und Zusammenhalt aufmerksam machte. Ihm zufolge wäre ein Weihnachtskonzert ohne Weihnachtsgeschichte undenkbar - woraufhin die Schüler der AG Tulla-Voices verschiedene Szenen aus dem Weihnachtsevangelium nach Lukas spielten und die kleine Theateraufführung mit Liedern untermalten, die zu der Szene passten. So wurde das kleine Schauspiel zu einem Musical, in dem die Solisten auch ihr schauspielerisches Talent bewiesen.

Neben den Tulla-Voices gestalteten einzelne Klassen und Kurse der Oberstufe das Programm der Weihnachts-Soiree mit. Die Klasse 8b sang die rhythmischen Gospel-Lieder "Mary's Boychild" und "This little Light of mine", die beiden Musik-Kurse von Petra Föhr-Floreani aus der Kursstufe 1 "All Things bright and beautyfull" und "Bridge over troubled Water". Der gefühlvolle Gesang der Solisten machte die Stücke zu einem besonderen musikalischen Glanzlicht des Abends.

Verschiedene instrumentale Darbietungen stießen ebenfalls auf viel Beifall. Auf einem Flügelhorn spielte die Schülerin Klara Tebbe aus der 8b das besinnliche Stück "Pastorale". "In Dreams", von Lea Schirmer aus der Kursstufe 1 auf dem Fagott gespielt, lud die Zuschauer zum Träumen ein. Auch das bekannte Klavierstück "Die wunderbare Welt der Amelie", gespielt von Lisa Fritz aus der 10a, trug zur besinnlichen Stimmung bei, wohingegen Christian Beizinger aus der Kursstufe 1 mit dem schwungvollen "Gonna" für ordentlich Stimmung mit der Trompete sorgte.

Die Schülerinnen Leonie May und Joanna Kwasniok sowie Sophie Scholl überzeugten mit ihren Gedicht-Vorträgen.

Am Ende des zweistündigen Programms in der Aula des Gymnasiums sangen alle Beteiligten "Better Places". Der Welthit bot mit seinem bedeutungsvollen Text einen gefühlvollen Abschluss der Weihnachts-Soiree.

BT (11.12.2017)

 

Wenn die Irren gar nicht die Irren sind

Tulla-Theater führt Dürrenmatts „Die Physiker“ auf / Überzeugendes Spiel in traditionellem Bühnenbild

„Was einmal gedacht ist, wird auch gemacht.“ Lässt sich der Missbrauch von Wissenschaft verhindern? Oder geraten die Erkenntnisse immer auch in die falschen Hände? Am Wochenende wagten 15 Schüler des Tulla-Theaters unter der Leitung von Martina Kaltenbach nach wochenlanger intensiver Probenarbeit mit Friedrich Dürrenmatts „Die Physiker“ erstmals den Sprung in die große Theaterwelt.

Rund 200 Besucher erlebten am Freitagabend bei freiem Eintritt in der Schulaula die gefeierte Premiere der 1961 entstandenen Tragikomödie. Der Schweizer Dramatiker mit Hang zum Grotesken und Absurden hatte das mahnende Stück, das die zeitlos aktuelle Frage nach der ethischen Verantwortung der Wissenschaft für ihre Erkenntnisse und deren Verwendung stellt, vor dem Hintergrund des atomaren Wettrüstens in der Hochphase des „Kalten Krieges“ verfasst. Am Samstag wurden „Die Physiker“ erneut aufgeführt. Für viele der jungen Akteure aus der Klassenstufe acht bis zur Kursstufe zwei war es nach den Jugendstücken „Lara Kraft oder Wer ist die Schönste im WWW“ und „Räuber. Schiller für uns“ bereits die dritte Produktion, an der sie mitwirkten. Auf einer Bühne mit Sofa, Sesseln, Tisch, Stehlampe und Staffelei mit Ahnen-Porträts überzeugten sie in einer traditionellen Inszenierung durch Spielfreude und Textsicherheit. Souffleuse Santou Hima Oumarou war quasi arbeitslos. Dafür hatte Richard Voß (Kristofer Schok) in den zwei Stunden umso mehr zu tun. Der Kriminalinspektor bekommt es in einer einst feudalen Villa, die jetzt Teil eines Privatsanatoriums ist, nacheinander mit drei Mordfällen zu tun. Als Killer entpuppen sich drei offenbar wahnsinnige Physiker, die ihre sie liebenden Pflegerinnen um die Ecke bringen. Der eine behauptet Albert Einstein (Selen Akbulut) zu sein, der andere Isaac Newton (Fabian Thomas). Und dem Dritten, Johann Wilhelm Möbius (Leonie Hürst), erscheint angeblich König Salomo. Geleitet wird das Irrenhaus von der Psychiaterin Mathilde von Zahnd (Silke Herp). Die bucklige alte Jungfer gibt die mütterliche Samariterin und suggeriert dem Inspektor, die Morde seien auf die Arbeit der Physiker mit radioaktiven Stoffen zurückzuführen und somit „Taten“ von Kranken. In Wahrheit morden, Pardon „töten“ die Physiker aber nicht, weil sie krank sind, sondern weil sie um ihre Geheimnisse fürchten. Einstein und Newton sind Agenten rivalisierender Geheimdienste. Sie wollen in den Besitz der von Möbius entdeckten „Weltformel“ gelangen, die in den falschen Händen zur Vernichtung der Menschheit führen könnte. Genau davor will Möbius die Welt bewahren. Dafür inszeniert er bei einem Besuch seiner Ex-Frau Lina Rose (Lea Herold), deren Neu-Ehemann, Missionar Oskar Rose (Natalie Tschierske), und Möbius’ drei Kindern (Malena Hürst, Svea Kaspryk und Annina Wissert, die auch die Polizisten verkörpern) einen apokalyptischen König Salomo-Vortrag. Um nicht in „Freiheit“ zu gelangen und die Menschheit zu gefährden, erdrosselt er seine Pflegerin Monika Stettler (Klara Müller) und vernichtet seine „Weltformel“. Es gelingt ihm sogar einen Pakt mit Newton und Einstein zu schließen, doch zu spät: Das Stück nimmt ganz nach Dürrenmatts Dramentheorie die „schlimmstmögliche Wendung“: Die Irrenärztin ist die einzig wirkliche Irre. Im Gegensatz zu Möbius glaubt Zahnd tatsächlich im Auftrag König Salomos zu handeln. Sie hat die Formel kopiert und will damit die Weltherrschaft erringen. Die als verrückt gebrandmarkten Physiker bleiben im Irrenhaus und können die Pläne der Wahnsinnigen nicht verhindern.

Ralf Joachim Kraft (BNN, 27.11.2017)

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Junge Darsteller mit großer Spielfreude

Theater-AG des Tulla-Gymnasiums führt "Die Physiker" von Friedrich Dürrenmatt auf 

Rastatt (xes) - Nach bereits zwei in der Vergangenheit gezeigten Jugendstücken entschloss sich die Theater-AG des Tulla-Gymnasiums, diesmal ein Erwachsenenstück aufzuführen. Zusammen mit ihrer Lehrerin Martina Kaltenbach entschieden sich die Schüler im Frühjahr für die Tragikomödie "Die Physiker" von Friedrich Dürrenmatt - in Buchform 1961 erschienen und eines der meist gespielten Stücke auf deutschsprachigen Theaterbühnen.

Dürrenmatt, Schweizer Dramatiker mit Hang zum Grotesken und Absurden, sah sein Theaterstück als Symbol für die zu Beginn der 1960er Jahre angespannte internationale Weltlage sowie den Einfluss der Wissenschaft auf globale Konflikte und ihre Verantwortung für die Menschheit.

Im Mittelpunkt der Handlung stehen drei Physiker, die sich als Geisteskranke ausgeben. Der erste, Ernst Heinrich Ernesti, behauptet Albert Einstein zu sein; Selen Akbulut verkörperte diese Rolle als ein von der Welt abgewandter Wissenschaftler. Der zweite, Herbert Georg Beutler, hält sich angeblich für Isaac Newton, hier lässig von Fabian Thomas gespielt. Der dritte, Johann Wilhelm Möbius, entdeckt die sogenannte Weltformel, die in den falschen Händen zur Vernichtung der gesamten Menschheit führen könnte. Diese Hauptrolle interpretierte Leonie Hürst glaubwürdig und textsicher als ein von Zweifeln geplagtes Genie. Mit seiner Behauptung, ihm erscheine König Salomo, will Möbius sich selbst unglaubwürdig machen und so dem Missbrauch seiner revolutionären Entdeckung vorbeugen.

Ernesti und Beutler hingegen sind in Wahrheit Agenten rivalisierender Geheimdienste und haben sich nur in diese Anstalt einweisen lassen, um an Möbius? Erkenntnisse zu gelangen und diese für ihre Zwecke zu missbrauchen.

"Die schlimmstmögliche Wendung"(Dürrenmatt über sein eigenes Stück) nimmt die Geschichte, als sich herausstellt, dass die Chefärztin des Irrenhauses, Mathilde von Zahnd, die eigentliche Verrückte ist. Bestens im Bilde über die wahre Identität der drei Physiker, kopiert von Zahnd heimlich die Forschungsunterlagen von Möbius, um die Weltherrschaft zu erlangen. Silke Herp in der Rolle der Ärztin von Zahnd bewies ein gutes Timing in ihren Pointen und ironischen Sätzen, die das Theaterstück auflockerten.

Das halbe Jahr Proben hat den jungen Schülern der Klassenstufen 8 bis KS2 die Sicherheit gegeben, nicht nur textsicher ihre Rollen zu interpretieren, sondern auch gekonnt den Raum auf der Bühne auszufüllen. Betont cool war auch die Rolle des Inspektors Voß angelegt. Kristofer Schok spielte ihn sympathisch mit schwarzem wehenden Trenchcoat und permanenter Zigarette im Mund. Gut aufgelegte Darsteller und viel Spielfreude ließen in der Aula des Tulla-Gymnasiums keine Langeweile aufkommen.

Die gelungene Premiere fand großen Applaus bei den 80 Zuschauern, immer wieder mussten sich die Darsteller vor ihrem Publikum verneigen. Deutschlehrerin Martina Kaltenbach freute sich mit ihren Theatereleven über den Erfolg.

(BT, 27.11.2017)

 

 

25-jähriges Dienstjubiläum Dr. Franz Lülf

Schon früh empfand er es als Bereicherung, anderen Wissen zu vermitteln und junge Menschen Fragen der Theologie und Mathematik näherzubringen, und diese Freude empfindet Studiendirektor Dr. Franz Lülf auch heute noch, wie er anlässlich seines
25-jährigen Dienstjubiläums betont.
Seine Fächer Mathematik und katholische Theologie studierte er an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Nach seinem Referendariat an Gymnasien in Karlsruhe kam der promovierte Theologe im Schuljahr 1995/96 an das Tulla-Gymnasium Rastatt, an dem er schon kurze Zeit später die Fachbetreuung für kath. Religionslehre übernahm. In den Jahren 1998 bis 2003 war er als katholischer Schuldekan für das Dekanat Murgtal tätig. Neben seiner verantwortungsvollen Aufgabe des Oberstufenberaters, die er von 2003 bis 2016 begleitete, bildet er zusammen mit seiner Kollegin Tanja Langguth schon seit vielen Jahren ein erfahrenes Klassenlehrerteam.
Im Schuljahr 2011/12 wurde Dr. Franz Lülf zum Fachberater für katholische Religionslehre am RP KA und zum kirchlichen Beauftragten der Erzdiözese Freiburg berufen.
Die schönen Momente im Lehrerdaseins empfindet er immer dann, wenn bei Schülern zu erkennen ist, dass sie sich Neues erschließen, ein Aha-Erlebnis erfahren. Darin möchte der engagierte Tullaner auch künftig seine Schüler unterstützen.


Schulleiterin Andrea Rösch gratuliert Dr. Franz Lülf und dankt ihm für sein
vielfältiges Engagement.


 

Juniorwahl 2017 -
Tullaner haben gewählt: SPD knapp stärkste Kraft

„Wir sind die Demokratie!“ – unter diesem Motto erlebten die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9 bis Kursstufe 2 die erste Juniorwahl am Tulla. Das Projekt zur politischen Bildung basierte dabei auf drei Hauptsäulen: der unterrichtlichen Einbindung im Politikunterricht, Informationsständen im Schulgebäude sowie einer originalgetreuen Wahlsimulation wie bei einer „echten“ Bundestagswahl mit Wahlbenachrichtigung und Urnengang ins Tulla-Wahllokal.

Insgesamt 320 Tullanerinnen und Tullaner waren am Dienstag, 19.09.2017 und Mittwoch, 20.09.2017 aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Von Wahlmüdigkeit und Politikverdrossenheit, wie sie oft Jungwählern vorgeworfen wird, war bei den Schülerinnen und Schülern aber nichts zu spüren. Das Gegenteil war der Fall! Nicht nur die Wahlbeteiligung lag bei erfreulichen 96,25 Prozent, sondern die Jugendlichen erlebten Politik als etwas Spannendes und fühlten sich und ihre Meinung ernstgenommen:

„Die Juniorwahl war eine gute Möglichkeit, sich mit dem Ablauf einer Bundestagswahl vertraut zu machen. Außerdem können Jugendliche ein Zeichen setzen und deutlich machen, dass sie sich für Politik interessieren und engagieren“, so blickt Fiona Unser aus der Klasse 9c auf die Juniorwahl zurück.

Schulleiterin Andrea Rösch hat sich gefreut, „mit welcher Ernsthaftigkeit sich unsere Schülerinnen und Schüler an der Juniorwahl beteiligt haben. Ich hoffe, dass sich sehr viele auch in Zukunft in vielfältiger Weise engagieren. Politische und gesellschaftliche Aufgaben können nur dann zufriedenstellend gelöst werden, wenn viele einsatzbereite Akteure um gute Lösungen ringen und selbst mit anpacken. Bequemes Zuschauen und Ratschläge aus der Ferne helfen nicht weiter.“

Bei der Erststimmen konnte Kai Whittaker (CDU) mit 40,6 Prozent die meisten Stimmen erzielen und somit den Wahlkreis gewinnen, gefolgt von Gabriele Katzmarek (SPD) mit 25,7 Prozent der Stimmen. Die Auszählung der Zweitstimme ergab folgendes Wahlergebnis:

SPD 24,7 %
CDU 22,7 %
Grüne 18,5%
FDP 12 %
Die Linke 6,7 %
AfD 5,5%
Weitere Parteien 9,9%

Parallel zur Bundestagswahl 2017 nahmen insgesamt eine Million Jugendliche an bundesweit 3.478 Schulen an der diesjährigen Juniorwahl teil – eine Rekordteilnahme. Das Gesamtergebnis der Juniorwahl ist auf der Internetseite http://juniorwahl.de einzusehen.

Ein ganz herzliches Dankeschön an die Wahlhelfer, die für einen reibungslosen Ablauf gesorgt haben!

I. Oppermann-Fischer und B. Reinhard

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„Wir sind die Demokratie!“ -
Die Juniorwahl 2017 am Tulla

Im September, da ist es wieder so weit,
die Bundestagswahl steht an.
Doch die meisten kapieren nicht wie, warum und wann.
Ich sags euch jetzt!
Wählen, das ist wichtig.
Wählen, das ist richtig.
Du fragst dich warum?
Ganz einfach,
es ist dein Recht.
(Auszug aus dem Poetry Slam einer Schülerin des Tulla-Gymnasiums)

Demokratie hautnah üben und erleben, heißt es für die Schülerinnen und Schüler des Tulla-Gymnasiums im neuen Schuljahr. Am Dienstag, den 19.09.2017 und Mittwoch, den 20.09.2017 geht es für die Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 9 bei der bundesweit durchgeführten Juniorwahl wie bei der „echten“ Bundestagswahl am 24. September 2017 mit Wahlbenachrichtigung und Ausweis an die Wahlurne.

Um mit fundiertem Hintergrundwissen ihre Stimme abgeben zu können, erhalten die Erstwähler Informationen im Politikunterricht sowie an Informationsständen im Schulgebäude unter dem Motto „Rund um die Bundestagswahl 2017“. Die Schüler sind am Ablauf der Juniorwahl ebenfalls aktiv beteiligt: Als Wahlhelfer, die Wählerverzeichnisse anlegen und später die Stimmen auszählen, übernehmen die Jugendlichen aktiv Verantwortung und sorgen mit Unterstützung der betreuenden Lehrkräfte für einen reibungslosen Ablauf der Wahl.

Vor den Informationsständen tauschen sich die Schüler über die anstehende Bundestagswahl aus.

Die Juniorwahl zur Bundestagswahl 2017 steht unter der Schirmherrschaft des Bundestagspräsidenten Professor Norbert Lammert und wird bundesweit durch den Deutschen Bundestag, das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die Bundeszentrale für politische Bildung gefördert. Bundesweit sind über 3.000 Schulen am Projekt beteiligt. Bereits seit 1999 wird die Juniorwahl als „best-practice-Projekt“ zur politischen Bildung bundesweit zu Landtagswahlen, Bundestagswahlen und Europawahlen durchgeführt. Seither haben sich schon mehr als 1,8 Millionen Jugendliche beteiligt, wodurch die Juniorwahl zu den größten Schulprojekten in Deutschland zählt.

Das Gesamtergebnis der Juniorwahl wird am Wahlsonntag, den 24. September 2017 um 18:00 Uhr auf http://www.juniorwahl.de veröffentlicht.

Für Rückfragen zur Tulla-Juniorwahl stehen Frau Oppermann-Fischer und Frau Reinhard gerne zur Verfügung.

 

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Arbeiten sollen Ende 2018 abgeschlossen sein 

Energetische Sanierung am Tulla-Gymnasium in Rastatt / Auch Brandschutz und Barrierefreiheit im Blick 

Obwohl gerade Sommerferien sind, herrscht auf dem Schulgelände des Rastatter Tulla-Gymnasiums alles andere als Ruhe. Dort laufen die Arbeiten für die Erneuerungen der Fassade. Die Arbeiten kosten rund 4,1 Millionen Euro; 1,6 Millionen Euro kommen aus einem Förderprogramm vom Bund.

Bei einem Teil des mehr als 50 Jahre alten Gebäudes wurden die Betonplatten, die als Verkleidung der Fassade dienen, schon entfernt. "Es ist eine zweischalige Konstruktion", erklärt Architekt Michael Heid. Innen befinden sich die tragenden Elemente. Diese sind intakt und können beibehalten werden. Die äußere Betonverkleidung hingegen weise überall Abplatzungen auf. Da deshalb immer wieder Bröckchen herunterfallen, war die Sicherheit auf dem Schulgelände nicht mehr gewährleistet, was eine rasche Sanierung notwendig machte.

Auch energetisch soll das Gymnasium auf einen neuen Stand gebracht werden. Dafür wird auf die bestehende Tragschale eine neue Dämmung aufgebracht. Statt der vier bis fünf Zentimeter dicken Heraklith-Dämmung wird es eine 16 Zentimeter dicke Mineralfaserschicht geben. Die Energieeinsparung prognostiziert Architekt Heid auf 50 Prozent.

Zur Fassadenerneuerung gehören des Weiteren der Austausch der Fenster und ein neuer Sonnenschutz. Als Verkleidung dienen künftig glatte weiße Aluminiumkassetten statt der Betonplatten. Im Kontrast dazu stehen Fenster und Sonnenschutz, die dunkelgrau werden sollen.

Die Sanierung ist in drei Abschnitte unterteilt. Begonnen wurde mit der Südseite, im Uhrzeigersinn will man ums Gebäude herumwandern. Die Bauarbeiten finden in enger Abstimmung mit Stadt und Schulleitung statt, um die rund 800 Schüler nach Ferienende so wenig wie möglich zu stören. Komplett wird das aber nicht möglich sein. "Es ist eben eine Baustelle, es geht nicht ganz ohne Beeinträchtigungen", betont Heid.

Abgeschlossen sollen die Arbeiten Ende 2018 sein. "Wir sind zuversichtlich, dass das klappt." Anfang 2018 starten parallel zur Fassadensanierung die Arbeiten für Brandschutz und Barrierefreiheit. Am Gebäude entstehen dabei zwei Treppentürme sowie ein Aufzug. Im Gebäude wurden bereits vergangenes Jahr Brandschutzmaßnahmen umgesetzt. Brandschutz und Barrierefreiheit schlagen mit 1,75 Millionen Euro zu Buche. Für die Erneuerung der sanitären Anlagen, die zum Großteil vergangenes Jahr abgeschlossen wurden, hat die Stadt 750000 Euro ausgegeben.

(BT, 28.08.2017)

 

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Vorbei - aber nicht vergessen!

Viele Ereignisse des letzten Schuljahres werden im Archiv der Homepage dokumentiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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