Die Noten sind gemacht, die Sommerferien sind zum Greifen nah. "Das ist der geeignete Zeitraum, um Projekttage durchzuführen", ist sich die Schulgemeinschaft des Tulla-Gymnasiums einig. Die Planung für die drei Projekttage vom 20.07. - 22.07.2011 begann bereits während des SMV-Workshops im November. Schüler, Lehrer und Eltern stellten schließlich gemeinsam ein abwechslungsreiches Angebot zusammen, aus dem die Tullaner Anfang Juli wählen konnten.
Für die Sportlichen wurde u.a. Klettern, Reiten, Tanzen, Tauchen, Einradfahren und verschiedene Ballsportarten angeboten. Die technisch Interessierten hatten die Möglichkeit Solaröfen und Motoren zu bauen, das Löten zu erlernen oder sich mit Themen wie "Kraftwerk" und "Wetter" auseinanderzusetzen. Andere nahmen sich vor, das Spielen der Ukulele zu erlernen. Rhythmische Klänge waren durch die Percussion-Projektgruppe auf den Gängen zu hören, während andere sich für die kältere Jahreszeit rüsteten, indem sie Stulpen strickten und Filzpantoffeln herstellten. Außerdem entstanden kleine Kuscheltiere nach eigenem Schnittmuster. Auch der Erste-Hilfe-Kurs war gut besucht ebenso wie das Projekt "Babysitten" und "Bewerbungstraining". Mehrere Gruppen nutzen die Projekttage, um ihre schauspielerischen Fähigkeiten zu erproben und dabei auch ihre Fremdsprachenkenntnisse einzusetzen. Dabei ist unter anderem ein Kurzfilm entstanden, der beim Schulfest erstmals präsentiert wurde. Für die Kreativen bestand auch die Möglichkeit, Trickfilme in der Stopmotion-Technik herzustellen, plastisch zu arbeiten oder in dem Projekt "Malen wie die Meister" Ölgemälde zu schaffen. Die "Holz"-Arbeitsgruppe konnte in den drei Tagen formschöne Holzbänke bauen, die in der Tulla-Lounge weitere Sitzmöglichkeiten bieten.
Die "Tulla-Reporter" führten Interviews mit verschiedenen Gruppen und berichteten über ihre Eindrücke in der "Tulla-Zeitung", die zum großen Sommerfest am 26.07.2011 erschien.
Eigentlich begann schon am Vormittag das Abschlussfest mit der Vergabe von Preis und Lob für die Schüler der Jahrgangsstufe 5 und 6. Angesichts der vielen Auszeichnungen war es wieder einmal ein erfolgreiches Jahr am Tulla. Auch den Schülern, die das Sozialpraktikum dieses Jahr absolvierten, wurde ihr Zertifikat überreicht.
Am Abend war der Zeitpunkt gekommen, sich von unseren Refendaren und einzelnen Lehrern zu verabschieden: Frau Leppert, Frau Thyroff, Frau Sperling, Frau Jurk, Herrn Pichelmeier, Herrn Dr. Kaminski, Herrn Kammerer und Herrn Adis wurden in der Feierstunde für ihr Engangement gedankt und die besten Wünsche für ihre weitere Tätigkeit übermittelt. Mit einem Überaschungsauftritt des Schüler-Lehrer-Chors wurde Herr Schmalstieg in den Ruhestand verabschiedet. Im Anschluss an die Zeremonie, die durch Auftritte einzelner Projektgruppen bereichert wurde, konnten die weiteren Ergebnisse der Projekttage bestaunt werden. Leckeres Essen und erfrischende Getränke boten die SMV und die Elternschaft des Tulla, so dass das Sommerfest ein gelungener Abschluss des Schuljahres wurde.
Tullaner machen ihre Schule zur Trauminsel
Unter dem Motto „Südseeparty“ fand am Tulla-Gymnasium das diesjährige Sommerfest statt, das von Schülern, Lehrern und Eltern gemeinsam organisiert wurde. Nicht nur das sonnige Wetter, sondern auch Hawaiitoasts, Fruchtspieße, Cocktails und Ukulelenklänge sorgten für Urlaubsatmosphäre, in der sich die zahlreichen Gäste wohlfühlten. Darunter waren auch ehemalige Schüler und Lehrer, für die die Südseeparty ein willkommenes Wiedersehen war. Musikalisch umrahmt wurde das Treffen von der Big Band des Tulla-Gymnasiums, die mit ihren musikalischen Leckerbissen Appetit auf mehr machte. Neben den kulinarischen Angeboten gab es verschiedene Stände, die zum Spiel einluden, was dazu beitrug, dass das Schulfest ein großer Erfolg war.
"THE BIG SPLASH" Das Tulla bricht zu neuen Ufern auf
Um den Sommer standesgemäß zu begrüßen, gab die Big-Band ihr traditionelles Jahreskonzert dieses Jahr im Rastatter Freibad NATURA. In Zusammenarbeit mit den star.Energiewerken wurde eine unvergessliche, alle Sinne ansprechende Musikshow geboten. Neben bekannten Big-Band-Klassikern feierten junge Gesangstalente ihre Premiere auf der Open-Air-Bühne. Die Licht- und Ton-AG des Tulla-Gymnasiums sorgte für den richtigen Sound und ein stimmungsvolles Licht.
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Abiturfeier 2010
Gleich dreimal die Traumnote 1,0
Am Tulla-Gymnasium bestanden 93 Schüler unter dem Vorsitz von Oberstudiendirektor Horst Ammann, Maria von Linden-Gymnasium (Calw), das Abitur. Die Durchschnittsnote der Abiturienten beträgt 2,3.
Den hervorragenden Durchschnitt von 1,0 konnten Katharina Bender, Maximiliane Brecht und Andreas Tarde erzielen. 26 Schüler können sich über einen Durchschnitt mit einer Eins vor dem Komma freuen. Die Abiturzeugnisse und Preise für außerordentliche Leistungen wurden den Tullanern am Freitag, 25.06.2010,
bei der offiziellen Feier in der Aula des Tulla-Gymnasiums überreicht.
Preisträger /Abitur 2010
Konzert mit "Noch ne Band" als Höhepunkt des Popsong-Workshops
Nachdem die Pforzheimer Band „Noch ne Band“ vormittags den Schülern der 7. Klasse in einem Workshop ihre Art des Songkomponierens erklärt hatten, präsentierten sie am Abend in der Aula des Tulla-Gymnasiums ein tiefgängiges, humorvolles und virtuoses Programm präsentieren.
Als besondere Zutat stellten einige Schüler und Schülerinnen ihre eigenen, im Unterricht erarbeiteten Songs vor.
Der Eintritt war frei, Spenden für die TATÜTATOURder Band im Sommer durch deutsche Krankenhäuser waren herzlich willkommen.
Deutsch-Französische Sportbegegnung 2011
Tulla-Gymnasium/Collège Robert Beltz
Am 5. Juni 2011 begann unsere deutsch-französische Sportbegegnung. Wir starteten unsere Woche mit intensiven Kennenlernspielen am Sonntagabend. Der Sport stand in dieser Woche natürlich an erster Stelle. So übten wir uns in den folgenden Tagen im Boule spielen und dem Orientierungslauf. Wir verstanden uns sofort super mit den Franzosen und hatten viel Spaß bei den Aktivitäten. Vor allem hat uns der Besuch am Badesee von Baerenthal gefallen. Die "kleinen" Orientierungsläufe und der Orientierungsbiathlon in den ersten Tagen halfen uns sehr, uns bei dem großen Orientierungslauf am vorletzten Tag auf unserer mehrere Kilometer langen Strecke durch einen fremden Wald zurechtzufinden.
Unsere gemeinsamen Abende gestalteten die Lehrer spaßig mit Quizshows und Kooperationsspielen und brachten uns so noch mehr zusammen.
Die ganze Woche über lief ein Strategiespiel, bei dem wir mit Deutschen und Franzosen Pakte schmieden und aufeinander aufpassen mussten, um am Ende gewinnen zu können. Dieses Spiel fand auch bei unseren Ausflügen statt, die wir machten. Wir besuchten eine Glasbläserei und ein Holzschuh-Museum. Ebenfalls besichtigten wir die "Ligne Maginot". Diese wurde nach dem ersten Weltkrieg von den Franzosen gebaut, um vor einem deutschen Angriff zu schützen. Dort war es sehr interessant. Bei der Besichtigung zeigte man uns, wie die Soldaten in den kalten Räumen unter der Erde lebten. Uns wurde bewusst, dass es etwas Besonderes ist, heute gemeinsam mit Deutschen und Franzosen eine so schöne Woche zu erleben.
Bei dem Highlight, dem großen Orientierungslauf am Donnerstag, suchten wir mit unserer deutsch-französischen Kleingruppe 20 Stationen auf und lösten ein magisches Rätsel. Belohnt wurden wir durch unsere Ankunft auf einer tollen Burgruine.
Der letze gemeinsame Abend begann mit Gruppenspielen und endete mit einer schönen Party. Der letze Tag fing mit aufräumen an und endete mit einer für uns alle sehr schwierigen Verabschiedung. Wir waren frustriert und traurig, da wir uns alle in den sechs Tagen sehr ans Herz gewachsen sind. Dadurch sind auch Tränen geflossen. Wir danken den Lehrern, Herrn Schriever, Herrn Kress, Frau Mougin, Frau Mercier und Herrn Lorang sehr, dass sie alles organisiert haben. Wir hatten eine schöne gemeinsame Zeit in Baerenthal und werden sie nicht mehr vergessen. Wir hoffen, dass wir uns alle wieder sehen werden.
tech@school
Daimler-Ingenieure im NWT-Unterricht der Klasse 8b
Seit nunmehr fast drei Jahren ist das Fach NWT (Naturwissenschaft und Technik) fester Bestandteil des Fächerkanons des Gymnasiums. Die Schülerinnen und Schüler, die sich für das naturwissenschaftliche Profil entscheiden, beschäftigen sich am Tulla-Gymnasium in diesem Fach unter anderem mit technischen Aspekten der Fortbewegung.
Mit tech@school hat die Firma Daimler ein interessantes Technik-Schulprojekt ins Leben gerufen, um den Schülerinnen und Schülern moderne Technologien zu erklären: In zwei Doppelstunden brachte der Daimler-Ingenieur Sebastian Völzke unterstützt von Peter Hambsch der Klasse 8b des Tulla-Gymnasiums im NWT-Unterricht alternative Antriebssysteme näher, wie Brennstoffzelle, Elektromotor oder Hybridantrieb. Darüber hinaus berichtete Völzke über seine Ausbildung, seinen Weg in den Ingenieurberuf und seine täglichen Arbeitsfelder. Mit großem Interesse verfolgten die Schülerinnen und Schüler der 8b den Ausführungen des Ingenieurs.
Besonders begeistert waren die Tullaner von den Experimenten mit den Modellautos: In praktischen Versuchen konnten sie die Effizienz von Elektrofahrzeugen, Fahrzeugen mit Brennstoffzellen und der zukunftsweisenden Hybridtechnologie (Kombination der eben genannten Technologien) ermitteln und miteinander vergleichen.
Auch der NWT-Lehrer der 8b, Dr. Patrick Kaminski, war sehr angetan von dem Projekt: „Die Kombination von den Erklärungen zu modernen Antriebssystemen, den praktischen Versuchen und dem Arbeitsalltag eines Ingenieurs ist den Referenten sehr gut gelungen. Ich kann nur hoffen, dass Daimler dieses Projekt am Leben erhält, denn die Schüler erhalten so auch einen Einblick in ihre möglichen zukünftigen Arbeitsfelder. Und wenn wir darüber hinaus an zwei der größten Herausforderungen unserer Gesellschaft denken, die Reduktion des Kohlendioxid-Ausstoßes und Wege hin zu nicht-fossilen Energieträgern, leistet das Projekt tech@school einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung.“
Verabschiedung des stellvertretenden Schulleiters
„Mir wird der Umtrieb fehlen“, erklärt Joachim Erlebach, stellvertretender Schulleiter des Tulla-Gymnasiums Rastatt, der Ende des Schuljahres in den Ruhestand geht.
Während seines Mathematikstudiums mit dem Ziel Diplom-Mathematiker bekam er als Hilfsassistent Spaß am Unterrichten. Bemerkenswert aus heutiger Sicht findet er, dass während dieser Zeit noch mit einer finanziellen Unterstützung um Mathematiker für den Schuldienst geworben wurde.
1974 begann er das Referendariat in Karlsruhe und wurde 1975 Studienassessor am Hermann-Hesse Gymnasium in Calw. Fünf Jahre später wurde er an das Tulla-Gymnasium Rastatt versetzt. Dort übernahm er bald die Erstellung des Stundenplans und war viele Jahre lang auch Oberstufenberater und Netzwerkbetreuer der Schule.
1996 wurde Joachim Erlebach zum Studiendirektor als Fachleiter zur Koordinierung schulfachlicher Aufgaben in Mathematik und Informatik ernannt. Vor acht Jahren übernahm der engagierte Lehrer die Funktion des stellvertretenden Schulleiters, sodass von nun an neben dem Unterrichten auch Verwaltungsaufgaben zu seinen Tätigkeiten gehörten. „Die Herausforderung dieser Aufgabe liegt in ihrer Vielseitigkeit“ resümiert Erlebach, der dabei die positive Atmosphäre am Tulla-Gymnasium als besonderes Merkmal der Schule hervorhebt. Oberstudiendirektor Peter Blessing sieht darin auch den Verdienst von Joachim Erlebach, auf dessen Rat und Loyalität er sich immer verlassen kann. „Er ist ein wichtiges Bindeglied zwischen Kollegium und Schulleitung“, betont Blessing.
Auch wenn Joachim Erlebach das abwechslungsreiche Schulleben vermissen wird, so freut er sich darauf, nun mehr Zeit für seine Hobbys, die Familie und seinen Enkelsohn zu haben.
Die Schüler bedankten sich mit 1000 Luftballons.
Unser Schulhof-Brunnen ergrünt !
Der stillgelegte Brunnen soll zur grünen Erholungsinsel werden, wodurch auch der Schulhof attraktiver wird. Die Gestaltung des Brunnens knüpft an die Projekte der zurückliegenden Jahre an. Die Tullaner sollen sich an ihrer Schule wohl fühlen, weshalb die Stockwerke verschiedenfarbig gestaltet, Sofas und Sitzgruppen auf den Etagen eingerichtet und eine Cafeteria eröffnet wurde. Vor einem Jahr wurde auch der Eingangsbereich farbig neu gestaltet, wobei der Brunnen passend zum Farbkonzept gestrichen wurde.
Dank fachmännischer Unterstützung der Firma Rosenhahn war es nun möglich, den Brunnen zu begrünen. Kleine Flächen mit Schilfgräsern wechseln sich ab mit Matten aus Fetthennen, die ganzjährig blühen. Auf der untersten Etage des Brunnens werden noch Sitzflächen aus Holz angebracht. Die Materialkosten werden durch Spenden der Sparkasse, der Stadt und des Fördervereins gedeckt. Thomas Kress, der Initiator der Aktion, freute sich auch über die tatkräftige Unterstützung der Schüler Fabian Collet, Valentin Florian, Luise Gertz, Samira Kalemba, Dominik Schneider und Annemarie Storz.
France-Mobil macht Station am Tulla
Wieder machte das France Mobil am Tulla-Gymnasium Station. Alle Fünftklässler kamen so in den Genuss einer ganz besonderen Französischstunde. Mit vielen authentischen Materialien, kleinen Videos und Musik, Bildern und Spielen brachte ihnen die Betreuerin Adeline ihr Heimatland nahe. Kommunikationsprobleme oder Verständigungsschwierigkeiten gab es dabei keine. So macht Französisch wirklich jedem Spaß!
Die Klasse 7d mit ihrer Lehrerin Rebekka Obländer sorgte in der Pause für „französische“ Bewirtung. Die liebevoll belegten Baguettestücke und die „Madeleines“ – ein typisches französisches Gebäck – gingen weg wie die berühmten warmen Semmel!
Eingerahmt von den beiden Nationalhymnen hatte eine schwungvolle Durchsage zum Auftakt alle Tullaner auf Deutsch und auf Französisch über den Jahrestag des „Elysée-Vertrages“ informiert, mit dem 1963 Charles de Gaulles und Konrad Adenauer die deutsch-französische Freundschaft besiegelten und vertraglich verankerten.
Über französische Feste im Jahresverlauf informierte die neue französische Theater-Ag von Martina Kaltenbach.
TULLA UNPLUGGED - Benefizkonzert
Das Tulla-Gymnasium hatte zu einem besonderen Benefiz-Konzert am Freitag, dem 22. 01. 2010, eingeladen. Unter dem Titel „TULLA UNPLUGGED“ spielten drei Rockbands ohne Verstärker auf. Mit dabei waren „Noch ne Band“ aus Pforzheim, „Was war gestern?!“ aus Rastatt und die Freiburger Band „WIR“, die bereits als Vorgruppe der erfolgreichen Band „Silbermond“ spielte. „Noch ´ne Band“ beeindruckt durch eine Kombination aus Tiefgang und Humor, aus intelligenten deutschen Texten und Energie. Soziales Engagement bewies die dreiköpfige Band mit ihrer selbständigen Organisation „TATÜTATOUR“, als sie im Juli 2009 bundesweit in 15 Kinderkliniken zu Besuch war, um krebskranken Kindern Mut zu machen und ein paar unbeschwerte Stunden zu schenken. Das Potential von „Noch ne Band“ blieb auch Produzent Frank Bornemann („Eloy“, „Guano Apes“, „Revolverheld“, „HIM“) nicht verborgen, der mit ihnen im berühmten „Horus Sound Studio“ ihre erste CD „Lampenfieber“ (VÖ 2.10.09) aufnahm. Entgegen dem heutigen Trend wurden alle Instrumente selbst gespielt!
Mit einer großen Portion Ironie und musikalischem Talent versuchen die Mitglieder der Band „Was war gestern?!“ ihre persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse in Songs zu verpacken. Gesungen wird ausschließlich auf Deutsch von Frontfrau Natascha Pavia, die bereits den regionalen „SpaKa-Newcomer Contest“ gewann. Den musikalischen Background bilden Mathias Rehberg und Simon Rapp an den Gitarren, Denis Jaworski am Bass und Simon Buchholz, Gewinner des diesjährigen Rock & Pop Preises in der Kategorie Schlagzeug, gibt an den Drums den Takt an. Zusammen ergeben die Fünf seit Sommer 2009 eine spannende Mischung aus einschlägigen Texten, wahnwitzigen Gitarrensolos und frecher Attitüde.
Mit 300 deutschlandweit gespielten Konzerten, die vor Energie nur so strotzen, haben sich „WIR“ längst einen Namen gemacht. Unter anderem standen sie, Nicolas Kuri (Gesang, Gitarre), Simon Buchholz (Schlagzeug, Gesang) und Hannes Gotschy (Bass, Gesang), mit Acts wie den „Toten Hosen“, „Arctic Monkeys“, „Rise Against“, „Razorlight“, „Tomte“, „Clueso“, „Mikroboy“ auf der Bühne. Die Planungen für das Frühjahr laufen auf Hochtouren, denn da soll die bereits dritte CD der Jungs vorgestellt werden. Im Anschluss wird gleich zwei Mal durch Deutschland getourt. Doch zuvor traten sie zusammen mit den anderen beiden Bands in der Aula des Tulla-Gymnasiums auf, um die Lebenshilfe Rastatt/Murgtal e.V. zu unterstützen und dem Publikum einen tollen Abend zu bieten.
Ukulelenkonzert am Tulla
Das berühmte Duo "Coconami"war auf Einladung des Musiklehrers Martin Remmler für zwei Tage am Tulla-Gymnasium zu Gast, um mit Schülern der Klassen 6e, 7c, 7d und 8a einen Ukulelen-Workshop abzuhalten.
Am 24.07.2009 fand abschließend ein Konzert statt, das "Coconami" zusammen mit den Tullanern gestaltete. Neben Eigenkreationen wurden dem Publikum originelle Interpretationen bekannter Songs präsentiert, die den Funken überspringen ließen.
Ein gelungener Abend!
"Psychologie Heute" am Tulla-Gymnasium
Der Chefredakteur Heiko W. Ernst beantwortete an seiner alten Schule Schülerfragen
Manchmal haben Schüler berühmte Verwandte. Und wenn es sich auch noch herausstellt, dass so ein Experte selbst am Tulla-Gymnasium vor langer Zeit sein Abitur abgelegt hat, dann steht einer faszinierenden kursinternen Veranstaltung nichts mehr im Wege. Dieser Glücksfall ergab sich am 10. März 2010 für die beiden Psychologiekurse 12 und 13. Heiko Ernst, seit 30 Jahren Chefredakteur der Zeitschrift "Psychologie Heute" und erfolgreicher Sachbuchautor, gehörte 1966 dem ersten Abiturjahrgang des Tulla-Gymnasiums an. So barg sein Besuch für ihn selbst schon beim Betreten des Gebäudes so manches Déja-vu-Erlebnis.
von li. nach re.:
Chefredakteur Heiko Ernst, sein Neffe Heiko Ernst u. Wolfgang Letz,
Lehrer des Psychologiekurses 13
Am späten Nachmittag nach bereits acht Stunden Unterricht lauschten 40 Schülerinnen und Schüler sowie einige weitere Freunde der Psychologie gebannt einem Mann, der seit Jahrzehnten in Deutschland mit seiner Fachzeitschrift das Bild der Wissenschaft 'Psychologie' in der Öffentlichkeit prägt. Er berichtete vom Werde- und Ausbildungsgang des ehemaligen Tulla-Schülers, der in den 68er-Jahren zunächst ein Soziologiestudium begonnen hatte, ehe der Zivildienst ihn zur Psychologie führte. Nach einem Abstecher in die USA – heute das führende Land in dieser Fachrichtung – folgte bald nach dem Examen der Einstieg in die journalistische Arbeit bei "Psychologie Heute". Sämtliche fünf Redakteure der Zeitschrift sind Psychologen, damit das Gespräch mit den Wissenschaftlern 'auf gleicher Augenhöhe' geführt werden kann. Heiko Ernst stellte auch dar, welche Teilbereiche der Psychologie es gibt und worauf es heute bei einem Psychologiestudium ankommt, unter anderem nämlich auf gute Englischkenntnisse, weil 80 % der Fachliteratur in dieser Sprache verfasst sind.Im Verlauf der anschließenden Fragerunde hatten alle Interessenten die Möglichkeit, ihre spezifischen Fragen zu "Psychologie Heute", aber auch zu psychologischen
Themen allgemein zu stellen. Heiko Ernst beantwortete die Fragen beeindruckend kompetent und auf eine sehr lockere, angenehme Weise, so dass es ein Vergnügen war, seinen Ausführungen zu folgen. Ganz praktisch und situationsbezogen ging es auch darum, wieso Schüler und Studenten sich grundsätzlich bei
Lehrveranstaltungen in die hinteren Reihen setzen, ebenso wurde hingewiesen auf die Gefahren der Manipulation besonders durch die Werbepsychologie.
"Schadet es, wenn man zu viel Fernsehen schaut?", wollte ein Schüler wissen.
Auch dieser Sorge wusste der Referent sehr differenziert zu begegnen.
Am Ende dieser außergewöhnlichen Doppelstunde war es jedem der Zuhörer klar, dass eines gewiss nicht schadet: über den kompliziertesten Organismus des Universums, den Menschen, anhand der Psychologie mehr zu erfahren!
Der Beifall übertönte am Ende der Stunde das Klingeln.
BigBand feiert 5-jähriges Jubiläum
Was vor fünf Jahren aus einer Initiative von drei Schülern und Musiklehrer Martin Remmler erstand, ist heute so groß, dass es sogar geteilt werden musste. So konnten die Zuschauer in der voll besetzten Aula des Rastatter Tulla-Gymnasiums beim Jubiläumskonzert über gleich zwei Bands freuen. Denn neben der Big Band, die den Mammutteil des über zweistündigen Programms übernommen hatte, zeigten jüngere Schüler aus der Unterstufe in der Small Band ihr Können.
Die jungen Musiker konnten dabei vor allem durch ihre große Bandbreite an Liedern begeistern. So war neben einem Blues aus den amerikanischen Südstaaten und einem Swing "Breezin" auch ein Song der Beatles zu hören. Dabei wurden die jungen Nachwuchsmusiker von Magdalena Peinelt (11a) dirigiert, die sicher durch die verschiedenen Passagen führte. Locker miteinander verbunden wurden die einzelnen Stücke durch die beiden Moderatorinnen Luisa Herzog und Jessica Christ. Sie hatten von ihrem Auftritt erst Anfang der Woche erfahren und so stand nun das Pauken von englischen
Namen und Titeln auf dem Programm. Dass sich das gelohnt hat, zeigte die fehlerfreie Aussprache, worauf die beiden Fünftklässlerinnen zu recht stolz waren:"Jeden Namen haben wir mindestens 100-mal wiederholt", berichten die beiden. Geschrieben wurden die abwechslungsreichen Moderationstexte von MUsiklehrer Martin Remmler. Begeisterten Zwischenapplaus gab es für gekonnte Soli während der einzelnen Stücke den ganzen Abend über. So konnte sich fast alle Instrumentengattungen im Laufe des Konzertes solistisch beweisen. So auch beim Auftritt der Big Band, die sich ein sehr abwechslungsreiches Programm hatte einfallen lassen. Gelungen war vor allem die Mischung zwischen modernem Liedgut und flotten bluesigen und jazzigen Tönen. Beeindruckend auch die funky Version von "Lady Madonna", einem Song, den John Lennon und Paul McCartney einst für die Beatles geschrieben hatten. Im zweiten Teil des Programms durften zudem Klassiker wie "The Simpsons" oder "YMCA" nicht fehlen. Höhepunkt des Abends waren aber die durch vier Sängerinnen begleiteten Lieder. Den Anfang machte Angieszka Jurczyk, die neben Dean Martins "Sway" zusammen mit Olivia Bochnig und Natascha Pavia auch "I´m so excited" von den Pointer Sisters präsentierte. Olivia Bochnig wusste darüber hinaus als Amy Winehouse zu überzeugen und präsentierte "Rehab" und "Valerie". MIt "Mr. Zoot Suit" und "What a feeling" bewies sich auch Natascha Pavia gleich zwei Mal und erhielt ebenso wie ihre Mitschülerinnen jedes Mal kräftigen Applaus.
War das Jubiläumskonzert für einige Schüler der erste Auftritt in der Small oder Big Band, war es für viele Abiturienten zugleich der letzte. Eine von ihnen ist Johanna Winterer, die sich noch an den Anfang der Big Band gut erinnern kann: "Damals haben wir zu dritt Saxofon gespielt, heute sind es 13 Saxofinisten", berichtet die Abiturientin. Zusammen mit den anderen Musikern konnte sie sich freuen, dass die Big Band im zweiten Teil des Programms von einigen ehemaligen Mitgleidern unterstützt wurde, die in den vergangenen Jahren die Schule verlassen hatten, für das Jubiläumskonzert aber ebenso wie die ehemalige Schulleiterin Ute Beltermann gerne an ihre alte Wirkungsstätte zurückgekehrt waren.
(BNN)
Musical "Trouble in Pink" großer Publikumserfolg
Vor rund zwei Jahren wurde die Idee, ein Musical am Tulla-Gymnasium aufzuführen, in Angriff genommen. In dieser Zeitspanne musste das Projekt einige Rückschläge in Kauf nehmen. Haupt- und Nebendarsteller verließen aus den verschiedensten Gründen die Gruppe, zwischenzeitlich fehlte die Band,und auch am Skript zum Musical wurde
mehrfach gefeilt. Dem Ergebnis tat dies jedoch keinen Abbruch. Das Stück konnte sich sehen und hören lassen. "Trouble in Pink" spielt an der Schule "Lutal-High", wo das Mädchen Fleur (Fabia Schacherl) die unangefochtene Prinzessin ist. Zusammen mit ihren Freundinnen ist sie stets top gestylt und trägt immer die neuesten Designertrends. Eines Tages erfahren die Mädels, dass ein schulübergreifender Sommerball veranstaltet wird.Für die Schüler der "Lutal-High" bedeutet das, dass sie zusammen mit den Schülern eines Sportinternats den Ball organisieren sollen. Und damit ist der Ärger programmiert.
Denn die Jungen und Mädchen des Internats haben so gar nichts mit den Schickimickis gemein. Mit dem "Mutter-Theresa-Geschwafel" der Neuen können die Mädchen nämlich nichts anfangen - zunächst zumindest. Im Lauf des Stücks nähern sich die scheinbar verschiedenen Charaktere aber einander an. Und auch Fleur findet allmählich Gefallen an "Mister-ich-rette-die-Welt" Robin (Nico Eichelberg).
Das Musical erzählt jedoch nicht nur die Geschichte zweier unterschiedlicher Freundeskreise - im Gegenteil, das Stück vereint in sich mehrere Elemente des jugendlichen Schulalltags. Es erzählt von Außenseitern, die nun als Kumpels wahrgenommen werden, vom Konkurrenzkampf in der Cheerleadergruppe und von verliebten Menschen. Auf äußerst humorvolle Weise werden all diese Geschichten zu einer verknüpft. Aber auch tagespolitische Themen werden aufgegriffen wie der Iral-Krieg und seine Opfer. Running Gag ist das Verhalten von Fred (Fabian Franck). Der liebenswerte Tollpatsch ist von Fleur so angetan, dass er völlig geistesabwesend ist, sobald sie den Raum betritt, und ihr mehr als offensichtlich hinterher starrt.
Um das Publikum zu begeistern, setzten die jungen Schauspieler auf fetzige Dialoge in sowohl pfiffiger Umgangssprache als auch hochnäsigen Tönen. Musikalisch begeisterten die Akteure mit temperamentvollen und rockigen Liedern wie "Material Girl" von Madonna, "All the small things" von Blink 192 oder "I love Rock´n Roll" von Joan Jett.
Neben diesen Gute-Laune-Songs, die das Publikum zum Mitklatschen anregten, gab es auch gefühlvolle Momente. Hierbei begeisterte vor allem Natascha Hein, die das unscheinbare Mädchen Toni spielt. Bei den Stücken "This is me" und "Soulmate" sorgte sie für Gänsehautstimmung. Musikalisch begleitet wurden die Sänger von den beiden Mitgliedern der Band "Wir", Simon Buchholz und Nico Kuri, sowie Nicolai Baumann und Robin Weitemeyer.
Leiterin des Musicalprojekts war Lehrerin Ruth Ritgen. In den Hauptrollen spielten: Nico Eichelberg, Fabian Franck, Evelyn Lauckert, Ramona Haenel, Amelie Marscholleck, Fabia Schacherl. Kristina Gartwig und Agnieszka Jurczyk.
(BT)
60 Schüler - 60 Musiker - eine Big-Big-Band.
Prall gefüllt war die Bühne der Reithalle, als die beiden Big-Bands des LWG und des Tulla-Gymnasiums gemeinsam mit jazzigen Klängen und fetzigen Rhythmen das Publikum vom Hocker rissen. In diesem Konzert bot die fusionierte Big-Band Jazz-Standards von "Satin Doll" (Duke Ellington) oder "In The Mood" (Glenn Miller) bis hin zu Pop-Songs von Michael Jackson dar und somit einen Einblick in die gesamte Jazzgeschichte. Geführt wurde dieses riesige Projekt von den beiden Musiklehrern und Big-Band-Leitern Florian Gaag (LWG) und Martin Remmler (Tulla) zusammen mit dem Schüler Frank Düpree (LWG), der auch mal selbst das Dirigentenpult übernahm und in kleineren Besetzungen am Klavier zu hören war. Weiterhin traten als Solisten die Sänger Natascha Pavia und Thomas Hofmann auf.
"Tulla - ein Stück aus dem Leben"
Die Theater-AG inszenierte ein Stück von Wolfgang Letz
Inhalt: Eine Theatergruppe an der Schule möchte ein Stück über das Leben des Johann Gottfried Tulla (1770-1828) inszenieren. Doch da gibt es gerade ein Hochwasser am Rhein mit gefährlichen Überschwemmungen. Kann man denn den Rheinbegradiger guten Gewissens feiern? Eignet er sich als Vorbild für Schüler von heute?
Aufführungen:
14., 15., 17. Februar 2008 in der Aula des Tulla-Gymnasiums
„Laufen tut gut!“ – darin waren sich die Tullaner einig. Am 11. Juli 2008 gingen die Schülerinnen und Schüler des Tulla-Gymnasiums an den Start, um durch ihren sportlichen Einsatz die „Aktion Lebensläufe“ zu unterstützen. Initiator der Aktion war die „Welthungerhilfe“ in Zusammenarbeit mit dem „Deutschen Leichtathletikverband“.
Auch das Team voneuromedia für R.TV Treffpunkt Baden-Badenwar am
11.07.2008 anwesend und gab uns die freundliche Genehmigung, die Sendung
hier zu präsentieren.
(Um den Film sehen zu können, muss auf dem PC Adobe® Flash Player
installiert sein. Dieaktuelle Versionkann man kostenlos von den Adobe-
Internetseiten herunterladen.) __________________________________________________________________________
Alle Teilnehmer des Laufs hatten vorab Sponsoren gefunden, die den Einsatz der Tullaner für soziale Projekte mit barer Münze belohnten. Die Sponsoren hatten selbst in einem Vertrag festgelegt, welchen Betrag sie pro gelaufene Minute spendeten. Gegen 8 Uhr morgens begann der Aktionstag im Park neben dem Schulgelände und fand seinen Höhepunkt in der Promirunde: Oberbürgermeister Pütsch und Bürgermeister Hartweg drehten zusammen mit OStD Blessing ab 12.00 Uhr ihre Runden, um tatkräftig die Aktion zu unterstützen. Diese Ehrenrunden wurden durch die Big-Band des Tulla-Gymnasiums musikalisch umrahmt. Die SMV grillte leckere Würstchen, sodass erschöpfte Läufer und anfeuernde Fans am Wegesrand nicht hungrig blieben. Während bei den „Lebensläufen“ die Ausdauerleistung zählte, wurde bei dem anschließenden Wettkampf gemessen, wer innerhalb der vorgegebenen Zeit am weitesten lief. Die Siegerehrung fand wegen des plötzlich eintretenden Gewitters in der Aula statt. Dort wurde auch Oberbürgermeister Pütsch das Tulla-läuft-Shirt überreicht, das er wie viele Teilnehmer des Laufs stolz überzog. Am Ende des Aktionstages stand fest, dass die Tullaner 6900 € erlaufen hatten! Der Erlös kam zum Großteil Dorfschulen in Äthiopien zu, die das Tulla-Gymnasium seit längerer Zeit unterstützt. Die Altenpflege in Rastatt profitierte ebenfalls von dem sportlichen Engagement. Ein Viertel der Spendensumme ging direkt an das Tulla-Gymnasium. So kann eine Schulgemeinschaft ein sportliches Fest feiern und zugleich soziale Projekte unterstützen!
Erster Besuch aus Schweighouse
Endlich ist es soweit! Der lang ersehnte und mit Spannung erwartete Besuch aus Schweighouse trifft ein! 46 Schülerinnen und Schüler aus vier 6. Klassen („sixièmes“) des ‚Collège du Bois Fleuri’ mit ihren Deutschlehrerinnen Sylviane Huber und Michèle Husson sowie den Kollegen Prisca Wolf und Alain Florent kommen zum ersten Begegnungstag ans Tulla-Gymnasium und werden von der entsprechenden Anzahl Sechstklässler aus der 6a und der 6b mit „Bienvenue“- und „Willkommen“-Schildern auf dem Schulhof empfangen. Eine gemeinsame Schulstunde, ein Mittagessen in den deutschen Familien sowie eine kleine Stadtrallye stehen auf dem Programm, und nachdem die erste Aufregung überwunden ist, klappt es mit der Kommunikation ganz gut. Im Mai werden die Tullaner zum Gegenbesuch nach Schweighouse fahren. Geplant ist für diese Klassenstufe außerdem noch eine „Drittortbegegnung“. Aus dieser ersten Begegnung soll, so hoffen es die beteiligten Lehrer auf beiden Seiten, aus dieser ersten Begegnung eine „Tradition“ erwachsen, die nicht als Konkurrenz, sondern als Ergänzung zu den bestehenden Austauschmaßnahmen gedacht ist. Die räumliche Nähe der beiden Schulen ermöglicht kurze, eintägige Besuche oder Treffen, bei denen die in der „Sprache des Nachbarn“ erworbenen Kenntnisse in der Praxis erprobt und Unterschiede sowie Gemeinsamkeiten erfahren werden können.
Schüleraustausch: Vigneux- Rastatt
Die Klasse 7b des Tulla-Gymnasiums Rastatt verbrachte mit ihren Lehrerinnen Ende Mai eine Woche in Vigneux, einem Vorort von Paris.
In Vigneux erhielten die Tullaner nicht nur einen Einblick in den Alltag einer französischen Familie, sondern auch in das Schulleben des Collège Henri Wallon, einer der französischen Partnerschulen des Tulla-Gymnasiums. Daneben fanden viele Unternehmungen mit den Austauschpartnern statt. So ging es in den Freizeitpark "France Miniature", wo den Schülern ein Gesamtüberblick über Frankreichs Sehenswürdigkeiten geboten wurde, zum Schloss Fontainebleau, das detaillierte Einblicke in die Geschichte Frankreichs gab, und - für die meisten Tullaner der absolute Höhepunkt - nach Paris. Sportlich wurde es, als die Schüler im Kletterpark von Draveil ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen konnten. Der Besuch war folglich ein abwechslungsreiches Ergebnis, bei dem die Schüler die von ihnen erlernte Fremdsprache vor Ort anwenden konnten.
Für viele der Höhepunkt des Austauschprogramms: Ein Besuch in Paris, in
dessen Verlauf auch eine Bootsfahrt auf der Seine möglich war.
Gegenbesuch
Mitte Juni war es endlich soweit ! Die Schüler der Klasse 7b des Tulla-Gymnasiums Rastatt konnten ihre französischen Austauschschüler aus Vigneux (bei Paris) gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Christiane Heun und Elisabeth Lange-Mörtl in Rastatt willkommen heißen. Gleich am Tag nach ihrer Ankunft standen eine Vielzahl sportlicher Wettkämpfe auf dem Programm. Zur Stärkung von Leib und Seele wurde anschließend gemeinsam mit den Gastfamilien gegrillt. Den feierlichen Abschluss dieser Veranstaltung bildete die Siegerehrung. Um den französischen Schülern auch einen kleinen Einblick in das deutsche Schulleben zu ermöglichen, besuchten sie zusammen mit ihren deutschen Freunden ein paar Unterrichtsstunden und nahmen an einem bilingualen Musik-Workshop teil. Die Stadt Rastatt erkundeten die Schüler durch eine Stadtrallye quer durch die Innenstadt, bei der sie die meisten wichtigen Gebäude und Denkmäler Rastatts kennen lernten. Auf dem weit gefächerten Programm standen zudem die Besichtigung des Freilichtmuseums der Vogtsbauernhöfe in Gutach, der Ötigheimer Volksschauspiele – mit einem von den Eltern exzellent vorbereiteten Picknick - und des Rastatter Schlosses. Bei letzterem bereitete den Schülern vor allem das königliche „Lever“, für das sie in barocke Kostüme schlüpfen durften, viel Spaß. Auch das ZKM in Karlsruhe faszinierte die französischen Schüler in besonderem Maße. Als größtes Highlight jedoch empfanden alle Schüler die Sommerrodelbahn in Gutach und den Barfußpark bei Dornstetten. Hieran konnte selbst das leider verregnete Wetter an diesem Tag nichts ändern. So war auch der Gegenbesuch der französischen Austauschschüler ein voller Erfolg und einige der Schüler möchten sich noch in diesem Jahr privat wiedersehen – sowohl in Vigneux als auch in Rastatt.
Weitere Bilder des Schüleraustauschs kann man hier sehen: Blog