Tulla-Gymnasium

Sozialpraktikum

Sozialpraktikum
Sozialpraktikum Sevilla (Spanien)

Sozialpraktikum

Die Schüler der Kursstufe 1 führen ein Praktikum in verschiedenen sozialen Einrichtungen der Region durch. Sie machen dabei Erfahrungen, die sicher nicht immer leicht zu bewältigen sind, manchmal auch Überwindung kosten. Aber diese Erfahrungen wirken sich vor allem positiv auf die Einstellung gegenüber Menschen aus, die unserer Hilfe bedürfen.

Termine 2018/19 (Aktualisierung folgt)

07/
2018
    Vorinformation der SuS
Do.,
Di.
18.10.2018,
23.10.2018
13:05 - 13:25 Uhr,
13:25 - 13:50 Uhr
Stellenvergabe für alle (Losverfahren) (R. 211) ,
Bewerbungen bis nach den Herbstferien

Fr. 09.11.2018   spätestens Zusage abgeben
      Einteilung der betreuenden Lehrer
      Orientierungsphase (getrennt nach Einrichtunge: Altenbetreuung, Behindertenbereich, Krankenhäuser u. soziale Pflegedienste),
Nachmittagsunterricht entfällt an diesen Tagen
Mi. -
Di.
10.07. -
23.07.2019 (?)
  Sozialprkatikum
      Berichte korrigieren
Di. 23.07.2019 nachmittags Nachbereitung des Sotialpraktikums in der Schule
      Zertfikatsübergabe

Liste der sozialen Einrichtungen für das Sozialpraktikum (pdf)

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Interview mit den Praktikanten:

1) Wo habt ihr euer Sozialpraktikum durchgeführt?
Isabell: Ich war in einem Altersheim in Karlsruhe.
Kerstin: Ich habe mein Sozialpraktikum in der katholischen Sozialstation in Baden-Baden gemacht.

2) Habt ihr alle denn während des Praktikums auch genug zu tun gehabt?
Kerstin: Zusammen mit einer Betreuerin bin ich immer zu den Patienten nach Hause gefahren und habe dort mitgeholfen, ihnen beim Alltag behilflich zu sein. Das heißt, ich habe ihnen z. B. die Medikamente gerichtet und u.a. geholfen sich anzuziehen, zu waschen und einzucremen.
Jakob: Ich war ja an der Rastatter Tafel und hatte viele verschiedene Aufgaben, so kassierte ich manchmal oder teilte den Bedürftigen die Ware aus. Außerdem half ich auch beim Sortieren und Einräumen der Waren. Und ich durfte einmal mit zum „Einsammeln“ der Ware mitgehen.
Steven: Ich war in einem Kindergarten für Behinderte und musste die Kinder pflegen, d.h. ihnen die Windeln wechseln oder ihnen zu Essen geben. Außerdem habe ich sie auch betreut, mit ihnen gespielt und versucht, sie im Alltag zu motivieren.
Nicole: Ich war in einem Schülerhort in Karlsruhe und kümmerte mich hauptsächlich um die Kinder. Ich spielte, redete und las gemeinsam mit ihnen oder half ihnen bei den Hausaufgaben. Oft musste ich auch Konflikte lösen oder zwischen zwei Kindern vermitteln. Außerdem half ich beim Mittagessen und meist auch beim Tischdecken.

3) War das schwer für euch oder hat es auch Spaß gemacht?
Isabell: Das Arbeitsklima dort war sehr gut und auch die Patienten waren sehr aufgeschlossen und nett zu mir, was ich sehr schön fand. Allerdings war es schwer, für mich sofort den richtigen Umgang mit den alten Menschen zu finden.
Kerstin: Anfangs hatte ich so meine Schwierigkeiten mit der Nacktheit der Leute und auch damit, ihnen beim Toilettengang zu helfen. Außerdem gab es oft sehr intensive und unangenehme Gerüche. Aber trotzdem war es toll, weil die Menschen sich immer sehr auf einen gefreut haben und auch viel mit mir geredet haben.
Steven: Auch ich hatte anfangs ein paar kleinere Schwierigkeiten, da ich nicht recht wusste, wie ich mit den behinderten Kindern umgehen sollte. Allerdings habe ich gelernt, wie man jemanden richtig wickelt, was ich doch recht gut fand.
Nicole: Ich könnte beinahe das ganze Praktikum als ein positives Erlebnis betrachten. Es hat sehr viel Spaß dort gemacht, auch wenn es anfangs wirklich schwer war, die ganze Zeit Ansprechpartner zu sein, doch man hat auch wichtige Dinge gelernt, wie z. B. Konflikte lösen.

4) Gab es besondere Momente bzw. Highlights während eures Sozialpraktikums?
Isabell: Besonderen Spaß haben mir die abwechslungsreichen Beschäftigungen mit den älteren Menschen gemacht. Wir haben zusammen Eier gefärbt und Kuchen gebacken. Außerdem habe ich mich jedes Mal gefreut, wenn ich den älteren Menschen eine Freude machen konnte.
Steven: Mir hat der Sporttag mit den Behinderten sehr gut gefallen, an dem wir in eine Sporthalle gegangen sind und gemeinsam Trampolin sprangen.
Nicole: Mich hat besonders beeindruckt, dass die Kinder so sehr zur Selbstständigkeit und Eigenverantwortung ermuntert wurden. Außerdem war für mich die kleine Abschiedsfeier an meinem letzten Arbeitstag ein besonderes Erlebnis, worüber ich mich sehr gefreut habe. “Mensch sein für andere“

5) Wenn ihr ein Fazit ziehen wolltet, wie würde das lauten?
Kerstin: Mir hat das Praktikum viele neue und interessante Erfahrungen beschert. Ich bin dadurch selbstsicherer und viel selbstbewusster geworden. Doch wäre der Beruf als Altenpflegerin keine Perspektive für mich, da die psychischen und körperlichen Belastungen sehr hart sind.
Steven: Ich bin über meine eigenen Grenzen hinaus gewachsen, das ist für mich die wichtigste Erfahrung. Außerdem kann ich nun mit behinderten Menschen umgehen und sie verstehen.
Nicole: Mir hat das Praktikum viel Spaß gemacht. Außerdem bin ich selbstständiger geworden.

6) Würdet ihr das Sozialpraktikum weiterempfehlen und wenn ja, was möchtet ihr den nächsten 10. Klassen mit auf den Weg geben?

Isabell: Ich finde, dass man das Sozialpraktikum beibehalten sollte, da man dadurch viel für sein weiteres Leben mitnehmen kann. Allerdings sollte man nicht mit allzu vielen Erwartungen an die Sache herangehen, sondern es einfach auf sich zukommen lassen.
Jakob: Ja, absolut, es sollte weitergeführt werden. Natürlich hat man am Anfang Bedenken, aber diese gehen mit der Zeit schnell verloren und man lernt während diesen 2 Wochen mehr, als man zuerst glauben mag.
Nicole: Ich schließe mich den Anderen an. Man hat die Möglichkeit, mehr auf der sozialen Ebene und über sich selbst zu lernen. Außerdem macht es einem sehr viel Spaß und die Zeit geht viel zu schnell vorüber. Am liebsten hätte ich noch eine weitere Woche bei den Kindern verbracht.




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