Regionaler Arbeitskreis Internet am Oberschulamt Karlsruhe
Mit LINUX ins Internet über die UNI-Karlsruhe (SLIP-Zugang)
von Roland Bernert
Distribution: S.u.S.E - Linux

Voraussetzungen:

Für einen Internetzugang unter Linux sind ein paar grundsätzliche Vorkonfigurationen zu tätigen. Dies Voreinstellungen erfahren Sie unter einem eigenen Kapitel:Vorbereitungen:
 

1.) Das Einlogscript für einen SLIP-Zugang

/usr/bin/dialunikaneu.dip


main:
get $local 192.168.2.15 # meine lokale IP-Adresse
# die IP des Lehrer-Rechners; hier die IP eines anderen Zugangsrechners eintragen
get $remote 129.13.95.10
netmask 255.255.255.0
port ttyS1
speed 57600
reset
send ATQ0V1E1X4\r
wait OK 1
if $errlvl != 0 goto error
print Modem initialisiert !
dial t072138340
if $errlvl != 1 goto error
print Modem hat gewählt
login:
print warte auf Terminalserveranfrage !
wait (1-1,q) 20
send 1\r
print Warte auf Verbindung !
sleep 1
print Verbindung zu lehrerRechner
wait >> 20
send t\r
wait stname: 15
send www.lehrer.uni-karlsruhe.de\r
print Nun Login als za186 ! # hier Ihre za-Nummer der RZ-Nummer
wait ogin: 20
if $errlvl != 0 goto error
send <Benutzername>\r # hier tragen Sie Ihren Benutzernamen ein
print Sende Passwort !
wait ord: 30
if $errlvl != 0 goto error
send <Passwort>\r # hier tragen Sie Ihr Passwort ein

loggedin:
print Nun sind Sie eingeloggt
print Warten auf Slirp !
wait > 30
if $errlvl != 0 goto error
send slirp\r
get $mtu 552
print Warte auf das Login-Zeichen
default

done:
print CONNECTED to $remote with adress $local
mode CSLIP
goto exit

error:
print SLIP to $remote nicht verbunden.
goto ende
exit:
print Slirp erfolgreich gestartet !
ende:

Man kann sich nun mit dip dialunikaneu an der UNI-Karlsruhe einwählen und mit lynx http://www.lehrer.uni-karlsruhe.de den Zugang testen.
Mit dip -k wird die Verbindung getrennt.
Achtung: Da diese Datei ein Passwort im Klartext enthält, sollte sie für niemanden außer root lesbar sein !

2.) Automatische Anwahl mit DIALD (Slip-Zugang)
Bei Anforderung eines Client im WIN95-Netz soll der Linux-Server automatisch die Verbindung starten. Hierzu benötigt man zwei Dateien: /etc/diald.start und /etc/chat.rc (Squid-Proxy muss installiert sein, wenn man nicht IP-Masquerade benutzt.)

2a) /etc/diald.start



mode slip
defaultroute
crtscts
local 192.168.2.15 # meine lokale IP-Adresse
remote 129.13.95.10 # IP des Lehrer-Rechner der UNI-Karlsruhe
netmask 255.255.255.0
speed 57600
connect 'chat -v -f /etc/chat.rc'
mtu 552
dslip-mode bootp


2b) /etc/chat.rc


TIMEOUT 180
ABORT 'NO CARRIER'
ABORT BUSY
ABORT 'NO DIALTONE'
ABORT ERROR
'' +++ATZ
OK ATDT072138340
CONNECT ''
q) 1
# Zugang ueber den Lehrer-Rechner; hier anderen Rechner eintragen
>> t\swww.lehrer.uni-karlsruhe.de
ogin: <Benutzername> # hier tragen Sie Ihren Benutzernamen ein
ord: <Passwort>      # hier Ihr Passwort
TIMEOUT 180
~\s> slirp\r
SLiRP\sReady ''


2c) Der Diald wird gestartet über: /usr/sbin/diald /dev/modem -f /etc/diald.start
Am besten, man schreibt sich den Startbefehl als Alias ind seiner .profile-Datei.
alias startdiald="/usr/sbin/diald /dev/modem -f /etc/diald.start"
Gestoppt wird der diald über killproc -TERM /usr/sbin/diald. Hier wieder als Alias.
alias stopdiald="killproc -TERM /usr/sbin/diald"

Roland Bernert, Dezember 1998