| VPN-Zugang zur UNI Karlsruhe unter Linux |
von Roland
Bernert
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| Problem:
Sie haben einen DSL-Zugang (T-Online, 1&1, Arcor usw.) und möchten weiterhin den Lehrer-Rechner der UNI-Karlsruhe so benutzen wie bisher. Oder: Sie möchten über einen Internet-by-Call-Provider ins Intenet und weiterhin den Lehrer-Rechner- Zugang der UNI-Karlsruhe benutzen. Dabei funktioniert <fast> alles; Sie können aber keine Mails versenden. Das ist auch richtig so:
Lösung:
Voraussetzungen:
SuSE 9.0 mit selbstcompiliertem Kernel Version: 2.4.23. Die Kernel-Quellen und -Headers müssen installiert sein Auf ftp://www.lehrer.uni-karlsruhe.de/pub/Programme/VPN/
gibt es den VPNClient für Linux
Fehler beim Internet Explorer: Zum Download die Links mit der rechten Maustaste anklicken und dann "Ziel speichern unter..." wählen. In der dann erscheinenden Dateibox den Dateityp bitte auf "Alle Dateien" ändern, da ansonsten die Downloads die zusätzliche Endung .txt erhalten und nicht importiert werden können. |
| Installation
Man entpackt das TAR-File wie üblich in einem beliebigen Verzeichnis - bei mit /src cd /srcDanach exisitiert das Unterverzeichns : vpnclient Zur Installation existiert ein fertiges Script (vpn_uninstall) Dieses wird gestartet: cd vpnclient/Jetzt kommen einige Abfragen, die beantwortet werden müssen. Im Folgenden habe ich den Abauf einfach aufgezeichnet. Cisco Systems VPN Client Version 4.0.1 (A) Linux InstallerBemerkung: Ich möchte den VPN-Client-Service nicht beim Booten automatisch starten: In order to build the VPN kernel module, you must have theGut. Die Installation hat also geklappt :-)) Benutzung: Jetzt wird der VPN-Service gestartet mit /etc/init.d/vpnclient_init startDie Warnhinweise stören nicht weiter. Nun kann überprüft werden, ob das VPN-Modul geladen wurde: lsmodOK, das scheint also auch zu klappen. Jetzt muss nur noch das entsprechende Profil für die UNI-Karlsruhe
(extern.pcf) ins Verzeichnis
cd /etc/CiscoSystemsVPNClient/Profiles/Bei mir sah der Inhalt des Verzeichnisses danach so aus: linux90:/etc/CiscoSystemsVPNClient/Profiles # lAls nächstes stellt man eine "normale" Internetverbindúng her (entweder per Script oder einfacher mit Hilfe des kppp unter der KDE-Oberfläche) und startet anschließend den VPN-Client. linux90:~ # vpnclient connect externDer VPN-Tunnel ist also hergestellt. Beenden des VPN-Tunnels: linux90:~ # vpnclient disconnectSollte etwas nicht klappen, kann man sich in einer anderen Konsole mit tail -f /var/log/messagesdie Meldungen anschauen. Beim den weiteren Verbindungen muss man nur noch den VPN-Client mittels vpnclient connect externin einem Terminalfenster starten. Solange dieses Programm läuft,ist auch der Tunnel aktiv. Schließen Sie deshalb dieses Fenster nicht. Sie können nun beliebige Internet-Programm verwenden. Ihre gesamte Internetkommunikation läugt nun verschlüsselt durch den VPN-Tunnel. Auch in einem lokalen Netz können andere Rechner nur durch den Tunnel erreicht werden. Den Status der VPN-Verbindung erhält man mit # vpnclient stat. Beendet wird der VPN-Tunnel einfach mit
# vpnclient disconnect
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| Anhang:
Die Profil-Datei extern.pcf sieht so aus: [main] |
| Roland Bernert mit Unterstützung von Ulrich Betzler (RZ-UNI-Karlsruhe) |