Einwahl in den WIN95-PPP-DFÜ-Server mit LINUX (SuSE 6.3)
von Roland Bernert


Voraussetzungen auf dem WIN95-DFÜ Server:
Der DUN13-DFÜ-Server für Win95 ist installiert und wurde mit einem zweiten WIN-Rechner getestet.

Einstellungen:
 
Bei den Eigenschaften des DFÜ-Servers wählt man Servertyp,
Dort deaktiviert man

Softwarekomprimierung

und

Verschlüsseltes Kennwort fordern.

Voraussetzungen unter LINUX:
Für die Einwahl eines Linux-Clients in den Win95-DFÜ-Server habe ich folgende Scripts geschrieben:
 

/etc/ppp/options
modem
lock
crtscts
-chap
user gast
/etc/ppp/pap-secrets
# Secrets for authentication using PAP
# client server secret   IP addresses
"gast" * "gast"
/etc/ppp/chap-secrets
# Secrets for authentication using CHAP
# client server secret   IP addresses
"gast" * "gast"
/etc/ppp/ppp-on
#! /bin/sh
TELEPHONE=1
LOCAL_IP=0.0.0.0
REMOTE_IP=0.0.0.0
DEVICE=/dev/modem
SPEED=57600
export TELEPHONE
DIALER_SCRIPT=/etc/ppp/ppp-on-dialer
exec /usr/sbin/pppd $DEVICE $SPEED \
 $LOCAL_IP:$REMOTE_IP \
 connect $DIALER_SCRIPT
/etc/ppp/ppp-on-dialer
#! /bin/sh
exec /usr/sbin/chat -v -t 60 \
 ABORT 'NO CARRIER' \
 ABORT 'BUSY' \
 ABORT 'NO DIALTONE' \
 '' ATX3 \
 OK ATDT$TELEPHONE \
  CONNECT ''
/etc/ppp/ppp-off
#! /bin/sh
if [ "$1" = "" ]; then
 DEVICE=ppp0
 else
 DEVIVE=$1
fi
if [ -r /var/run/$DEVICE.pid ]; then
 kill -INT `cat /var/run/$DEVICE.pid`
 if [ ! "$?" = "0" ]; then
  rm -f /var/run/$DEVICE.pid
  echo "ERROR: Remote state pid file"
  exit 1
 fi
 echo "PPP link to $DEVICE terminated"
 exit 0
 fi
 echo "Error: PPP link is not active on $DEVIVE"
 exit 1
Eventuell muss man noch die IP-Routen entsprechend konfigurieren.
Bei mir war nach dem Booten von Linux eine Default - und eine Loopback - Route gesetzt.
Diese beiden Routen musste ich mit
route del default
route del loopback
löschen.
 
Danach kann man sich mit /etc/ppp/ppp-on in den WIN95-Rechner einwählen.

Der DFÜ-Server zeigt das Ergebnis. 
Der LINUX-User gast ist mit dem WIN95-Rechner verbunden.

Ein erster Test ist ein Ping vom WIN95-Rechner zum Linux-Rechner.

Mann erkennt: der Client bekam die IP: 192.168.55.2

(Der Linux-Client heisst bei mir: cop.gym.ph)

Natürlich ist auch ein Ping vom Linux-Rechner aus möglich:
(ping 192.168.55.1)

Genauso funktioniert auch ein Telnet vom WIN95-Rechner zum Linux-Client - 
 

(Bsp: telnet 192.168.55.2)

- oder ein FTP (hier WS_FTP) zum Linux-Client.

Damit der WIN95-Rechner die Namensauflösung erledigt, trägt man den Rechnernamen mitsamt zugehöriger IP-Adress in die datei LMHOST des Windows-Verzeichnisses ein.

Läuft auf dem Linux-Client ein Apache-WWW-Server kann man auch mit WIN-Netscape Seiten des Linux-Rechners anzeigen.

Die Verbindung wird auf Linux-Seite mit /etc/ppp/ppp-off wieder getrennt.

Download der Linux-Dateien:



Roland Bernert, Januar 2000