Netzwerkboot mit TFTPd32
von Roland Bernert

Serverinstallation: Aus dem Internet besorgt man sich die aktuelle Version des tftpd32-Servers.
Man benötigt weiterhin: 
memdisk und pxelinux.0 aus dem SysLinux-Paket sowie ein Programm zum Erstellen eines Floppy-Images (z.B. rawwritewin).
(unter Linux ganz einfach: dd if =/dev/fd0 of=floppy.img)


Nach der Installation von TFTPd32 sind noch ein paar Einstellungen zu machen.

Ich lege alle relevanten Daten im Programmverzeichnis von tftpd32 ab.

Mein WinXP-Rechner hat die feste IP-Adresse 192.168.2.141.

Die Angaben sind selbstverständlich entsprechend zu ändern.

Zuserst klickt man auf Settuings.

Bei mir funktionierten diese Einstellungen.

Der integrierte  DHCP-Server wird entsprechend den Wünschen und Vorgaben konfiguriert.

SAVE nicht vergessen, damit die einmal gemachten Einstellungen erhalten bleiben.

Aus dem SysLinux-Projekt (aus dem Internet) benötigt man ... 
die Datei memdisk

und ...

die Datei pxelinux.0.

Beide Dateien werden ins tftpd-Programm- verzeichnis kopiert.

Die restlichen Dateien des SysLinux-Projekts werden nicht benötigt.

An dieser Stelle sollte man sich das erste Floppy-Image zusammenstellen.
Am besten man benutzt das freie Programm rawwritewin (aus dem Internet)
Hier wird gerade ein Image einer funktionieren NetworkBoot-Diskette erstellt.
Das Floppy-Image liegt - falls man nichts anderes angegeben hat - im Programm-Verzeichnis von rawwritewin.
Das erzeugte Image muss in das Prigrammverzeichnis des Tftpd-Servers verschoben werden.
Im Programmverzeichnis des TFTPd-Servers erstellt man ein Verzeichnis pxelinux.cfg

und dort die Datei default mit folgendem Inhalt:

Hier der Inhalt von pxelinux.cfg/default.

Man sieht hier:
Es stehen zwei Floppy-Images zur Auswahl:
Eine normale Win98-Bootdiskette (dos.img)

und eine Netzwerkboot- diskette (netboot.img)



Start des Clients:

Im BIOS ist Ntezwerkboot einzustellen !

Hier wird das Floppy-Image 
netboot.img gebootet.

(Eingabe nach boot: _)

Ein freigegebenes Laufwerk auf dem Server (WinXP) wird als Z: verbunden.
Viola :-))
 

Liegen dort die Installationsdateien von WinXP, so kann man anschließend XP über
das Netzwerk installieren.
 
 

Benötigte Original - Dateien zum Download:


Roland Bernert