Herstellung eines 12-LED-Interface sowie seine Programmierung mit MswLogo

AG-Leiter: Stephan Vogel (M.A.)

 Ablauf der AG           Erfahrungen                               12-LED-Interface                   MswLogo-Programme

An der Realschule des Autors ist die Arbeitsgemeinschaft zur Förderung besonders befähigter Schüler (FöbbS) im Schulprofil, das seinen Schwerpunkt in der Berufsorientierung und -vorbereitung gerade im sozialen und wirtschaftlichen Bereich sieht, schon lange verankert. Die Schüler des 9. Schuljahres haben die Möglichkeit innerhalb zweier Themenwochen mehrere Betriebe aufzusuchen, um Erfahrungen und Kontakte für ihren späteren Berufsweg zu sammeln und eventuell durch Praktika in der schulfreien Zeit künftig zu ergänzen. Außerdem werden Schüler, die keine zweite Praktikumstelle in dieser Zeit gefunden haben, mit den Eignungstestverfahren vertraut gemacht. Ferner werden Kontakte mit eingeladenen betrieblichen Ausbildungsleitern oder ehemaligen ausgebildeten Schülern ermöglicht. Es hat sich nämlich gezeigt, dass eine frühe und gut geplante sowie stetige Kontaktaufnahme mit den örtlichen Betrieben nur zum Wohle der Schüler bei der anschließenden Lehrstellensuche auf dem immer enger werdenden Stellenmarkt sein kann.

Auch in diesem Schuljahr werden Schüler meiner Schule sich für den Landeswettbewerb Mathematik Baden-Württemberg beteiligen und begleitet, so dass auch im naturwissenschaftlichen Bereich eine gewisse zusätzliche Förderung - sicherlich einer Spitzengruppe - hinsichtlich des normalen Unterrichtsbetriebes zu erkennen ist. Gerade die nachstehenden Inhalte dieser FöbbS-AG, die nach einer Einführungsphase projektartig behandelt und ausgeführt worden sind, sollten im naturwissenschaftlichen Bereich leistungsfähige Schüler fördern. Ferner werden oftmals die Schüler dieser Schule mit Produktionsprozessen heimischer Betriebe (Firma Berger in Lahr und Firma Papst in Herbolzheim für Schrittmotorenproduktion, Firma Herrenknecht Vortriebstechnik in Allmannsweier/Lahr) bei ihrem Praktikum oder späteren Berufsausbildung konfrontiert.

Die AG setzte sich im ersten Halbjahr aus fünf Schülern (1 Schüler der 8. Klasse mit Wahlpflichtfach Französisch, 4 Schüler der 9. Klasse - davon 3 Schüler mit NuT und ein Schüler mit Französisch) zusammen. Im 2. Halbjahr kam ein weiterer Schüler der 9. Klasse und mit einer NuT-Vorbildung hinzu. Alle Teilnehmer nahmen regelmäßig an der AG bis zum Schuljahresende teil.

Durchgängig war in der AG die handwerkliche Tätigkeit mit der Programmierarbeit gepaart. Nach einer gemeinsamen Einführungsphase in die prozedurale Interpretersprache MswLogo mithilfe der Igelgrafik sollten die graphischen Grundbefehle sowie ihre Syntax veranschaulicht und erlernt werden, um später projektartig Grafiken in Teilgruppen zu kreieren. Der Autor agierte danach eher als Berater und Impulsgeber, indem er moderierend bzw. unterstützend von einem Projekt zum anderen wechselte.