Projekt Schneckenspiel

Das Schneckenspiel verlangte bei seiner Entwicklung allerhand geistiges Potenzial von den Teilnehmern. Nicht nur die Igelgrafik (schneckenförmig angeordnete Felder incl. Nummerierung), die Fenstertechnik (Fragebox, Meldungsbox, …), sondern auch die Regelung des Fallenstellens erforderte viel Überlegungsarbeit, dies alles in geordneter Logosyntax zu übersetzen. Dieses Spiel konnte man einerseits als Zufallsspiel programmieren (nach dem Betreten eines Fallenfeldes beginnt man wieder von vorne, während die Fallen neu gesetzt werden), andererseits konnte dieses Schneckenspiel programmtechnisch so verändert werden, dass nach dem Betreten eines Fallenfeldes eine neue Runde wieder beginnt unter Beibehaltung der Fallenfelder, um dem Spieler eine Spielstrategie zu ermöglichen.

Miriam bei der Erprobung des Schneckenspieles

Spieler ist in eine Falle getappt und muss von vorne anfangen, wobei die Zeit und Züge weiter gemessen und gezählt werden

Gerade die Umsetzung der Regelung, dass die Anzahl der hintereinander anschließenden "Fallenfelder" kleiner sein muss als die eingegebene maximale Anzahl der Feldvorrückungen erforderte etwas "Geistesschmalz". Ferner durfte das Start- und Zielfeld nicht mit einer Falle belegt werden, um ein faires Spiel zu gewährleisten. Es stellte wohl den höchsten Anspruch von allen hier aufgeführten Programmen, zumal noch zum Schluss eine Stoppuhr einprogrammiert worden ist. Mindestens sieben aufbauende Versionen waren hierfür notwendig, um das Spiel zufriedenstellend lauffähig zu machen und neben der Anzahl der Züge auch die Spielzeit über ein Meldungsfenster am Schluss mitgeteilt zu bekommen.

Meldungsfenster zeigt dem Spieler am Spielende seine Spieldaten an