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.................... für das INTERNET


4. Erstellen einer eigenen "Homepage"

4.1 Erste Schritte

4.2 Was ist Hypertext?

4.3 Hypertext-Beispiele

4.4 Hypertext-Editoren 13.4.97 Netscape Gold 3.01 (und Paintshop Pro zur Bildbearbeitung) von Markus Kölle


4.1 Erste Schritte

Das folgende können sie auch hier nachlesen.

Um eine eigene Homepage einzurichten, müssen Sie sich auf lehrer1 einloggen (mit DOS-Kermit oder telnet) und nur das folgende Kommando geben:

lehrer1 za204 ~> newpublichtml

Dieser Befehl macht die ersten Schritte vollautomatisch:
Er erzeugt in Ihrem HOME-Verzeichnis ein Unterverzeichnis .public_html, erzeugt darin eine Datei index.html (Ihre Homepage) und erteilt allen Benutzern lesenden Zugriff auf diese Datei und das Verzeichnis.

Über Nacht wird Ihre Seite in die Liste der Benutzer aufgenommen, so daß ab dem nächsten Tag Ihre Homepage index.html dann unter der URL http://www.lehrer.uni-karlsruhe.de/~za... erreichbar ist (Die Pünktchen stehen für Ihre Account-Nummer).

Zunächst enthält Ihre Homepage nur einen Standardtext, den Sie aber leicht ändern können. Da die HTML-Seiten reiner ASCII-Text sind, können Sie diese mit jedem Text-Editor bearbeiten.

ONLINE-Bearbeitung von index.html  (Nicht zu empfehlen wegen Telefonkosten!)

  1. Loggen Sie sich ein.
  2. Wechseln Sie ins Verzeichnis .public_html (cd .public_html).
  3. Starten Sie joe und laden die Datei index.html (joe index.html)
  4. Edieren Sie die Datei und speichern Sie sie wieder ab (STRG-K X).
  5. Evtl. müssen Sie das Zugriffsrecht für alle wieder auf Lesen setzen (chmod a+r index.html)

OFFLINE-Bearbeitung von index.html

  1. Holen Sie sich mit WS_FTP oder C-Kermit (unter DOS-UNIX) die Datei index.html auf Ihren lokalen Rechner.
    (Mit WS_FTP bzw. dem UNIX-Kommando cd ins Verzeichnis .public_html wechseln).
  2. Bearbeiten Sie die Datei (offline) mit einem beliebigen ASCII-Editor (notepad, DOS-edit, Turbo-Pascal, etc.) oder komfortabler mit einem WYSIWYG-HTML-Editor w.z.B. AOLpress.
  3. Schicken Sie die Datei index.htm (aus html wird in DOS htm) wieder zurück in Ihr Verzeichnis .public_html
  4. Benennen Sie sie wieder in index.html um (Unter Windows geht das auch mit WS_FTP, unter Windows 95 bleibt die Endung html erhalten, so daß dieser Schritt entfällt).
  5. Erlauben Sie allen Benutzern lesenden Zugriff.
    Wenn Sie mit Windows und WS_FTP arbeiten, müssen Sie für diesen Schritt eine Telnet-Verbindung zu lehrer1 herstellen, um das chmod-Kommando eingeben zu können.

Wenn Sie weiter fortgeschritten sind und umfangreicher verwebte Seiten anbieten, ist es sehr mühsam, für alle Dateien die Zugriffsrechte einzeln einzugeben. Deshalb lohnt es sich dann, eine Stapeldatei mit folgenden Zeilen einzurichten:

chmod a+x $HOME
cd $HOME/.public_html
find . -type d -print | xargs chmod a+rx
find . -type f -print | xargs chmod a+r

Schreiben Sie diese Zeilen mit joe und speichern sie z.B. unter dem Dateinamen freigabe ab. Geben Sie nun noch das Kommando    chmod a+x freigabe   und Sie haben eine ausführbare Stapeldatei, die sie einfach mit    freigabe    starten können.
Auf diese Weise wird mit einem Kommando alles im Verzeichnis .public_html zum Lesen freigegeben.

Mit ein wenig Mühe und wenn Sie etwas Erfahrung haben, können Sie es auch so einrichten, daß Sie die Freigabe von Netscape aus machen können.


4.2 Was ist Hypertext ?

Hypertext ist eigentlich reiner 7-bit-ASCII-Text, der aber von Steuerzeichen (sogenannten Tags) durchsetzt sein kann. Die Tags bestehen ebenfalls aus reinem Text, sind aber zur Kennzeichnung von spitzen Klammern eingeschlossen. Mit diesen Steuerzeichen wird die Gestaltung des Textes (z.b. Schriftgröße, Fettdruck, Kursiv, etc. ..) festgelegt. Man kann mit den Tags Bilder (im GIF- oder JPEG-Format) einbinden und - deshalb Hypertext - Verbindungen zu anderen Seiten herstellen, zu denen dann per Mausklick gesprungen wird.
Wenn Sie im Menü von Netscape View / Source wählen, können sie das bei dem Text, den Sie gerade lesen nachschauen.

Als erste Einführung lesen Sie am besten die HTML-Kurzanleitung der Uni Karlsruhe.

Des weiteren gibt es eine englische Kurzzusammenstellung, den HTML Quick Reference Guide

und ein komplettes Buch (insgesamt über 100 Seiten) in englisch: Die HTML Documentation.


4.3 Hypertext-Beispiele

Die folgenden Beispiele zeigen die wichtigsten Grundelemente von HTML. Sie dienten als Folien für einen Vortrag über Hypertext. Deshalb fehlen weitergehende Beschreibungen, die aber meistens auch nicht nötig sind, da die Beispiele für sich sprechen.

Einiges ist auf Netscape zugeschnitten und kann mit anderen Browsern evtl. nicht genau die gewünschte Darstellung bringen.
Bei fast allen Beispielen werden Quelltext und das, was der Browser daraus macht, zugleich auf dem Bildschirm angezeigt. Bei den wenigen Beispielen, die den Quelltext nicht direkt darstellen, benutzen Sie (bei Netscape) den Menüpunkt View / Dokument Source.
Als weiterführende Literatur empfehle ich "Recherchieren und Publizieren im WWW".


  1. Grundgerüst einer HTML-Seite
  2. Überschriften
  3. Unterteilungen (Zeilenumbruch, Absatz, Horizontale Linien)
  4. Textblöcke
  5. Listen
  6. Tabellen
  7. Links
  8. Bilder


4.4 Hypertext-Editoren

Wie Sie jetzt vielleicht schon gesehen haben, ist es sehr aufwendig und mühsam, mit einem einfachen Texteditor HTML-Dokumente zu schreiben. Deshalb gibt es Programme, die einem das Einfügen der Tags sehr erleichtern und die Tipparbeit abnehmen.


Deshalb gibt es seit einiger Zeit (ungefähr seit Beginn1997) richtige WYSIWYG-Editoren, mit denen HTML-Texte wie gewöhnliche Texte geschrieben werden können. Es ist dann kein großer Unterschied mehr, ob man z.B. ein Word-Dokument oder ein HTML-Dokument erstellt. Das Erlernen der (z.T. kryptischen) HTML-Tags ist so kaum noch nötig.

Ein solcher Editor ist in die Gold-Versionen von Netscape integriert.
Hier finden Sie eine Einführung in die Erstellung von HTML-Seiten mit Netscape Gold 3.01 und Informationen über die Bildbearbeitung für das WEB mit Paintshop Pro vom Kollegen Markus Kölle

Ein weiterer sehr guter Editor ist AOLpress 2.0. Er hat die Vorteile, daß er FREEWARE ist und sowohl für Windows 95 als auch für Windows 3.1 vorliegt. Außerdem unterstützt er sehr komfortabel die letzten Neuerungen wie z.B. das Erstellen von "Bilder mit anklickbaren Bereichen" und die Erstellung von "Frames".

27.6.97:  Hier finden Sie eine Einführung zum Thema "Erstellung von Web-Seiten mit AOLpress".



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Thomas Mühlbayer Letzte Änderung: 21.7.1997