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.................... für das INTERNET

2. Hilfsprogramme unter UNIX

2.1 Der Editor joe
2.2 Das Mailprogramm elm
2.3 Das Suchprogramm archie
2.4 Das Filetransferprogramm ftp
2.5 Datentransfer zwischen Uni-Rechner und lokalem Rechner (C-Kermit)
2.6 News lesen mit tin
2.7 Benutzernamen suchen mit finger
2.8 Mit eingeloggten Benutzern "sprechen" (talk)
2.9 Der WWW-Browser lynx

Auf unserem Server lehrer1 sind verschiedene Hilfsprogramme unter UNIX installiert. Diese Programme werden wie jeder andere UNIX-Befehl durch Eintippen des Kommandos am UNIX-prompt gestartet. Zum Beispiel:

lehrer1 za204 ~> elm
Für diese Programme existieren englisch-sprachige Handbücher, die mit dem Befehl man <Befehl> auf dem Bildschirm ausgedruckt werden. Um die Handbücher in Ruhe lesen zu können oder sie zum lokalen Rechner schicken und dort ausdrucken zu können, kann man die Ausgabe des Befehls man auch in eine Datei umleiten (siehe "Umleiten" von Ausgaben).
Beispiel:
man elm > elm.handbuch
Allerdings enthalten die Handbücher Steuerzeichen, mit denen DOS oder Windows (nach dem Transfer auf den lokalen Rechner) nicht zurechtkommen. Es gibt aber die Möglichkeit diese Steuerzeichen beim Abspeichern zu unterdrücken und zwar durch folgende Befehlskonstruktion:
man <Befehl> | col -b > <Datei>
Für die oben genannten Befehle, habe ich die Handbücher schon in der bereinigten Form abgespeichert. Hier können sie die Manuals abrufen und mit Netscape lesen und ausdrucken:
[ joe | elm | archie | ftp | C-kermit | tin | who | talk ]


2.1 Der Editor joe

Joe ist ein Vollbild-Editor mit Wordstar-ähnlichen Befehlstasten. Die meisten kennen die Befehlstasten so oder so ähnlich auch von älteren Turbo-Pascal-Versionen. Deshalb ist dieser Editor für uns besonders gut geeignet.
Es gibt auch andere Editoren unter UNIX, z.B. vi, die ich aber nicht empfehle, da sie eine ungewöhnliche Bedienung haben.

Nach dem Start von joe befindet man sich sofort auf dem Eingabebildschirm und kann loslegen, seinen Text zu schreiben.
Um eine vorhandene Textdatei zu bearbeiten, kann man sie gleich beim Start mit angeben (Pfadangabe darf allerdings nicht fehlen, falls die Datei nicht im aktuellen Verzeichnis ist).
Beispiel:

lehrer1 za204 ~> joe /Mail/Beispiel.Datei
Joe versteht die Cursortasten der PC-Tastatur. Weitere Tastenbelegungen kann man mit STRG-K H einblenden. Das sieht dann etwa so aus (^ steht für die Taste STRG):

CURSOR           GO TO             BLOCK       DELETE    MISC         EXIT
^B left ^F right ^U  prev. screen  ^KB begin   ^D char.  ^KJ reformat ^KX save
^P up   ^N down  ^V  next screen   ^KK end     ^Y line   ^T  options  ^C  abort
^Z previous word ^A  beg. of line  ^KM move    ^W >word  ^R  refresh  ^KZ shell
^X next word     ^E  end of line   ^KC copy    ^O word<  ^@  insert   FILE
SEARCH           ^KU top of file   ^KW file    ^J >line  SPELL        ^KE edit
^KF find text    ^KV end of file   ^KY delete  ^_ undo   ^[N word     ^KR insert
^L  find next    ^KL to line No.   ^K/ filter  ^^ redo   ^[L file     ^KD save
    IW   Unnamed                              Row 1    Col 1    1:54  
                 
                 ...
                 <TEXTFENSTER>
                 ...

Name of file to save (^C to abort):
** Joe's Own Editor v2.8 ** Copyright (C) 1995 Joseph H. Allen **M 2.4 PL23]

Nachdem man STRG-K X gedrückt hat, wird man bei einer neuen Textdatei noch nach dem Dateinamen gefragt.
Mit STRG-C kann abgebrochen werden.
Mit STRG-K Z können Sie unterbrechen, um etwas anderes am UNIX-prompt zu erledigen (Z.B. ein Directory einsehen). Mit dem Befehl fg kommt man anschließend wieder zu joe zurück und kann an derselben Stelle weitermachen, wo man den Editor verlassen hat.
Mit STRG-K R kann man eine Textdatei einfügen. Das eignet sich gut für Mails, um immer denselben "Unterschrift"-Block an einen Brief anzuhängen (Diesen Block kann man einmal mit joe erstellen und abspeichern).


2.2 Das Mailprogramm elm

Mit elm können Sie auf dem Server lehrer1 unter UNIX Ihre e-mails lesen, bearbeiten, abschicken, etc.
lehrer1 za204 ~> elm
Falls beim Einloggen gemeldet wurde: "you have mails", sieht der Bildschirm dann ungefähr so aus:
(Falls das Menü von elm weniger Punkte anzeigt, schauen sie unter options nach)

         Mailbox is '/usr/spool/mail/za204' with 4 messages [ELM 2.4 PL23]
 
 
   1   Dec 30 Michael Mohr       (22)   Re: Weihnachtsgruesse
 M 2   Dec 29 WWW Mail Gateway   (48)   Selbstgemachte WWW-Seiten
   3   Dec 27 Bug Daemon         (38)   Bug Feedback
   4   Dec 26 Arnd Rosemeier     (23)   Weihnachten!
 
 
 
 
 
 
          |=pipe, !=shell, ?=help, =set current to n, /=search pattern
   a)lias, C)opy, c)hange folder, d)elete, e)dit, f)orward, g)roup reply, m)ail,
     n)ext, o)ptions, p)rint, q)uit, r)eply, s)ave, t)ag, u)ndelete, or e(x)it
 
Command: 

Mit Hoch- und Tiefpfeiltaste können Sie den Balken (oben hervorgehobene Schrift) auf die gewünschte Mail bewegen und diese dann nach dem Tastendruck <ENTER> lesen.
Wenn keine Mails für Sie angekommen sind, fehlen die obigen Zeilen 1-4.

Welche Möglichkeiten elm bietet, sehen Sie in der Menüzeile. Ein Menüpunkt wird ausgewählt, indem man den gekennzeichneten Buchstaben (Groß/Kleinschreibung beachten!) eingibt.

Die wichtigsten Menüpunkte von elm:

  • q)uit
    beendet elm. Sie werden gefragt, ob Sie die Mails im received-Ordner ablegen wollen. Falls Sie mit y)es anworten, werden alle angezeigten Mails dort zu evtl. schon vorhandenen hinzugefügt. Beim nächsten Aufruf von elm ist die Liste der eingegangenen Mails dann leer, wenn keine neuen empfangen wurden.

  • m)ail
    dient dazu, eine neue Mail abzuschicken. Nach Eingabe der Empfänger-Mailadresse und eines subjects gelangt man automatisch in den Editor (unter o)ptions joe eintragen!) und kann seine Mail schreiben. joe wird wie gewöhnlich mit STRG-K X beendet. Dann kann man sich entscheiden, ob man die Mail abschicken (s) oder vergessen (f) will.
    Haben Sie Ihre Mail zu Hause in Ruhe mit irgendeinem ASCII-Editor geschrieben, müssen Sie diese Textdatei zuerst mal auf lehrer1 schicken (siehe 2.5). Wenn Sie sich nach Start von elm und Auswahl des Menüpunkts m)ail dann im Editor joe befinden, fügen Sie die Textdatei (die Ihren Brief enthält) mit STRG-K R einfach in den Editor joe ein.

  • r)eply
    wie m)ail mit dem Unterschied, daß direkt auf die mit dem Leuchtbalken markierte Mail geantwortet wird, d.h. die Eingabe der Empfängeradresse entfällt. Elm fragt nach, ob man den Text der Mail, die man beantworten will, mit in den Editor kopieren möchte.

  • c)hange folder
    Ordner wechseln. Geben Sie hier =received ein, können Sie alle Mails, die sie im received-Ordner gesammelt haben, jederzeit wieder lesen.

  • C)opy
    Die ausgewählte Mail wird in eine Datei kopiert und kann dann z.B. auf den lokalen Rechner nach Hause geschickt werden (siehe 2.5), um sie dort offline zu lesen, zu bearbeiten oder auszudrucken.

  • a)lias
    Sie können für häufig benutzte e-mail-Adressen Kürzel vereinbaren, die in einer Textdatei abgelegt werden. Es ist auch möglich, mehrere Mail-Adressen unter einem alias zusammenzufassen (Adressen durch Kommata getrennt aufzählen). So kann man eine Mail gleichzeitig an verschiedene Adressaten verteilen.

  • f)orward
    Damit können Sie eine empfangene Mail an jemanden anderen weiterleiten.

  • o)ptions
    Wenn Sie elm zum ersten Mal gestartet haben, sollten Sie zunächst diesen Menüpunkt wählen. Auf dem Bildschirm erscheint das Options-Menü. Dort ist an 2 Stellen der Editor vi eingetragen. Wählen Sie E (wie E)ditor primary) und tragen Sie dann wie unten hervorgehoben dargestellt den Editor joe statt vi mit vollständigem Pfad ein. Genauso machen Sie es unter dem Menüpunkt V (wie V)isual Editor).

    Wichtig ist auch die Einstellung Expert User unter U)ser level, weil sonst das Menü von elm nur sehr wenige Punkte aufführt.

  •                                     -- ELM Options Editor --
     
    C)alendar file       : /user/za204/calendar
    D)isplay mail using  : more
    E)ditor (primary)    : /usr/segment/bin/joe
    F)older directory    : /user/za204/Mail
    S)orting criteria    : Reverse-Sent
    O)utbound mail saved : =sent
    P)rint mail using    : /bin/cat %s | /bin/lp
    Y)our full name      : Thomas Muehlbayer, THG Muehlacker
    V)isual Editor (~v)  : /usr/segment/bin/joe
     
    A)rrow cursor        : OFF
    M)enu display        : ON
     
    U)ser level          : Expert User
    N)ames only          : OFF
     
    
     
       Select letter of option line, '>' to save, or 'i' to return to index.
     
    Command:
    

    Bestätigen Sie Ihre Eingabe jeweils mit ENTER und speichern Sie die Options mit der Eingabe >.


    2.3 Das Suchprogramm archie

    Software wird in zunehmendem Maße als Shareware elektronisch über das Internet vertrieben. Um die in der ganzen Welt auf Servern lagernden Programme zu finden, gibt es das Suchprogramm archie.
    Archie kennt folgende Parameter:
     archie [-acelorstvLV] [-m hits] [-N level] string
              -a : list matches as Alex filenames
              -c : case sensitive substring search
              -e : exact string match (default)
              -r : regular expression search
              -s : case insensitive substring search
              -l : list one match per line
              -t : sort inverted by date
         -m hits : specifies maximum number of hits to return (default 95)
     -o filename : specifies file to store results in
         -h host : specifies server host
              -L : list known servers and current default
        -N level : specifies query niceness level (0-35765)
    
    Ein Beispiel:
    lehrer1 za204 ~> archie -s ewan105
    Archie sucht nach allen Dateien deren Name ewan105 enthält. Dabei wird wird auf Groß- und Kleinschreibung nicht geachtet (Parameter -s).

    Da die gelieferte Adressenliste u.U. sehr lang sein kann, sollte man die Ausgabe besser in eine Datei umleiten. Dazu kann man auch den Parameter -o filename benutzen.
    Bespiel:

    lehrer1 za204 ~> archie -s -o ewan.location ewan105
    Die Datei ewan.location in Ihrem aktuellen Verzeichnis enthält dann Einträge wie z.B. diese:
    Host pascal.zedat.fu-berlin.de
    
        Location: /pc/win3/tcp-ip/mirror-cica
               FILE -rw-r--r--     252802  Dec 22 1994  ewan105.zip
        Location: /pc/win3/tcp-ip/slip-ppp/clients
               FILE -rw-r--r--     256032  Jan 22 1995  ewan1052.zip
        Location: /pc/win3/tcp-ip/winsock-l/telnet
               FILE -rw-r--r--     252802  Dec 19 1994  ewan105.zip
               FILE -rw-r--r--     256032  Jan 15 1995  ewan1052.zip
    
    
    Host n.ruf.uni-freiburg.de
    
        Location: /pub/pc/msdos/windows/terminal
               FILE -rw-r--r--     256032  Nov 24 05:51  ewan1052.zip
    
    Jetzt kann man sich einen Server aussuchen (wenn möglich natürlich keinen ausländischen) und mit ftp die gewünschten Dateien ins aktuelle Verzeichnis auf lehrer1 laden.

    Eine wesentlich bequemere Methode gibt es im WWW.
    Mit Netscape (oder einem anderen Browser) lädt man die Seite http://www.uni-stuttgart.de/Tools/Archie/AA.html. Diese liefert ein Formular für eine archie-Anfrage. Die Ergebnisse der Anfrage werden als Liste mit Links zurückgemeldet. Mit einem Mausklick kann man dann sofort die gewünschte Datei auf den lokalen Rechner laden.

    Oder Sie benutzen das Windows-Programm WARCHIE, das noch mehr Komfort und Möglichkeiten bietet.


    2.4 Das Filetransferprogramm ftp

    Mit ftp können Dateien von Servern weltweit auf das aktuelle Verzeichnis von lehrer1 kopiert werden.
    Beim Aufruf von ftp gibt man gleich den Rechner an, mit dem man eine File-Transfer-Verbindung herstellen will. Wenn wir z.B. die Datei ewan1052.zip vom Server in Freiburg (wie oben mit archie gefunden) holen wollen, rufen wir ftp so auf:
    lehrer1 za204 ~> ftp n.ruf.uni-freiburg.de
    Der weitere Dialog mit dem ftp-Server in Freiburg könnte dann so aussehen:

    Connected to n.ruf.uni-freiburg.de.    
    220 n.ruf.uni-freiburg.de FTP server (UNIX(r) System V Release 4.0) ready.
    Name (n.ruf.uni-freiburg.de:za204): ftp   (1.)
    331 Guest login ok, send ident as password.
    Password:    za204@    (2.)
    230 Guest login ok, access restrictions apply.
    ftp> cd /pub/pc/msdos/windows/terminal  (3.)
    250 CWD command successful.
    ftp> dir    (4.)
    200 PORT command successful.
    150 ASCII data connection for /bin/ls (129.13.95.10,2411) (0 bytes).
    total 540
    -rw-r--r--   1 1043     1000          59 Nov 24 06:51 ewan1052.txt
    -rw-r--r--   1 1043     1000      256032 Nov 24 06:51 ewan1052.zip
    -rw-r--r--   1 1043     1000        4096 May 31  1994 freiburg.trm
    -rw-r--r--   1 1043     1000         658 May 31  1994 freiburg.txt
    226 ASCII Transfer complete.
    ftp> binary    (5.)
    200 Type set to I.
    ftp> mget ewan*     (6.)
    mget ewan1052.txt? y     (7.)
    200 PORT command successful.
    150 Binary data connection for ewan1052.txt (129.13.95.10,2416) (59 bytes).
    226 Binary Transfer complete.
    59 bytes received in 0.001068 seconds (53.95 Kbytes/s)
    mget ewan1052.zip? y
    200 PORT command successful.
    150 Binary data connection for ewan1052.zip (129.13.95.10,2417) (256032 bytes).
    226 Binary Transfer complete.
    256032 bytes received in 3.908 seconds (63.97 Kbytes/s)
    ftp> quit     (8.)
    221 Goodbye.
    lehrer1 za204 ~ >
    

    Erläuterungen:

    1. Für ein anonymes Einloggen ohne besonderen Account geben Sie ftp oder anonymous ein.
    2. Als Paßwort müssen Sie dann Ihre e-mail-Adresse eingeben. zaxxx@ reicht.
    3. Wechsel ins von archie genannte Verzeichnis.
    4. Inhaltsverzeichnis anzeigen.
    5. T ransfermodus auf Binär schalten. Alternative statt binary wäre - natürlich nur für Textdateien - ascii.
    6. Alle Dateien, die mit ewan beginnen, holen. Einzeldateien holt man mit get <Dateiname>.
    7. Rückfrage bestätigen.
    8. ftp-Verbindung trennen.

    Damit hätten wir die gewünschten Dateien im aktuellen Verzeichnis von lehrer1, aber noch nicht zu hause. Diesen Transfer erledigt das Programm C-Kermit.


    Mit dem Windows-Programm WS_FTP, das mit der SLIP-Verbindung über Trumpet-Winsock arbeitet, geht der Datentransfer - wesentlich komfortabler - direkt vom ftp-Server (irgendo in der Welt) auf den heimischen oder schulischen Rechner.


    2.5 Datentransfer zwischen Uni-Rechner und lokalem Rechner

    Auf dem UNIX-System lehrer1 ist ein Programm verfügbar, das dort - wie jenes zu Hause - mit kermit aufgerufen wird:
    lehrer1 za204 ~> kermit
    Der UNIX-Kermit meldet sich mit   C-Kermit>
    Jetzt können über die Modem-Verbindung Dateien zwischen lehrer1 und lokalem Rechner transferiert werden.

    Der Dialog für einen Transfer von lehrer1 zum lokalen Rechner könnte dann so aussehen:

    
    C-Kermit> set file type binary  
    C-Kermit> send ewan1052.zip 
    
    Return to your local Kermit and give a RECEIVE command
    
    KERMIT READY TO SEND...
    

    Auf den Befehl set file type binary können Sie verzichten, wenn Sie eine Textdatei übertragen.

    Schalten Sie nun mit ALT-X zum DOS-Kermit um (schwarzer Bildschirm) und geben Sie hier das Empfangskommando:

    
    MS-Kermit> receive  
    

    Der Fortschritt des Transfers wird mit Balken auf dem Bildschirm angezeigt.
    Ist die Übertragung beendet, gehen Sie mit C (wie Connect) wieder zum UNIX-Kermit (blauer Bildschirm) zurück und beenden ihn mit

    C-Kermit> quit

    Ergänzungen:


    2.6 New lesen mit tin

    lehrer1 za204 ~> tin
    startet das newsreader-Programm. Hangeln Sie sich durch die Menüs, lesen Sie news, antworten darauf, etc.

    Wenn Sie gleich beim Start in eine bestimmte newsgroup z.B. Schule.mathe wechseln wollen, geben Sie diese mit an:

    lehrer1 za204 ~> tin Schule.mathe
    Ein Stern für eine ganze Liste von newsgroups ist ebenfalls erlaubt:
    lehrer1 za204 ~> tin schule.*


    Auch hier gilt, daß das Lesen und Bearbeiten von news mit Netscape wesentlich übersichtlicher und komfortabler geht.


    2.7 Benutzernamen suchen mit finger

    lehrer1 za204 ~> finger za204
    liefert Informationen über den User mit der Nummer za204.

    Wenn sich im $HOME - Verzeichnis des entsprechenden Users eine Textdatei mit dem Namen .plan befindet (der Punkt am Anfang gehört zum Dateinamen!), wird deren Inhalt ebenfalls angezeigt. Diese Datei können Sie mit joe erstellen und in Ihrem Hauptverzeichnis speichern, falls Sie anderen Benutzern mehr Informationen über sich bieten wollen. Achten Sie aber darauf, daß eine Bildschirmseite nicht überschritten wird.
    Außerdem müssen Sie anderen Usern noch den lesenden Zugriff auf die Datei .plan erlauben.


    2.8 Mit eingeloggten Benutzern sprechen

    Wenn Sie (zaXYZ) mit Hilfe des finger-Befehls festgestellt haben, daß z.B. der Benutzer za312 gerade eingeloggt ist, können Sie versuchen, mit ihm direkten Kontakt aufzunehmen:
    lehrer1 za204 ~> talk za321
    Der Benutzer za321 wird aber nur etwas davon merken, wenn er auch eine Terminal- oder telnet- Verbindung hat und nicht gerade Netscape oder dergleichen benutzt.

    Wenn dies der Fall ist, bekommt er eine Meldung auf seinen Bildschirm, daß er mit talk zaXYZ anworten soll. Hat er das getan, können Sie sich per Tastatur "miteinander unterhalten". Alles was Sie in der oberen Hälfte Ihres Bildschirms schreiben, erscheint sofort beim Partner auf dessen unteren Bildschirmhälfte und umgekehrt.

    Zum Beenden der talk-Verbindung drückt man einfach STRG-C.


    2.9 Der WWW-Browser lynx

    lehrer1 za204 ~> lynx
    startet einen UNIX-WWW-Browser, der allerdings nur Text, keine Bilder u.a., darstellen kann.
    lynx hat einen Menüleiste, in der man die Bedienung ablesen kann.
    Das wichtigste ist die Taste g (go), um http://.... - Adressen direkt eintragen zu können.



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    Thomas Mühlbayer Letzte Änderung: 21.1.1996