Rechtliches zur Internetnutzung

Andreas Rittershofer, 1998 

Copyright

Auf einer Homepage dürfen nur Dinge veröffentlicht werden, an denen man selbst das Copyright hält, oder bei denen schriftlich mit dem Inhaber des Copyrights die Nutzung geklärt wurde. Gerade auch wenn Schüler Beiträge erstellen ist genau zu klären, dass keine Texte, Bilder, Icons, usw.. verwendet werden, die z.B. aus Büchern eingescannt wurden oder aus dem Internet abgerufen und gespeichert. Es gibt Anwälte, die sich auf solche Fälle spezialisiert haben; man ist dann gezwungen, eine Unterlassungserklärung zu unterschreiben, was mit Gebühren typischerweise im Bereich von DM 1000,- bis DM 2000,- verbunden ist.

Datenschutz

Auf einer Homepage dürfen personenbezogene Daten nur genannt werden, wenn das schriftliche Einverständnis des Betroffenen vorliegt. Als personenbezogene Daten gelten bereits Vor- und Nachname. Es dürfen also z.B. nur diejenigen Lehrer in einer Lehrerliste genannt werden, die schriftlich ihr Einverständnis hierzu gegeben haben. Schüler dürfen nur genannt werden, wenn die Erziehungsberechtigten ihr schriftliches Einverständnis hierzu gegeben haben.

Jugendschutz

Im Internet sind Inhalte zu finden, die in Deutschland verboten sind, z.B. macht sich strafbar, wer Minderjährigen den Zugang zu pornografischen Materialien ermöglicht. Daher ist der WWW-Zugang nur unter Aufsicht möglich. Damit Sie selbst einen Eindruck davon bekommen, dass im WWW Dinge zu finden sind, die ein Minderjähriger nie und nimmer an einem Kiosk erhielte, probieren Sie doch einfach einmal einige Suchmaschinen mit entsprechenden Begriffen aus oder einmal http://www.thehun.net. Die Schüler finden solche Adressen auch zu Hause, z.B. mit AOL-CDs, mit denen sie sich jeden Monat einen neuen Testzugang einrichten. Zu Hause sind die Eltern aufsichtspflichtig, aber die Schüler tragen die gefundenen Adressen eben auch in die Schule.

© Andreas Rittershofer 1998
Letzte Änderung: 1998-03-20