3. Das Programm Partition Image


Ich zitiere die PC-Professional-Beschreibung dieses Freeware-Programms (http://www.zdnet.de/download/library/de0AO-wc.htm):

Dieses DOS-basierte Tool dient zum Sichern und Wiederherstellen ganzer Partitionen - unabhängig vom verwendeten Dateisystem. Damit ist das Utility ideal für Backups von Systempartitionen von Windows 95, Windows NT, und so weiter. Das Programm kennt sowohl einen Batch- als auch Assistentenmodus. Das aktuelle Update behebt Probleme bei der Verteilung von Images auf mehrenen Datenträgern (aber nur teilweise auf Streamern), und fügt einen neuen Parameter BLOCKSIZE ein, anhand dem die maximale Blockgröße eines Partitions-Images angegeben werden kann. Setzt man BLOCKSIZE beispielsweise auf 650MB, erhält man Teil-Images, die man bequem auf CDROM ziehen kann.


3.1 Partition Image im Assistentenmodus

Wenn Sie das Programm ohne Parameter (einfach durch Eingabe von Pimage) starten, gelangen Sie in den Assistenmodus. Sie werden durch den Sicherungs- bzw. Restaurierungsvorgang geführt. Alle wichtigen Eingaben werden abgefragt.

Klicken Sie nach jedem Schritt auf den Weiter-Knopf (oder Zurück oder Abbrechen):


Wählen Sie per Mausklick aus, ob Sie die Partition sichern oder restauriern wollen.
(Falls kein Maustreiber aktiv ist, können Sie auch die Pfeiltasten, TAB und Enter verwenden).

Wählen Sie eine der Festplatten des Rechners aus (falls mehrere eingebaut sind).
Wählen Sie auf der Festplatte die gewünschte Partition aus (falls mehrere vorhanden sind).
Wählen Sie das Ziellaufwerk aus, auf dem gesichert bzw. von dem restauriert werden soll. Falls vorher ein Netzlaufwerk (z.B. W:) verbunden wurde, kann auch dieses ausgewählt werden.
Für die Sicherung kann eine Beschreibung eingegeben werden.
Die Sicherungsdatei hat immer den Namen block000.pi (Bei mehreren Blöcken erhöht sich die Nummer 000 entsprechend).

Überprüfen Sie nochmals Ihre Eingaben.
Der Rest läuft automatisch.

3.2 Partition Image im Batchmodus

Das Programm kann auch völlig automatisch ohne irgendwelche Benutzereingaben ablaufen. Dazu erzeugt man eine INI-Datei, die die Voreinstellungen enthält.
Für automatisches Ablaufen muß Partition Image unter Angabe dieses Dateinamens als Parameter gestartet werden, z.B.:
pimage a:\save.ini

(Die verschiedenen Autoexec-Dateien auf der Netzstart-Diskette enthalten die entsprechende Aufrufe von Pimage für die verschiedenen Modi)

1. Beispieldatei: SAVE.INI
Da die Datei Kommentare enthält (Zeile beginnt mit Strichpunkt), erübrigt sich eine weitere Erläuterung.

; *** SICHERUNG aktivieren
ACTION = SAVE

; *** FESTPLATTE 1 anwählen
DRIVE = 1

; *** PARTITION 1 anwählen
PARTITION = 1

; *** Max. Blockgröße wählen (in MB)
; hier aber abgeschaltet
; -> nur wirksam bei SAVE
; BLOCKSIZE = 650

; *** SICHERUNGSZIELPFAD festlegen
; -> Pfad muß bereits existieren!
DATAPATH = W:\

; *** BESCHREIBUNG diese Archivs
; -> nur wirksam bei SAVE
INFO = Schuelercomputer Win95 (1c-Klone)

2. Beispieldatei: RESTORE.INI

; *** Wiederherstellung aktivieren
ACTION = RESTORE

; *** FESTPLATTE 1 anwählen
DRIVE = 1

; *** PARTITION 1 anwählen
PARTITION = 1

; *** Reset-Vereinbarung
; -> nur wirksam bei RESTORE
AUTORESET = 0
; kein automatisches Booten nach Wiederherstellung

; *** SICHERUNGSZIELPFAD festlegen
; -> Pfad muß bereits existieren!
DATAPATH = W:\