Theodor-Heuss-Gymnasium Mühlacker
Dokumentation zum Einsatz von Microsoft-Internet-Technologie


Schulen ans Netz -
Modellprojekt

Das Computernetz
des THG

Microsoft-Software
im Netz

Microsoft Internet-
technologie
im Unterricht

Fortbildungen und
zugehörige
Dokumentationen

Schulen ans Netz - Modellprojekt

In der 2. Runde von Schulen ans Netz (SAN), wurde ein Projekt der Kollegin M. Herrmann (Internet-AG für Mädchen im Schuljahr 1997/98) als Modellprojekt anerkannt. Dadurch kam das Theodor-Heuss-Gymnasium in den Genuß der Förderung durch SAN.

Damit verbunden war ein Vertrag mit Microsoft, der uns in die Lage versetzte, in größerem Umfang Microsoft-Produkte einzusetzen und in verschiedenen Unterrichtssituationen und -projekten zu testen.

 

Das Computernetz des THG

Im Computerraum stehen Schülern und Schülerinnen 16 Windows95-Rechner (Pentium 75, 24MB RAM, 500MB Festplatte) zur Verfügung. Der Lehrerrechner ist ein geringfügig besser ausgestatteter Windows-NT-Rechner.
Alle Rechner sind mit CD-ROM-Laufwerken, Soundkarten und Kopfhörern ausgestattet und somit multimediafähig.

Des Weiteren stehen in der Lehrerbibliothek 3 weitere Rechner (NT Workstations) zur Verfügung.

Als Server kommt ein Pentium 266 - Rechner mit 128 MB Hauptspeicher unter Windows NT Server zum Einsatz. Durch die SAN-Förderung erhielten wir einen zweiten Windows NT Server, der bevorzugt als Kommunikationsserver dient. Er stellt über eine zweite Netzwerkkarte und einen Router den Internetzugang zu BelWue für alle Rechner zur Verfügung.
Seit Mai/Juni 2000 existiert ein zweiter Internetzugang über T-Online. Dieser ist nun der primäre Zugang, da er kostenlos ist und Kanalbündelung erlaubt. Dafür wurde in den ersten Server eine ISDN-Karte (AVM B1) eingebaut, die über die Microsoft Proxy Server Software wiederum allen Rechnern den Internetzugang ermöglicht.

Bisher handelte es sich bei der Vernetzung um ein 10MBit/s Ethernet Netz, das zum Teil noch auf Koaxialkabel basierte (Alter Netzplan). Seit Mai 2000 ist das Netz modernisiert und auf sternförmige Vernetzung mit 100MBit/s umgestellt.
Zu Beginn des Schuljahres 2000/2001 soll ein zweiter Computerraum eingerichtet und die Computer im alten Raum erneuert werden. Alle Betriebssysteme sollen dann Windows 2000 (Professional bzw. Server) sein (Neuer Netzplan).

 

Microsoft-Software im Netz

Folgende Microsoft-Produkte kommen zum Einsatz:

  • Betriebssysteme: Windows 95, NT und 2000
  • Internetsoftware: Internet Information Server 4 (Optionpack) mit Frontpageerweiterungen, Proxyserver 2.0, Exchange Server 5.5,
    Internet Explorer 5
  • Microsoft Office Professional in den Versionen 98 und 2000:
    Insbesondere Word, Excel, Powerpoint, Frontpage, Publisher

Besonderheiten der Installation:

  • Als Netzprotokoll wird ausschließlich TCP/IP verwendet. Die internen Netzwerkadressen sind aus dem Bereich 192.168.10.x und zum Großteil fest vergeben. Zukünftig soll aber generell die automatische Zuweisung über DHCP verwendet werden. Für die Namensauflösung wird DNS und WINS verwendet. Diese Dienste stellt der erste Server (Thg-Server) zur Verfügung.
  • Soweit als möglich ist (wegen der beschränkten Festplattenkapazität der Schülerrechner) die Software der Clients serverbasiert installiert. Besonders gut eignen sich für die serverbasierte Installation Microsoft Office inklusive Frontpage 98 (siehe Dokumentation) .
    Sehr gut gelöst ist auch die Internetanbindung der Clients über den Microsoft Proxy Server. Für den Browserzugang (HTTP und Browser-FTP) genügt es, den Proxyrechner bei den Internetoptionen des Browsers einzutragen. Sollen andere Dienste (w.z.B. Telnet, FTP, POP3) genutzt werden, muss der Proxyclient installiert werden, was aber in wenigen Augenblicken erledigt ist.
    Alle Internetzugriffe werden auf dem Server protokolliert.
  • Mit Hilfe des Microsoft Information Servers werden allen Clients im Intranet Dokumente (z.B: Unterrichtsmaterialien) und Downloads (z.B: freie Unterrichts- Software) zur Verfügung gestellt.
  • Der Exchange Server mit dem Internet Mail Dienst bietet die Möglichkeit, allen Schülern/innen eine eigene (an den NT-Account gebundene) E-Mail-Adresse von BelWue zur Verfügung zu stellen. Diese Möglichkeit wird von vielen Klassen für E-Mail-Projekte im Fremdsprachenunterricht genutzt. Damit die Schüler- und Schülerinnen ihre E-Mails auch zu Hause bearbeiten können, wird als persönlicher Speicherort der heruntergeladenen Mails jeweils eine Diskette genutzt. Aus diesem Grund verwenden wir den E-Mail-Client Eudora, der diese Umleitung auf Diskette sehr einfach ermöglicht (siehe Dokumentation).

 

Microsoft Internet-Technologie im Unterricht

  • Informationstechnische Grundbildung und Internet-AGs
    In Klasse 8 werden im Rahmen des Faches ITG Grundkenntnisse im Umgang mit Officeprogrammen, insbesondere Word und Excel, vermittelt. Erste Erfahrungen mit der HTML Seiten Erstellung werden gemacht und in Internet- Arbeitsgemeinschaften vertieft.
    WYSIWYG-Editoren wie Frontpage Express oder die Vollversion von Frontpage erlauben es, mit Grundkenntnissen aus der Textverarbeitung sehr schnell zu Erfolgserlebnissen zu kommen, ohne gleich HTML-Code zu lernen oder verstehen zu müssen.  Zu vertiefteren Kenntnissen von HTML gelangen die Schüler/innen durch "learning by doing", indem sie den von Frontpage produzierten Code betrachten, analysieren und modifizieren.
    Ein Projekt war im Schuljahr 1999/2000 eine von Schülern selbstständig produzierte Homepage, die zunächst mit Frontpage und Internet Information Server im Intranet erstellt und getestet und dann auf dem BelWue-Server veröffentlicht wurde.
  • Recherchieren im World Wide Web
    Unterrichtsmaterialien und aktuelle Informationen werden regelmäßig aus dem Internet gewonnen. Dabei bewirkt der Einsatz des Microsoft Proxy Servers eine höhere Performance, da er Seiten zwischenspeichert. Werden Seiten, die an einem Arbeitsplatz abgerufen werden, an einem anderen ebenfalls geladen, kommen diese aus dem schnellen Zwischenspeicher und müssen nicht mehr aus dem WWW geladen werden. Dadurch wird das Problem des "ISDN-Nadelöhrs" im Unterrichtsbetrieb mit mehreren Rechnern vermindert.
    Außerdem wird durch die Protokollierung der abgerufenen WWW-Seiten die Aufsichtspflicht im Schulbetrieb gewährleistet. Der Lehrer/die Lehrerin muss nicht ständig jedem Schüler "über die Schulter schauen". Über die Protokolle ist jederzeit nachvollziehbar wer wann welche evtl. verbotenen Seiten abgerufen hat. Da bekannt ist, dass protokolliert wird, versuchen die Schüler/innen erst gar nicht ungeeignete WWW-Seiten anzuwählen. Außerdem können bekannte für die Schule ungeeignete Adressen in den Proxyservereinstellungen gesperrt werden.
    Desweiteren können Benutzerrechte vergeben und somit z.B. zeitliche Einschränkungen für Schüler eingestellt werden.
    Alles in Allem erlaubt der Microsoft Proxy Server einen komfortablen und sicheren Internetbetrieb in der Schule.
  • Mailbetrieb über den Exchange Server
    Unser Provider BelWue sammelt alle Mails an die Domäne thgm.pf.bw.schule.de. Das Mailpaket wird vom Server2 zweimal am Vormittag abgerufen. Der Exchange Server verteilt die einzelnen Mails auf die individuellen Postfächer. Es lassen sich Verteilerlisten anlegen, so dass ganze Kurse oder Klassen unter einer Listenadresse erreichbar sind.
    Im Fremdsprachenunterricht ist so ein effizientes Kommunizieren mit dem E-Mail-Partner im Ausland möglich. Dies wird von Schülern/innen sehr viel lieber genutzt als konventionelle Kommunikationsmöglichkeiten.
    Eine weitere interessante Anwendung ist Übermittlung von Materialien. Der Lehrer/die Lehrerin kann sich in Ruhe zu Hause vorbereiten, Arbeitsanweisungen und Materialien erstellen und diese dann über eine eigene schulische E-Mail-Adresse an sich selbst schicken (Datenträgerlose Materialmitnahme in die Schule) oder direkt an den Kurs/die Klasse oder einzelne Schüler/innen schicken. Diese können dann (nach E-Mail-Abruf) selbstständig weiterarbeiten.
  • Nutzung des Intranets
    Websites und Materialien, die immer wieder im Unterricht gebraucht werden, sind mit Hilfe von Frontpage und Internet Information Server im Intranet abgelegt. Über Benutzerrechte kann eindeutig festgelegt werden, was allen und was nur Lehrern/innen zugänglich sein soll. Der Zugriff über den Browser (http://server2 bzw. ftp://server2) vereinfacht die Suche enorm, da nicht langwierige Netzwerkpfade verfolgt werden müssen.
    Im Intranet sind z.B. Biologieseiten (von CDs), Mathematik- und Physikseiten abgelegt.
    Kollegen/innen tauschen über das Intranet z.B. Materialien zu dem Fach Naturphänomene aus (Arbeitsblätter, Word-Dokumente, Zugriffsrecht nur für Lehrer).
    Die Netzwerkadministratoren führen ein "Tagebuch" im Intranet (Zugriffsrecht nur für Admins).
    Freie Programme bzw. mit entsprechenden Lizenzen (z.B. Euklid und Mathplot) können von Schülern/innen über FTP aus dem Intranet direkt auf Diskette für zu Hause geladen werden.
  • Grundkurs Informatik mit Javascript
    Im letzten und jetzigen Schuljahr (1999 bis 2001) fanden Informatikkurse mit der Sprache Javascript statt. Dabei lernten die Schüler/innen HTML-Seiten-Erstellung und darin die Programmierung. Verwendet wurde der Editor Frontpage Express, da er die Einbindung von Javascript Code relativ einfach ermöglicht. Alle Unterrichtsbeispiele und Materialien wurden regelmäßig im Intranet abgelegt, so dass die Schüler/innen jederzeit Zugriff auf die nötigen Materialien haben.
    Die Beispiele und Materialien (Word-Dokumente) sind auch im Internet abgelegt (Hier klicken).
  • Erstellung verschiedener Publikationen
    Von Schülern/innen wurden im Laufe der letzten 3 Jahre verschiedene Publikationen mit Hilfe von Word und u.a. MS Publisher erstellt. Es handelte sich um Jahresschriften der Schule und die jährlichen Abitursschriften. Letztere entstanden in vollkommener Eigenregie der Abiturienten und eigenverantwortlichem Umgang mit der Hard- und Software der Schule. Im Schuljahr 2000 entstand eine Abischrift, die auf dem Server immerhin fast 3 Gigabyte Festplattenspeicher belegte.

 

Fortbildungen und zugehörige Dokumentationen

In der Schule gewonnene Erfahrungen mit dem Internet und Microsoft Software wurden in verschiedenen Fortbildungen weitergegeben.

 

Wir danken der Fa. Microsoft für die freundliche Unterstützung mit Software und Beratung (Mailingliste Plant).


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Verantwortlich: Thomas Mühlbayer E-Mail: Muehlbayer@thgm.pf.bw.schule.de
Letzte Änderung 09.07.00