Wilfried
Herget(Halle, D)
Helmut Heugl(Wien,
A)
Bernhard Kutzler(Leonding,
A)
Eberhard Lehmann(Berlin,
D)
Zusammenfassung:
Wir gehen der Frage nach, welche handwerklichen Rechenfertigkeiten
trotz der Verfügbarkeit algebraischer Taschenrechner und Computer
mit Computeralgebra-Systemen (CAS) unverzichtbar sind: Was sollte auch
in Zukunft jede Schülerin und jeder Schüler noch ?per Hand?,
d. h. allein mit Schreibstift und Papier, können? Dieser Text
entstand in einer zweitägigen Diskussion der vier Autoren zu
diesem Thema. Das vorliegende Ergebnis ist sicherlich eine Herausforderung
- wir möchten damit zu einer breiten Diskussion über im Mathematikunterricht
zu vermittelnde unverzichtbare Rechenkompetenzen beitragen bzw.
eine solche in Gang setzen.


Weit verbreitete CAS an deutschen und österreichischen Schulen sind das Computerprogramm Derive und die Taschenrechner TI-92 und TI-89. Einführungen in die Bedienung dieser Werkzeuge sind [Kutzler&Kokol-Voljc 2000] für Derive 5, [Kutzler 1996] für den TI-92 und [Kutzler 1998] für den TI-89.
Solche
Werkzeuge werden bald ebenso selbstverständlich sein, wie es heute
numerische Taschenrechner sind. Damit werden Aufgaben wie ?Differenziere
?
ebenso leicht dem technischen Hilfsmittel übertragen werden können,
wie dies heute ganz selbstverständlich etwa beim Berechnen von
oder
geschieht.
Die obigen Bildschirmabdrucke zeigen derartige Möglichkeiten.
Die Grenzziehung zwischen Aufgaben, die bei einer technologie-freien Prüfung gestellt würden, und Aufgaben, die bei einer solchen Prüfung nicht gestellt werden sollten, läuft auf die eingangs gestellte Frage hinaus, welche handwerklichen Rechenkompetenzen Schülerinnen und Schüler heute noch haben sollten. Die fiktive Prüfungssituation ist für uns daher Mittel zum Zweck. Unsere Diskussion und die dabei erzielten Ergebnisse haben eine weit über Prüfungssituationen hinausgehende Bedeutung. Sie ist fundamental für eine Weiterentwicklung des Mathematikunterrichts in den nächsten Jahren und Jahrzehnten.
Nachdem die Bedeutung der Rechenfertigkeiten neu überdacht und stark zurückgedrängt wurde, ist es besonders wichtig, die sich daraus für den Unterricht ergebenden Konsequenzen zu diskutieren. Mit diesem Thema werden wir uns im Anschluss an diese Arbeit beschäftigen.
Der dritte Topf, +T (= mit Technologie), beinhaltet jene Aufgaben, die bei einer solchen Prüfung nicht gestellt werden sollten, d. h. bei der Lösung dieser Aufgaben darf ein leistungsfähiger Taschenrechner oder ein Computer mit CAS verwendet werden.
Der zweite Topf, ?T, spiegelt unsere Zweifel, unsere unterschiedlichen Einstellungen und zum Teil auch die grundsätzliche Problematik dieses Themas wieder. Bei den in diesem Topf gelandeten Aufgaben gingen die Meinungen der vier Autoren auseinander, oder wir waren uns einig, dass wir keine Zuordnung zu einem der beiden anderen Töpfe vornehmen wollten oder konnten. Dieser Topf kennzeichnet, wie fließend die Grenze für uns (noch) ist.
Wo immer es machbar war, haben wir das Spektrum und die Grenzen eines konkreten Aufgabentyps dadurch abgesteckt, dass wir vergleichbare Aufgabenvarianten für -T und +T angegeben haben.
Die durch den Topf -T bezeichneten Rechenfertigkeiten sollen ab der 8. Jahrgangsstufe gelten bzw. ab jener Jahrgangsstufe, in der der betreffende Stoff behandelt wird. Diese Rechenfertigkeiten sollen dann über die jeweilige Jahrgangsstufe hinaus dauerhaft erhalten bleiben und jederzeit gefordert werden können.
·die Strukturerkennungskompetenz
·die Testkompetenz
·die Visualisierungskompetenz
·die Kompetenz, Technologie passend einzusetzen
·die Kompetenz, Rechnerarbeit passend zur Aufgabenstellung zu dokumentieren.
Zur
Visualisierungskompetenz gehört z. B. die Fähigkeit, eine ?richtige
Handbewegung? ausführen zu können, wenn der Verlauf des Graphen
von zum Beispiel
oder
gefragt
ist.
In der Gesamtheit der im Mathematikunterricht zu vermittelnden Kompetenzen kommt der Rechenkompetenz eine wichtige Rolle zu. Sie zu vermitteln ist nicht nur Selbstzweck (dann wäre ihre Bedeutung angesichts leistungsfähiger Rechner sehr in Frage gestellt!), sondern in einem gewissen Rahmen auch erforderlich für den Erwerb und die Nutzung ?höherer? Kompetenzen wie den oben genannten. Daher spielen die genannten und weitere Kompetenzen bei der Bewertung der Bedeutung von Rechenfertigkeiten eine mitentscheidende Rolle und waren deshalb auch Inhalt unserer Diskussion. Zum Teil geht das aus den Kommentaren hervor, die zu einigen Aufgaben gegeben werden.
Selbstverständlich haben die folgenden Darlegungen Auswirkungen auf viele Bereiche des Mathematikunterrichts und sein Umfeld: Auf die Unterrichtsführung, auf neuartige Übungsformen, auf Hausarbeiten, Lehrpläne, auf die Unterrichtsinhalte in den späteren Jahrgängen, auf die erforderlichen Kompetenzen der Lehrenden usw. Wir haben solche Aspekte zwar andiskutiert, aber nicht ausdiskutiert. Sie werden deshalb hier nicht angesprochen.
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-T
(ohne Technologie)
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?T
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+T
(mit Technologie)
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01
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Berechne
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Berechne
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02
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Berechne
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Berechne
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03
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Schätze
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Ziehe
teilweise die Wurzel:
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04
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Berechne
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05
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Faktorisiere
15
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Faktorisiere
30
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Das
Beispiel
(mit
den Varianten -T03, +T02 und +T03) zeigt, wie wichtig die Aufgaben-Formulierung
für die Entscheidung, in welchen Topf die Aufgabe kommt, ist. Je geringer
die Bedeutung der handwerklichen Rechenfertigkeit, desto höher
ist die Bedeutung einer passenden Aufgabenformulierung, um die Zielsetzung
der Aufgabe zu verdeutlichen. An weiter unten gegebenen Aufgabentypen
wird das noch klarer. Beim Lernziel ?Werte schätzen können? waren
wir uns einig, dass diese Fähigkeit weit über das Beispiel (-T03)
hinaus erwünscht, also allgemein so wichtig ist, dass es ohne Rechnereinsatz
erreicht werden sollte. Dennoch kann hier der Einsatz eines Rechners im
Unterricht sinnvoll sein, zum Beispiel als Kontrollwerkzeug, um die
Güte der Schätzung zu prüfen - und den Fehler zu bestimmen
- oder den Sinn des Schätzens überhaupt zu verdeutlichen.
Es sei hier in Erinnerung gebracht, dass die Aufgaben im Topf +T solche sind, die wir in einer technologie-freien Prüfung nicht stellen würden. Allerdings würden wir solche Aufgaben in einer technologie-unterstützten Prüfung auch nicht stellen, weil diese Aufgaben als solches nutzlos erscheinen und einzig die Kompetenz der Bedienung eines Werkzeuges zu testen imstande wären. Nichtsdestotrotz könnten solche Aufgaben sehr wohl im Unterricht technologie-frei geübt werden. Die von uns in den Topf -T gegebenen Aufgaben beschreiben eine langfristig zu erhaltende handwerklichen Kompetenz. Um dieses Ziel zu erreichen sollte sehr wohl in der anfänglichen Übungsphase ?die Latte entsprechend höher gelegt? werden.
Für unsere Vorschläge gilt tendenziell, dass elementare Rechenschritte (wie das Faktorisieren einer Zahl mit nur zwei Faktoren, z. B. 15) zu den unverzichtbaren Kompetenzen (und damit in den Topf -T ) gehören, wohingegen Rechenschritte, die eine Iteration elementarer Rechenschritte erfordern (wie das Faktorisieren einer Zahl mit drei oder mehr Faktoren, z. B. 30) man bereits dem Rechner überlassen darf.
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-T
(ohne Technologie)
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?T
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+T
(mit Technologie)
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01
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Vereinfache
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Vereinfache
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02
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Vereinfache
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Vereinfache
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03
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Vereinfache
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04
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Vereinfache
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05
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Vereinfache
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06
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Vereinfache
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07
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Vereinfache
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Vereinfache
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08
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Vereinfache
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09
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Vereinfache
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Vereinfache
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10
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Vereinfache
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11
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Vereinfache
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12
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Vereinfache
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Vereinfache
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-T01:
Hier sollte die naheliegende Rechnung
gesehen
werden. Auch das will gekonnt sein!
-T02: Ausdrücke dieser Art werden in der Physik gebraucht.
-T03:
Eine sich hieraus ergebende alternative Fragestellung (mit höherem
Anspruch) wäre: ?Warum
ist
gleich
4?? Damit würde die dahinterstehende Strukturerkennungskompetenz angesprochen.
Die
Regel
soll
bewusst nicht als Formel ?abgefragt? werden. Sie ist für uns ein Hintergrund-Ziel
- ein Ziel, das in dieser Form in einer schriftlichen Prüfung
nicht explizit abgefragt zu werden braucht.
Das
Auswendiglernen dieser Formel führt eher dazu, dass Schüler sie
beim Addieren von Brüchen ?stur? verwenden, statt den in vielen Fällen
günstigeren Weg der Berechnung des kleinsten gemeinsamen Vielfachen
beider Nenner zu gehen. Auch
ist
für uns ein solches Hintergrund-Ziel. Dennoch sind diese Formeln
(die in gleicher Weise auch vom CAS erzeugt werden) ein wichtiges Thema
im Unterricht, da es hierbei u. a. um Beispiele für die unerläßliche
Strukturierung mathematischer Sachverhalte geht.
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-T
(ohne Technologie)
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?T
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+T
(mit Technologie)
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01
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Schreibe
ohne Klammern:
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Schreibe
ohne Klammern:
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Schreibe
ohne Klammern:
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02
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Schreibe
ohne Klammern:
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Schreibe
ohne Klammern:
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03
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Schreibe
ohne Klammern:
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Schreibe
ohne Klammern:
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04
|
Schreibe
ohne Klammern:
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|
Schreibe
ohne Klammern:
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05
|
Schreibe
ohne Klammern:
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06
|
Schreibe
anders:
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07
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Vereinfache
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08
|
Faktorisiere
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09
|
Faktorisiere
|
Faktorisiere:
|
Faktorisiere
|
-T09: Diese Aufgabe ist wichtig, weil sie Entscheidungs- und Begründungskompetenz entwickeln hilft, was wiederum gebraucht wird, um auf einem Taschenrechner etwa die Taste ?factor? sinnvoll wählen zu können.
Ein
Hintergrund-Ziel (im Sinne der Bemerkungen zum Abschnitt ?Brüche und
Bruchterme?) ist hier das Distributivgesetz
.
Über die Aufgabentypen ?T01 und ?T09 wurde besonders lange diskutiert. Gerade die eingangs erwähnte Strukturerkennungskompetenz wäre laut Meinung eines Teiles unserer Gruppe ohne die durch diese Aufgaben ausgedrückte Rechenkompetenz nicht gewährleistet. Auf der anderen Seite wurden in den österreichischen Computeralgebra-Projekten Anzeichen dafür gefunden, dass durch das Verwenden von Technologie die Strategiekompetenz gefördert wird, ohne dass eine gute Entwicklung von Rechenkompetenz an dieser Stelle unbedingt erforderlich wäre.
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-T
(ohne Technologie)
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?T
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+T
(mit Technologie)
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01
|
Löse
nach x :
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02
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Löse
nach x :
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03
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Löse
nach x :
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04
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Löse
nach x :
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Löse
nach x :
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05
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Löse
nach y :
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Löse
nach x :
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06
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Löse
nach x :
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Löse
nach x :
|
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07
|
Löse
nach x :
|
Löse
nach x :
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|
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08
|
Löse
nach x :
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Löse
nachx :
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|
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09
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Löse
nach t :
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Löse
nach x :
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10
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Löse
nach r :
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11
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Löse
nach x :
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|
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-T06: Dieses Beispiel ist wichtig, weil die heute verfügbaren CAS die hier erforderliche Fallunterscheidung bezüglich a nicht machen.
-T11: Da bei einem CAS die Betragsfunktion oft im Ergebnis auftritt, sollen Schülerinnen und Schüler diese Funktion kennen und in einfachen Situationen wie hier auch technologie-frei handhaben können.
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-T
(ohne Technologie)
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?T
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+T
(mit Technologie)
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01
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Löse
nach x :
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Löse
nach x :
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02
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Löse
nach x :
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Löse
nach x :
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03
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Löse
nach x :
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04
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Löse
nach x :
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Löse
nach x :
|
Löse
nach x :
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05
|
Löse
nach x :
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06
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Löse
nach r :
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Löse
nach v0:
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+T04 und ?T04 markieren eine der auf den ersten Blick einschneidendsten Veränderungen: Die ?p-q-Formel? für die Lösung einer quadratischen Gleichung zählt für uns nicht mehr zum verbindlichen Katalog der sicheren handwerklichen Fähigkeiten, bleibt aber wegen ihrer Bedeutung und den typischen Fallunterscheidungen eines der Hintergrund-Ziele. Das bisher übliche Lösen quadratischer Gleichungen nach Rezept (ob mit einer der Formeln oder jeweils mit quadratischer Ergänzung) ist unserer Überzeugung nach ein ?aussterbendes Rezept? (vgl. [Herget 1996].) Entsprechend sind Rechenstab und Logarithmentafel fast ?über Nacht? aus dem Mathematikunterricht verschwunden, als die umfangreichen Berechnungen den Taschenrechnern übertragen werden konnten.
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-T
(ohne Technologie)
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?T
|
+T
(mit Technologie)
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01
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Für
welche x gilt:
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Für
welche x gilt:
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Für
welche x gilt:
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02
|
Für
welche x gilt:
|
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Für
welche x gilt:
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03
|
Für
welche x gilt:
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|
Für
welche x gilt:
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04
|
Für
welche x gilt:
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|
|
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05
|
|
Für
welche x gilt:
|
Für
welche x gilt:
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Bei den Ungleichungen ist beim Einsatz von CAS besonders deutlich eine Verschiebung von der Rechen- zur Visualisierungskompetenz beobachtbar, wie aus folgenden Bildschirmbildern (mit Derive) deutlich wird.
![]()

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-T
(ohne Technologie)
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?T
|
+T
(mit Technologie)
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01
|
Diff.
nach x :
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|
|
|
02
|
Diff.
nach x :
|
|
|
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03
|
Diff.
nach x :
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|
|
|
04
|
Diff.
nach x :
|
|
|
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05
|
Diff.
nach x :
|
|
|
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06
|
Diff.
nach x :
|
Diff.
nach x :
|
Diff.
nach x :
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|
07
|
|
Diff.
nach x :
|
Diff.
nach x :
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08
|
|
Diff.
nach x :
|
Diff.
nach x :
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09
|
Diff.
nach x :
|
Diff.
nach x :
|
Diff.
nach x :
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10
|
Diff.
nach x :
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|
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|
11
|
Diff.
nach x :
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Diese Tabelle kennzeichnet einen weiteren Schwerpunkt der zukünftigen Entwicklung: Gerade im klassischen Analysisunterricht dominieren die Rechenfertigkeiten. Daher ist hier besonderer Veränderungsbedarf beim Einsatz moderner Technologie gegeben.
Heugl, Helmut, 1999: The necessary fundamental algebraic competence in the age of Computeralgebra Systems. Proceedings of the 5th ACDCA Summer Academy, 1999, http://www.acdca.ac.at.
Kutzler, Bernhard, 1996: Symbolrechner TI-92 (Computeralgebra im Taschenformat). Bonn: Addison-Wesley, 192 Seiten, ISBN 3-89319-952-7.
Kutzler, Bernhard, 1998: Einführung in den TI-89. Hagenberg: bk teachware, 62 Seiten, ISBN 3-901769-12-9.
Kutzler, Bernhard, 1999: Der algebraische Taschencomputer als pädagogisches Werkzeug. Bonn: Profil - Zeitschrift des Deutschen Philologenverbandes, März + April 1999. Auch: http://www.kutzler.com.
Kutzler, Bernhard & Kokol-Voljc, Vlasta, 2000: Introduction to Derive 5. Hagenberg: Soft Warehouse Europe.
Lehmann, Eberhard, 1999a: Terme im Mathematikunterricht unter Verwendung von Computergrafik und Computeralgebra, Hannover: Schroedel-Verlag.
Lehmann, Eberhard, 1999b: Neue Aspekte im Unterricht über Terme durch Einsatz von Computeralgebra-Systemen. Erstellt für das BLK-Programm SINUS im Auftrag des IPN Kiel.