Sport-Seiten des Oberschulamts Karlsruhe. Diese Seiten wurden am 10. Dezember 2001 veröffentlicht.

Auszug aus dem Sport-Info 2/2001

 

 

Mit Beginn des Schuljahres 2001/2002 treten etliche Änderungen der internationalen Tischtennisregeln auch für die schulischen Wettbewerbe „Jugend trainiert für Olympia“ und die „Tischtennis-Mini-Meisterschaften“ in Kraft. Die Neuerungen sollten, sofern es die materielle Ausstattung an der Schule ermöglicht, auch umgehend auf den Unterricht im Fach Sport übertragen werden.

Im Folgenden sind die den Schulsport betreffenden Neuerungen aus den Tischtennisregeln A der ITTF zusammengestellt.

3 Der Ball

3.1 Der Ball ist gleichmäßig rund. Sein Durchmesser beträgt 40 mm.
3.2
Das Gewicht des Balls beträgt 2,7 g.

11 Ein Satz

Ein Satz ist von dem Spieler (oder Paar) gewonnen, der (das) zuerst 11 Punkte erzielt.
Haben jedoch beide Spieler oder Paare 10 Punkte erreicht, so gewinnt den Satz, wer anschließend zuerst zwei Punkte führt.

12 Ein Spiel

Ein Spiel besteht aus 2, 3, 4 oder mehr Gewinnsätzen.
Die Anzahl der zum Gewinn eines Spiels notwendigen Sätze gilt im gesamten Bereich des DTTB wie folgt:

Mannschaftsspielbetrieb:

§ 3 Gewinnsätze

Einzelspielbetrieb - Jugend/Schüler

§ 3 Gewinnsätze im Einzel
§
3 Gewinnsätze im Doppel und Gemischten Doppel.

13 Auf- und Rückschlag sowie Seitenwahl

13.3 Nach jeweils 2 Punkten wird der rückschlagende Spieler (das rückschlagende Paar) Aufschläger bzw. aufschlagendes Paar und so weiter bis zum Ende des Satzes.

Wird jedoch der Spielstand 10:10 erreicht oder die Wechselmethode eingeführt, so bleibt zwar die Auf- und Rückschlagreihenfolge unverändert, jedoch schlägt jeder Spieler abwechselnd für nur einen Punkt auf.

13.6 Der Spieler (das Paar), der (das) in einem Satz zuerst aufgeschlagen hat, ist im nächsten Satz zuerst Rückschläger. Im letztmöglichen Satz eines Doppels muss das als nächstes zurückschlagende Paar seine Rückschlagreihenfolge ändern, wenn zuerst eines der beiden Paare 5 Punkte erreicht hat.

13.7 Der Spieler (das Paar), der (das) in einem Satz auf der einen Seite des Tisches begonnen hat, spielt im unmittelbar folgenden Satz dieses Spiels auf der anderen Seite.

Im letztmöglichen Satz eines Spiels wechseln die Spieler die Seiten, sobald ein Spieler oder Paar zuerst 5 Punkte erreicht.

15 Wechselmethode

15.1 Wenn ein Spieler oder Paar nach einer Spieldauer von 10 Minuten unter 9 Punkte hat, wird die Wechselmethode (siehe 15.2) angewendet. Sie kann aber auch auf Wunsch beider Spieler oder Paare schon zu einem beliebigen früheren Zeitpunkt eingeführt werden.

Ist der Ball bei Erreichen der Zeitgrenze im Spiel, so unterbricht der Schiedsrichter das Spiel. Anschließend schlägt derselbe Spieler auf, der auch in dem unterbrochenen Ballwechsel Aufschläger war.

Ist der Ball bei Erreichen der Zeitgrenze nicht im Spiel, so schlägt bei Wiederaufnahme des Spiels der Rückschläger des in diesem Satz unmittelbar vorausgegangenen Ballwechsels zuerst auf.

15.2 Wechselmethode bedeutet, dass jeder Spieler abwechselnd für nur einen Punkt aufschlägt. Gelingen dem rückschlagenden Spieler oder Paar 13 vorschriftsmäßige Rückschläge, erzielt der Rückschläger den Punkt. Wenn die Wechselmethode eingeführt wird oder wenn ein Satz (ohne Wechselmethode) länger als 10 Minuten dauert, werden alle folgenden Sätze dieses Spiels nach der Wechselmethode gespielt.

 

Die nachfolgenden Regeländerungen werden erst mit Beginn des Schuljahres 2002/2003 wirksam.

6 Vorschriftsmäßiger Aufschlag

6.1 Der Aufschlag beginnt damit, dass der Ball frei auf dem geöffneten Handteller der freien Hand ruht.

6.4 Der Ball muss sich von dem Zeitpunkt, in dem er die freie Hand des Aufschlägers verlässt, bis er geschlagen wird, oberhalb der Ebene der Spielfläche und hinter der Grundlinie des Aufschlägers befinden.

6.5 Wenn der Ball geschlagen wird, darf sich kein Körper- oder Kleidungsteil des Aufschlägers oder seines Doppelpartners inner- oder oberhalb des vom Netz und von gedachten Linien zwischen Ball und oberen Enden der Netzpfosten gebildeten Dreiecks in einer Höhe befinden, wo er den Ball für den Rückschläger verdecken könnte.

6.7 In Ausnahmefällen kann der Schiedsrichter die Bestimmungen der Aufschlagregel lockern, wenn er überzeugt ist, dass ein Spieler sie wegen einer Körperbehinderung nicht einhalten kann.

 

StR Andreas Enderle, OSA-Beauftragter TT
Martin-Gerbert-Gymnasium Horb

 

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