Achtung: Zur vollständigen Darstellung und Funktionalität dieser Seite empfiehlt es sich, in Deinem Browser JavaScript zu aktivieren und die Seite dann neu zu laden.
 
Banner
Home   Wir Isis Über uns Aktuelles Links Dies & Das   Suchen

Infos/Tips auf, unter, um und ums Pferd herum

Nachgefragt - Schnellzugriff auf bestimmte Themen

Ihr möchtet gern ...

Ein Doppelklick auf eine leere Fläche bringt euch immer wieder zur Auswahl zurück.

 
Die Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT), auch bekannt als Kernspintomographie (KST) oder Nuklearmagnetische Resonanz (NMR), gehört wie Röntgen, Ultraschall, Szintigraphie und Computertomographie (CT) zu den bildgebenden Verfahren. Wie bei der CT handelt es sich bei der MRT um ein Schichtbildverfahren. Am Computer läßt sich der aufgenommene Körperbereich in einzelnen Schnitten aus jedem beliebigen Winkel betrachten. Einzelne Schnitte zusammengesetzt ergeben eine dreidimensionale Darstellung. Gegenüber der CT hat die MRT zwei Vorteile. Zum einen vermeidet sie die Nebenwirkungen der gefährlichen Röntgenstrahlung, weil sie auf der natürlichen Magnetisierungsfähigkeit des Körpers zur Bildgebung beruht, zum anderen zeichnet sie sich durch einen hohen Weichteilkontrast aus. Dadurch lassen sich neben Veränderungen an Knochen und Korpel auch Veränderungen an Weichteilen (Gewebe, Muskeln, Sehnen, Bänder) ersichtlich machen. Das Problem ist nur, daß dies im allgemeinen nur unter Vollnarkose mit für den Menschen konstruierten Geräten im Liegen geht. Es ist aber auch möglich, mit einem speziellen Gerät für das Pferd eine MRT am sedierten stehenden Pferd durchzuführen, allerdings nur für die unteren Gliedmaßen ab dem Hufgelenk bis hoch zum Vorderfußwurzel- bzw. Sprunggelenk. Die eigentliche Untersuchung dauert etwa 30 - 120 Minuten, je nach dem vorliegenden Problem und der Kooperationsbereitschaft des Pferdes. Die MRT bietet sich insbesonders für Pferde an, welche bei der Lahmheitsunetrsuchung eine positiv mittlere oder tiefe Palmarnervenanästesie zeigen und keine klarer röntgenologischer Befund vorliegt. Ebenso bei Nageltritten mit anhaltender Lahmheit. Die typischen Befunde sind Defekte an der tiefen Beugesehne, am Ligamentum distale impar, an den Kollateralbändern des Hufgelenks und des Strahlbeins (Hufrollenentzündung). Folgende Pferdekliniken bieten in Deutschland die MRT am stehenden Pferd an:

Spacer Spacer Spacer Spacer Spacer
 Nach obenZurück