Zu den einfachen Typen zählen die Zahltypen,
der Zeichentyp, der boolsche Typ, sowie
Aufzählungstypen wie Mengen und schließlich auch Teilbereiche
von einfachen Typen. Die Art des zu verwendenden Typs hängt von der Datenart,
die verarbeitet werden soll ab. Mit Zahlen sollen z.B. Rechenoperationen
möglich sein.
Wozu aber nun die verschiedenen Zahlentypen? Real-Zahlen sind
in der Regel mit Rundungsfehlern behaftet, daher werden für ganzzahlige
Probleme die entsprechenden genauen Ganzzahltypen verwendet. Auch können in
Zählschleifen z.B. keine Real-Typen verwendet werden. Eine weitere
Überlegung ist der nötige Speicherplatz. Je größer die darzustellende Zahl
ist, desto mehr Speicher wird benötigt.
In JavaTM sind nachfolgende ganze Zahlen-Typen implementiert:
| Name | Speicher | Wertebereich |
| byte | 1 Byte = 8 Bit | -128 .. 127 |
| short | 2 Byte = 16 Bit | -32 768 .. 32 767 |
| int | 4 Byte = 32 Bit | - 2 147 483 648 .. 2 147 483 647 |
| long | 8 Byte = 64 Bit | - 263 .. 263 - 1 ~ - 9,2·1018 .. 9,2·1018 |
In Object-Pascal sind nachfolgende ganze Zahlen-Typen implementiert:
| Ohne Vorzeichen | Mit Vorzeichen | |||||||||||||||||||||||||||
|
|
Die generischen Typen Cardinal und Integer entsprechen den Typen Longword bzw. Longint.
Hinweis zu den Zahlen mit Vorzeichen:
Für die negative Zahlen wird das erste Bit als Vorzeichen interpretiert.
Ist dieses eine 1, so ist die Zahl negativ.
Dadurch halbiert sich die Anzahl der Kodierungsmöglichkeiten. Die eine
Hälfte entspricht dann den negativen, die andere den positiven Zahlen und
der Null. Da die Null als 0000..0 kodiert wird und daher als 1. Bit eine
0 besitzt, verringert sich die Anzahl der darstellbaren positiven Zahlen
um 1.
Darstellung ganzer Zahlen mit Vorzeichen
[Index] [Fortsetzung/Datentypen 2]
Autor: Jürgen Dehmer
Letzte Änderung: 09. Dezember 2002