Felder erfüllen zweierlei Aufgaben. Einerseits kann hiermit eine große Anzahl von Werten des gleichen Typs gespeichert werden. Was aber vielleicht noch interessanter erscheint, ist die Tatsache, dass auf einen Wert mit Hilfe einer Nummer zugegriffen werden kann. So kann z. B. der Wert Nummer 5 dirket angesprochen werden.
Man könnte eine Variable Wert z.B. durch Anhängen von Zahlen
erweitern, etwa Wert1, Wert2, Wert3 usw. Will
man aber z.B. auf den Wert Nummer 5 zugreifen, muss man als Bezeichner
eben Wert5 angeben. Oft ist diese Nummer aber eine Zahl, welche
ebenfalls in einer Variable abgelegt ist, und die erst zur
Ausführungszeit bekannt ist.
| In diesem Fall bliebe nur eine Mehrfachverzweigung anzuwenden, welche je nach Inhalt der Nummer die Variable mit dem entsprechenden Bezeichner nutzt. |
falls Nummer von 1 : Anweisung mit Wert1 2 : Anweisung mit Wert2 ... |
Der Wert Nummer 5 kann somit in der Form Wert[5]
angesprochen werden, falls der Feldbezeichner Wert lautet.
Ist die Nummer in einer Variablen Nummer abgelegt, kann mit
Wert[Nummer] auf den gewünschten Wert des Feldes zugegriffen
werden.
Man beachte, dass Felder sehr schnell den Speicher füllen, da mit einer
Deklaration Speicher für sehr viele Werte festgelegt werden kann.
Insbesondere bei mehrfach indizierten Feldern können
Speichergrenzen schnell erreicht werden, da hier die Indexbereiche
multipliziert werden.
Ein Feld, dessen erster Index einen Bereich für 20 Werte und dessen
zweiter Index einen für 50 Werte umfasst, beansprucht bereits den Platz
von 20 * 50 = 1000 Variablen des festgelegten Datentyps.
[Index] [Zurück/Datentypen 4] [Fortsetzung/Datentypen 6]
Autor: Jürgen Dehmer
Letzte Änderung: 30. April 2000