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Erstellen einfacher Programme

1. Datentypen (1)


Speicher

Der Hauptspeicher baut sich aus kleinsten "Zellen" auf, die eine Information der Größe 1 Bit speichern können. Dies entspricht der Kodierung zweier Zustände, wie "ja" - "nein"; "wahr" - "falsch"; "an" - "aus" usw. oder einfach als Ziffern 1 und 0 dargestellt. Man spricht daher auch von einer zweiwertigen Logik. Mehrere Bit werden zu einem Byte zusammemgefasst. Wegen der Zweiwertigkeit richtet man sich hierbei nicht wie üblich nach dem Zehner- sondern nach dem Dualsystem.
So gilt: 1 Byte = 8 Bit.
Auch die weiteren Umrechnungen beziehen sich auf das Dualsystem. So ist 210 = 1024, also ungefähr 1000 und wird daher mit k = Kilo abgekürzt.
Daher gilt:
1 kByte = 1024 Byte und 1 MByte = 1024 kByte.

Mit einem Speicher vom Umfang 1 Byte lassen sich nun 28 = 256 verschiedene Zustände speichern:

0 0 0 0 0 0 0 0
0 0 0 0 0 0 0 1
0 0 0 0 0 0 1 0
0 0 0 0 0 0 1 1
. . . . . . . .
1 1 1 1 1 1 1 1

Hiermit können somit 256 verschiedene Zeichen oder auch Zahlen verschlüsselt werden. Zählt man z.B. von 0 beginnend durch bis 255, so entspricht die Kodierung der Dualdarstellung von Zahlen. Will man größere Zahlen kodieren, benötigt man mehr Speicher. Hierbei können als Einheiten wegen der internen Rechnerarchitektur immer nur Bytes genutzt werden.
Z.B. sind mit 2 Bytes bereits 216 = 65536 Kodierungen z.B. für die Zahlen von 0 bis 65535 möglich.

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Autor: Jürgen Dehmer
Letzte Änderung: 09. April 2000