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Aufbau und Prinzipien der Arbeitsweise des Rechners

1. Einführung


Von der Hochsprache zum Maschinencode

Programmiersprachen wie PASCAL, C++, Basic usw. sind dem Menschen angepasst, dass er die Anweisungen leicht verstehen kann. Diese sind oft komplex und können vom Prozessor nur über viele Einzelschritte erledigt werden. Die Anweisungen der Hochsprache sind dabei so gestaltet, dass sie sich am zu behandelnden Problem orientieren und Formulierungen dafür möglichst vereinfachen.
Mit diesen Formulierungen kann der Prozessor jedoch nichts anfangen. Daher ist es erforderlich, diese in eine für den Prozessor verständliche Form zu übersetzen. Diese Codes sind nun Folgen von 1 und 0 und wären für den Menschen wieder nur schwer verständlich. Daher gibt es für die Prozessorbefehle neben dem eigentlichen Code eine direkte Übersetzung in Mnemonics, Abkürzungen, welche die Bedeutung des Codes für den Menschen lesbar machen. Die Sprache auf dieser Ebene heißt Assembler.
Assemblerbefehle sind immer gleich. Sie sind entsprechen dem Befahlswortschatz des Prozessors. Anweisungen der Hochsprache können jedoch auf unterschiedliche Art in Assembleranweisungen übersetzt werden. Hierin unterscheiden sich die verschiedenen Interpreter und Compiler, die diese Aufgabe ausführen.
Hochsprache zum Maschinencode

Im Folgenden soll der Weg untersucht werden, wie ein Programm, das von einem Compiler/Interpreter in Maschinencode übertragen wurde, schließlich vom Prozessor abgearbeitet wird. Wir benutzen den PASCAL-Compiler von Delphi und untersuchen den Maschinen- bzw. Assemblercode, den der Compiler erzeugt. In Delphi kann hierfür das sogenannte CPU-Fenster geöffnet werden, das uns einen Einblick in die Prozessorregister gibt und den Maschinencode mit Assemblermnemonics anzeigt.

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Autor: Jürgen Dehmer
Letzte Änderung: 28.02.2004