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5. Komprimierung von Daten (1)

Einführung


Aufgabe:

Das in Windows häufig verwendete Grafikformat "BMP" scheint recht verschwenderisch mit dem Festplattenplatz des Benutzers umzugehen. Eine Datei, die dasselbe Bild im "PNG"-Format enthält, ist in der Regel sehr viel kleiner als die entsprechende "BMP"-Datei. Offenbar ist es möglich, dieselbe Bildinformation auch in einer viel kürzeren Byte-Folge zu kodieren. Dies erreicht man durch Komprimierung.

Idee der Komprimierung

Die allgemeine Grundidee der Komprimierung ist es, beim Kodieren die Wiederholung gleicher Bytefolgen im Datenstrom zu vermeiden. Taucht eine bestimmte Bytefolge das zweite Mal auf, dann wird statt der eigentlichen Bilddaten nur ein Vermerk in den Datenstrom geschrieben, wo genau in den bisher schon geschriebenen Daten die jetzt eigentlich hier her gehörende Bytefolge steht. Beim Dekodieren kann dann diese Bytefolge den schon restaurierten Daten entnommen und an der aktuellen Stelle nochmals eingefügt werden.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, Teilmuster zu neuen Codes zusammenzufassen.

Obwohl das Grundprinzip also recht einfach ist, sind die Details der verschiedenen Komprimierungsmethoden meist recht kompliziert.

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Autor: Roland Mechling
Überarbeitet: Jürgen Dehmer
Letzte Änderung: 18. November 2001