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Kommunikation in Rechnernetzen

2. Datenübertragung im Netz (2)


Protokolle

Ein Protokoll ist ein Regelwerk, das die Kommunikation zwischen Subjekten steuert. Dieser zentrale Begriff der Datenkommunikation stammt ursprünglich aus der Diplomatie und meint ein diplomatisches Zeremoniell:
Bei offiziellen Anlässen ist das Verhalten der Akteure genau festgelegt (Reihenfolge des Händeschüttelns, des Redens; Kleiderordnung; Anredetitel usw.).
Auch im Alltag gelten spezielle der jeweiligen Situation angepasste Regeln.

Übung:

Erarbeiten Sie Protokolle für folgende Alltagssituationen:

  1. Gespräch mit dem Banknachbarn während einer Klassenarbeit
  2. Freies Gespräch zwischen mehreren Personen
  3. Moderiertes Gespräch in einer großen Gruppe
  4. Telefongespräch, in dem wichtige Informationen übermittelt werden

Beschreiben Sie möglichst genau den Ablauf, sowie die Reaktion auf besondere Umstände, die während des Gesprächs bzw. bei der Aufnahme eines Gesprächs entstehen können.

Ergebnisse:

Je nach Situation und Problemstellung sind unterschiedliche Protokolle erforderlich.

Übertragen auf die Situation in Rechnernetzen ergeben sich folgende Äqiuvalenzen:
Die Problemstellungen 2 und 3 beziehen sich auf Zugriffsprotokolle, die den Zugriff der beteiligten Arbeitsstationen regeln. Sie ermöglichen eine sinnvolle Kommunikation zwischen Rechnern.
Die Problemstellung 4 spricht die Sicherheit der Datenübertragung an. Sie bezieht sich auf Übertragungsprotokolle.
Zur Problemstellung 1 gibt es keine Entsprechung bei Protokollen in Rechnernetzen. Hier geht es um ein Problem des Datenschutzes:
Wie kann bei einer Übertragung der unbefugte Zugriff auf die Daten vermieden werden.

Beispielantworten zu den Übungen.

 
 

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Autor: Jürgen Dehmer nach Vorlage von K. Baulig und G. Liebrich
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