Detlev
von Liliencron
eigentl.:
Friedrich Adolf Axel Freiherr von Liliencron
Lebensdaten Werk
+22. Juli 1909 Alt-Rahlstedt/Hamburg (Lungenentzündung) Grabstätte: Alt-Rahlstedt, Friedhof
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Aus verarmtem Kleinadel. Künstlername "Detlev" nach einem Vorfahren, für den mit dem Adelstitel noch Vermögen und Ansehen verbunden waren. Sohn des Zollverwalters Louis Ernst Freiherr von Liliencron und seiner Ehefrau, der amerikanischen Generalstochter Adeline Sylvestra, geb. von Harten (+1872). Die Schwester Emma (+1857) stirbt früh bei einem tragischen Unfall. Von Kindheit an Wunsch, Soldat zu werden. In der ersten Lebenshälfte kastentypisches Leben eines wilhelminischen Offiziers ohne Vermögen: Spielschulden, Weibergeschichten. Auswanderung nach Amerika; nach der schnellen Rückkehr kleiner preußischer Verwaltungsbeamter. Mehrere Verlobungen, drei Ehen. Immer unbürgerlicher Außenseiter mit junkerhafter Attitüde. Kommt spät zum Schreiben. Schiebt den größten Teil seines Lebens einen Schuldenberg vor sich her. Wohlsituiert erst in den letzten Lebensjahren, als er zum vaterländischen Klassiker wird ("gottbegnadeter Dichter" , Kaiser Wilhelm II.). Politisch konservativ.
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1878-1885 |
Erste Ehe mit der Offizierstochter Helene von Bodenhausen (1871 Verlobung, 1872 Lösung der Verlobung; 1877 zweite Verlobung; 1879 Trennung; 1885 Scheidung). |
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1887-1892 |
Zweite Ehe mit der Gastwirtstochter Augusta Brandt; Scheidung. |
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1899 |
Dritte Ehe mit der Großbauerntochter Anna Michael; zwei Kinder. |
Lyriker, Erzähler, Dramatiker. Neuerer und Vorbereiter; beeinflusst mit seinen Gedichten die Entwicklung der modernen Lyrik um 1900. Naturalistische wie symbolistische Tendenzen; lässt sich kaum einer bestimmten literarischen Strömung zuordnen. Die Adjutantenritte machen ihn zum Idol der Naturalisten, deren sozialrevolutionärer Zug aber völlig fehlt. Daneben Einfluss auf die jungen Rilke und Hofmannsthal. Frische, sinnlich-subjektive, realistisch-unmittelbare Bildlichkeit, gleichsam pointillistischer, reduzierter und skizzenhafter Stil. Themen wie Natur, Liebe, Vergänglichkeit und Tod ("acherontisches Frösteln"); mit den Themenbereichen Großstadt und Krieg weist L. auf den Expressionismus voraus. Bei aller scheinbaren Ungezwungenheit ist L. auch ein Meister der Form. Zahlreiche Gedichte wurden vertont (Brahms, Pfitzner, Reger, Strauss). Lesenswert - im Gegensatz zu den Dramen - auch noch viele der Novellen.
Ehrung:
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1909 |
Ehrendoktorwürde der Universität Kiel |
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1851 |
Privatschule und Hausunterricht. |
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1854 |
Kieler Gelehrtenschule (Gymnasium). Mittelmäßiger Schüler, Interesse an Geschichte. |
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1857 |
Tod der Lieblingsschwester Emma (Arterienverletzung durch den Flügelschlag eines gereizten Schwans bei einem Besuch im Kloster Itzehoe). |
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1861 |
Realschule in Erfurt. |
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1862 |
Schulabgang ein Jahr vor dem Abitur. Privatunterricht, um als Offiziersanwärter in den preußischen Dienst eintreten zu können. |
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1863 |
Aufnahme in das preußische Heer. Der Wunsch, Reiteroffizier zu werden, ist aus finanziellen Gründen nicht erfüllbar; stattdessen Fahnenjunker beim Westfälischen Füsilierregiment Nr. 37. Kriegsschule in Engers am Rhein. |
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1864-65 |
Versetzung in die Provinz Posen; Einsatz gegen die aufständischen Polen. |
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1865 |
Beförderung zum Sekondeleutnant. |
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1866 |
Verwundung im Preußisch-Österreichischen Krieg. Nach Kriegsende Stationierung in Mainz. Freundschaft mit dem Offizier Ernst von Seckendorff. Liebe zur Tochter eines Druckereibesitzers, Anna Gottesleben. Heiratsantrag wird vom Vater Annas abgewiesen, der seine Tochter niemals einem Soldaten oder Protestanten geben will. |
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1869 |
Abkommandierung zum Lehr-Infanteriebataillon nach Potsdam. Finanzielle Schwierigkeiten (Spielleidenschaft), Unterstützung durch den Vater. |
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1870 |
Verwundung im Deutsch-Französischen Krieg. |
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1871 |
Adjutant
und Meldereiter. Eisernes Kreuz II. Klasse. |
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1872 |
Tod der Mutter. Lösung des Verlöbnisses mit Helene. Nach Begleichung der Schulden Wiedereinstellung: Premierleutnant im 7. Pommerschen Infanterieregiment Nr. 54. |
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1873 |
Nachricht von der Verlobung Helenes mit einem anderen: erneute Spielschulden. Verlobung mit einer Gutsbesitzertochter aus Pommern geht in die Brüche, als ihr Vater von den Schulden erfährt. |
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1875 |
Endgültiger Abschied von der Armee (ohne Pension), um nach Amerika auszuwandern. |
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1875-76 |
Über die Lebensumstände in Philadelphia, Chicago, Texas, New York ist wenig bekannt. Lebensunterhalt als Pferdezureiter, Sprach- und Klavierlehrer, Anstreicher, Kneipenpianist. |
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1877 |
Über
Liverpool Rückkehr nach Deutschland; Wohnsitz in Hamburg. Auf Initiative des
Vaters Bewilligung eines Ruhegehalts plus Verwundetenzulage; Erlaubnis
zum Tragen der Armeeuniform. |
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1878 |
Heirat mit Helene. Verpfändung des Ruhegehalts. |
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1879 |
Übersiedlung in den Badeort Borby an der Ostsee. Helene geht zu ihrer Mutter nach Görlitz zurück. |
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1881 |
Stellvertretender Hardesvogt in Flensburg (ohne feste Anstellung). Versetzung zum Landratsamt Plön. Erste Veröffentlichung in den Münchener Fliegenden Blättern: das Gedicht Die Musik kommt. |
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1882 |
Hardesvogt der Insel Pellworm. Beförderung zum Reservehauptmann der Landwehr. |
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1883 |
Kirchspielvogt in Kellinghusen. Schlagartig berühmt durch die Adjutantenritte. |
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1885 |
Scheidung. Zwangsvollstreckung auf die Dienstbezüge; Ausscheiden aus dem Amt. |
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1887 |
Zweite Ehe mit seiner Haushälterin Augusta Brandt. Drückende Schuldenlast. |
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1890 |
Aufenthalt in München; Bekanntschaft mit Otto Julius Bierbaum und Hugo Wolf. |
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1891 |
Gründung der Gesellschaft für modernes Leben (u.a. Bierbaum). Nach der Rückkehr aus München Übersiedlung nach Hamburg-Ottensen. |
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1892 |
Zweite
Scheidung. Übersiedlung Augustas in die USA. Wohnung in Altona (Palmaille
5). |
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1895 |
Freundschaft mit der Schriftstellerin Anna von Krane. |
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1897 |
Öffentliche Sammlung für L. Ehrengaben zweier Stiftungen. Vortragsreisen nach Düsseldorf, Leipzig, Prag, Königsberg, Münster. |
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1899 |
Dritte Ehe. |
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1900 |
In Weimar Gast von Nietzsches Schwester Elisabeth Förster; Kontakt mit der Hofgesellschaft. |
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1901 |
Übersiedlung nach Alt-Rahlstedt bei Hamburg. Jährliches Ehrengehalt von 2000 Mark durch Kaiser Wilhelm II. |
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1904 |
Öffentliche Feiern aus Anlass des 60. Geburtstags. |
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1909 |
Reise mit der Familie zu den Schlachtfeldern des Krieges von 1870/71, bei der L. sich die tödliche Lungenentzündung zuzieht. |
Werke:
(e = entstanden;
a = uraufgeführt in)
Lyrik - Balladen
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1881 |
Die Musik kommt (von Oscar Straus vertont) |
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1883 |
Adjutantenritte und andere Gedichte |
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1889 |
Gedichte |
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1890 |
Der Haidegänger und andere Gedichte (mit einer Prosaskizze) |
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1893 |
Neue Gedichte |
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1897 |
Kampf und Spiele
(Slg.) |
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1897-1900 |
Gesammelte Gedichte (3 Bde.) |
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1900 |
Nebel und Sonne (Slg. = Neue Gedichte, 1893) |
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1903 |
Bunte Beute (Slg.) |
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1908 |
Balladenchronik (Slg.; u.a. Pidder Lüng, Trutz blanke Hans, Blitzzug) |
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1909 |
Gute Nacht (Gedichte aus dem Nachlass) |
Erzählungen
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1886 |
Eine Sommerschlacht (Slg.) |
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1888 |
Unter flatternden Fahnen. Militärische und andere Erzählungen (Slg.) |
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1891 |
Krieg und Frieden (Slg.) |
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1895 |
Kriegsnovellen |
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1900 |
Könige und Bauern (Slg.) |
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1901 |
Aus Marsch und Geest (Slg.) |
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1904 |
Die Abenteuer des
Majors Glöckchen (Slg.) |
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1909 |
Letzte Ernte (Novellen aus dem Nachlass: Eine Soldatenphantasie [1872 e], Der Blanke Hans, Das Muttermal, Vor Tagesanbruch, Der gelbe Kasten, Das Ehepaar Quint, Der alte Wachtmeister) |
Romane
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1887 |
Breide Hummelsbüttel |
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1889 |
Der Mäcen (2 Bde.) |
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1899 |
Mit dem linken Ellbogen |
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1908 |
Leben und Lüge, biographischer Roman |
Epos
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1896 |
Poggfred. Kunterbuntes Epos in zwölf Cantussen. |
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1904, 1908 |
Poggfred (erweit.: 24, 29 Cantusse) |
Dramen
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1884 e (1904) |
Pokahontas. Drama aus den Kolonien |
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1885 e |
Knut der Herr (histor. Drama) |
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1886 |
Die Rantzow und die Pogwisch (histor. Drama) |
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1886 |
Der Trifels und Palermo (Trauerspiel) |
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1887 |
Arbeit adelt (Genrebild in zwei Akten) |
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1888 |
Die Merowinger (Tragödie) |
Schriften
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1898 |
Up ewig ungedeeld. Die Erhebung Schleswig-Holsteins im Jahre 1848. |
Ausgaben
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1896-00 |
Sämtliche Werke, Berlin (9 Bde.) |
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1904-08 |
Sämtliche Werke, hg. v. Richard Dehmel, Berlin (15 Bde.) |
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1910 |
Ausgewählte Briefe, hg. v. Richard Dehmel; Berlin/Leipzig (2 Bde.) |
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1911-13 |
Gesammelte Werke, hg. v. Richard Dehmel, Berlin (8 Bde.) |
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1977 |
Werke, hg. v. Benno von Wiese, Frankfurt/M. (2 Bde.) |
Link:
Nordseeinsel Pellworm (Texte)
| Märztag
Wolkenschatten fliehen über
Felder, Kraniche, die hoch die Luft
durchpflügen, Lerchen steigen schon in lauten
Schwärmen, Lustig flattern, Mädchen,
deine Bänder, Kurzes Glück schwamm mit den
Wolkenmassen, |
Flatternde Fahnen Schweigende Gräber Heißes Umarmen
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