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Arnold Zweig
 
Lebensdaten
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A. Zweig-Texte online



* 10. November 1887 Glogau
(heute Głogów/Polen)

+ 26. November 1968 Ost-Berlin

Grabstätte: Berlin, Dorotheenstädter Friedhof
 

  

Arnold Zweig 1955
Bildquelle: Wikimedia
(Heinz Funck; Ausschnitt)
 

Erzähler, Bühnendichter, Essayist. Welterfolg mit dem ersten deutschen Antikriegsroman Der Streit um den Sergeanten Grischa. Viel gelesen in den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts, nach dem 2. Weltkrieg in der Bundesrepublik bis in die siebziger Jahre nahezu vergessen, in der DDR hochgeehrt. Umfangreiches Gesamtwerk mit einem Dutzend Romanen, ca. 70 Erzählungen und Novellen, einigen Schauspielen, zwei Gedichtbänden und unzähligen Reden, Aufsätzen und Essays. Ausgesprochen politischer Schriftsteller, dessen wechselnde weltanschauliche Orientierung sich in seinen Werken widerspiegelt: In der Jugend unter dem Einfluss Nietzsches, später Anhänger des Kulturzionismus Martin Bubers bzw. des Kommunismus eines Gustav Landauer, gehört schließlich sein Hauptinteresse der Psychoanalyse Sigmund Freuds (in der DDR verpönt). Der überzeugte preußische Soldat zu Beginn des 1. Weltkriegs wandelt sich aufgrund der Kriegserfahrungen zum Pazifisten, angesichts des aggressiven Antisemitismus der Zeit zum Zionisten, als desillusionierter Exilant in Palästina zum utopischen Sozialisten und schließlich zum bekennenden Marxisten, der sich allerdings auch im real existierenden Sozialismus der DDR mit unliebsamen kulturpolitischen Realitäten konfrontiert sieht. Von Opportunismus nicht frei, schweigt er 1953 zum Aufstand des 17. Juni, 1956 zum Ungarn-Aufstand, 1961 zum Bau der Mauer. 

Sohn des jüdischen Sattlermeisters, Getreidehändlers und Fuhrunternehmers Adolf Zweig (1856-1923) und seiner Frau Bianca, geb. van Spandow (1853-1928). Zwei Geschwister: Hans [Rudolf] (1890-1970), Ruth (1892-1951).

Nach dem 1. Weltkrieg Erkrankung an Augentuberkulose und zunehmende Verminderung der Sehfähigkeit: Zweig diktiert seinen Sekretärinnen (nicht selten auch seine Geliebten) gewöhnlich im Liegen mit geschlossenen Augen; alles, was er recherchieren will, muss ihm vorgelesen werden.
 

1916

Heirat mit der Kunstmalerin Beatrice Zweig (1892-1971; Cousine); Söhne: Michael (*1920), Adam (*1924)

Auszeichnungen:

1915

Kleist-Preis (für Ritualmord in Ungarn)

1915

DDR-Nationalpreis 1. Klasse

1952

Ehrendoktor der Universität Leipzig

1954

Vaterländischer Verdienstorden der DDR in Silber.

1959

Internationaler Lenin-Friedenspreis

1961

Johannes-R.-Becher-Medaille in Gold

1962

Professorentitel
Schiller-Plakette
Vaterländischer Verdienstorden in Gold


Wichtige Lebensdaten:

1896

Bankrott des väterlichen Geschäfts, weil das in Glogau stationierte Regiment nicht mehr von Juden beliefert werden darf. Übersiedlung nach Kattowitz; mit Unterstützung von Verwandten eröffnet der Vater ein Lederwarengeschäft.

1898-1903

Oberrealschule in Kattowitz.

1903

Buchhändlerlehre.

1904

Wiederaufnahme der schulischen Ausbildung.

1905

Vater Adolf Zweig Mitbegründer der zionistischen Ortsgruppe Kattowitz.

1906

Erste literarische Arbeiten.

1907

Abitur.

1907-1913

Auf Wunsch der Eltern Lehrerstudium in Breslau (Germanistik, Anglistik, Romanistik; Vorlesungen in Philosophie und Psychologie), später in München, Göttingen, Rostock (Kunstgeschichte, Volkswirtschaft). Ohne Abschluss.

1908

Erste Veröffentlichung im Musenalmanch der Münchner Freien Studentenschaft.

1910

Herausgabe der Zeitschrift Die Gäste in Kattowitz.

1912

Erster literarischer Erfolg mit dem Roman Novellen um Claudia: Entschluss, als freier Schriftsteller zu arbeiten.

1913

Weiterführung des Studiums in Berlin.

1914

Anfängliche Kriegsbegeisterung (vgl. den Erzählband Die Bestie).

1915-17

Als Armierungssoldat in Ungarn und Serbien, dann an der Westfront (Verdun): Wandlung zum entschiedenen Kriegsgegner.

1916

5.7.: Während eines Fronturlaubs Heirat in Berlin.

1917

Versetzung nach Litauen und Russland: Redaktionsmitglied der Presseabteilung des Oberbefehlshabers Ost (in der Machtsphäre Ludendorffs, Vorbild für den Generalmajor Schieffenzahn im Roman Der Streit um den Sergeanten Grischa). - Der Kontakt mit dem Leben der ostjüdischen Gemeinden hinterlässt einen bleibenden Eindruck: Zweig sieht in den Ostjuden das wahre Judentum verwirklicht.

1918

Dez.: Rückkehr nach Berlin. Depressionen.

1919

Sommersemester in Tübingen. Übersiedlung nach Starnberg am Starnberger See. Freier Schrifsteller. Freundschaft mit Lion Feuchtwanger.

ab 1919

Kriegskritische Veröffentlichungen im Simplicissimus, in der Schaubühne (später Weltbühne) und in den Neuen Jüdischen Monatsheften. Der Nachruf auf die ermordeten Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht in der Weltbühne hat Hetze der Nazis zur Folge. - Engagement für einen jüdisch geprägten Sozialismus in einem eigenen jüdischen Staat.

1923

Rückkehr nach Berlin. 

1924

Redakteur bei der Jüdischen Rundschau, dem deutschen Zentralorgan der zionistischen Vereinigung. - In psychoanalytischer Behandlung.

ab 1926

Mitglied des PEN-Clubs.

1927

Schlagartiger Weltruhm durch die Veröffentlichung des Romans Der Streit um den Sergeanten Grischa (in nur zwei Monaten diktiert). - Beginn des Briefwechsels mit Sigmund Freud, der bis zu dessen Tod 1939 besteht.

1929

Erstes Zusammentreffen mit Sigmund Freud in Berlin.

ab 1929

Mitarbeiter der Weltbühne.

1932

Erste Palästina-Reise.

1933

14.3.: Emigration auf Anraten Freuds. Über Prag, Wien und Südfrankreich (Sanary-sur-Mer) nach Palästina; Ankunft am 21.12. - Zweigs Bücher werden verbrannt.

1934-1948

Wohnsitz in Haifa. - Materieller Abstieg, gesellschaftliche Isolation: Zweig hat wegen seiner Sehschwäche Schwierigkeiten, die hebräische Sprache zu erlernen (weil er die Konsonantenstriche nicht erkennen kann); erfährt Ablehnung, weil er weiter in deutscher Sprache (also der Sprache der Nazis) schreibt und sich gegen jüdisch-nationalistische Bestrebungen wendet; seine Bücher werden nicht ins Hebräische übersetzt. Auf Unterstützung von im Ausland lebenden Freunden (u.a. Feuchtwanger) angewiesen. - Enttäuschte Abwendung vom real existierenden Zionismus.

1936

Ausbürgerung aus Deutschland und Enteignung. Brit.-palästinensischer Pass.

1938

Aug. - Okt.: Reise nach London; Besuch bei Freud. Nov.: Schwerer Autounfall, wochenlanger Klinikaufenthalt.

1939

USA-Reise; Hoffnung auf bessere Chancen in den USA erfüllen sich nicht; Kontakte zu Verlegern schlagen fehl.

1942-1943

Mitherausgeber der oppositionellen deutschsprachigen Exilzeitschrift Orient, die eine Verständigung mit den Arabern anstrebt. Nach einem Sprengstoffanschlag Einstellung der Zeitschrift.

1948

Sommer: Die Hoffnung, in England Aufnahme zu finden, zerschlägt sich, da kein Einreisevisum gewährt wird. Okt.: Auf Einladung des Kulturbunds zur demokratischen Erneuerung Deutschlands Übersiedlung in die Ostzone. - Schwere Psychose Beatrice Zweigs, die sich als Jüdin unter Deutschen nicht sicher fühlt und nach Haifa zurückkehren will, letztendlich aber zum Bleiben überredet wird.

1949-1967

Abgeordneter der Volkskammer der DDR.

1950

Bezug des Hauses Homeyerstr. 13 in Berlin-Niederschönhausen (ursprünglich für den zwischenzeitlich verstorbenen Heinrich Mann vorgesehen).

1950-1953

Präsident der Deutschen Akademie der Künste der DDR.

1957

Präsident des Deutschen PEN-Zentrums Ost und West (ab 1967: PEN-Zentrum DDR) als Nachfolger des verstorbenen Bertolt Brecht.

1968

DDR-Staatsbegräbnis auf dem Dorotheenstädter Friedhof entgegen seinem Wunsch, auf einem jüdischen Friedhof beerdigt zu werden. Zweigs Frau, die nach Israel übersiedeln will, wird die Ausreise verweigert.


Werke:
(e = entstanden; a = Uraufführung)

Romane

1912

Novellen um Claudia

1927

Der Streit um den Sergeanten Grischa (1930 und 1968 verfilmt)

1927-57

Der große Krieg der weißen Männer (Romanzyklus über den 1. Weltkrieg):

  • Der Streit um den Sergeanten Grischa (1927)

  • Junge Frau von 1914 (1931)

  • Erziehung vor Verdun (1935)

  • Einsetzung eines Königs (1937)

  • Die Feuerpause (1954)

  • Die Zeit ist reif (1957)

1931

Junge Frau von 1914 (1970 verfilmt)

1932

De Vriendt kehrt heim

1935

Erziehung vor Verdun (1973 verfilmt)

1937

Einsetzung eines Königs

1938

Versunkene Tage. Roman aus dem Jahre 1908 (= Verklungene Tage, 1950)

1947

Das Beil von Wandsbek (Erstveröffentl. auf hebräisch 1943 u. d. T. ha-Kardon shel Wandsbek; 1951 und 1982 verfilmt)

1954

Die Feuerpause

1957

Die Zeit ist reif

1962

Traum ist teuer

1969

Das Eis bricht (Frgm.)

Erzählungen

1907 e

Zwiegespräch
Malven

1911

Aufzeichnungen über eine Familie Klopfer (1909 e; Neufassg. 1952)
Das Kind (1910 e)

1914

Die Bestie. Erzählungen:

  • Die Bestie

  • Drei Anekdoten: Der Kaffee, Die Quittung, Der Schießplatz

  • Der Feind

  • Turkos im Park von Schwetzingen

  • Blick auf Deutschland

  • Episode (1912 e)

  • Die Krähe (1912 e)

1916

Judenzählung vor Verdun

1916

Geschichtenbuch:

  • Abreise (1912 e)

  • Jerusalem errettet (1912 e)

  • Revanchen (1911 e)

  • Die Flucht der von Spandows (1909 e)

  • Cinéma (1911 e)

  • Der Gehilfe (1911 e)

  • Allah (1911 e)

  • Tangente (1908 e)

  • Die Näherin (1913 e)

  • Sterben des Cinq-Mars (1912 e)

  • Quartettsatz von Schönberg (1913 e)

  • Der Bürgermeister (1912 e)

1918 (1909 e)

Bennarône. Eine Geschichte

1920

Drei Erzählungen:

  • Aufzeichnungen über eine Familie Klopfer (1909 e)

  • Episode (1912 e)

  • Die Krähe (1912 e)

1922 e

Ein Vorfaschist

1923

Gerufene Schatten:

  • Jerusalem errettet (1912 e)

  • Sterben des Cinq-Mars (1912 e)

  • Die Näherin (1913 e)

  • Der Gehilfe (1911 e)

1923

Das zweite Geschichtenbuch:

  • Aufzeichnungen über eine Familie Klopfer (1911)

  • Brüder. Fragmente eines Romans

  • Benarône (1918)

  • Das Kind (1911)

1925

Frühe Fährten:

  • Kleiner Held (1922 e)

  • Unterwerfung (1912 e)

  • Ein Bileam (1911 e)

  • Einberufung (1915 e)

  • Keimendes Sterben (1923 e)

  • Nicht beschämen (1923 e)

  • Vorfrühling (1907 e)

  • Elegie um Blumensträuße (1922 e)

  • Selbstbegegnung im Grünen (1922 e)

1925

Regenbogen. Erzählungen:

  • Einen Hut kaufen

  • Die Tauben (1915 e)

  • Die Wespen

  • Ein Opfer

  • Helbret Friedebringer (1915 e)

  • Pont und Anna

1926 (1924 e)

Der Spiegel des großen Kaisers (veränd. 1949)

1931

Knaben und Männer. Achtzehn Erzählungen:

  • Benarône (1918)

  • Kleiner Held (1922 e)

  • Cinéma (1911 e)

  • Ein Bileam (1911 e)

  • Allah (1911 e)

  • Keimendes Sterben (1923 e)

  • Die Brüder (1923)

  • Unterwerfung (1912 e)

  • Sterben des Cinq-Mars (1912 e)

  • Einberufung (1915 e)

  • Ein Opfer (1925)

  • Die Wespen (1925)

  • Der Spiegel des grossen Kaisers (1926)

  • Jerusalen errettet (1912 e)

  • Die Quittung (1914)

  • Nicht beschämen (1923 e)

  • Der Bürgermeister (1912 e)

  • Helbret Friedebringer (1915 e)

1931

Mädchen und Frauen. Vierzehn Erzählungen:

  • Abreise (1912 e)

  • Der Gehilfe (1911 e)

  • Die Flucht der Spandows (1909 e)

  • Die Näherin (1913 e)

  • Vorfrühling (1907 e)

  • Elegie über Blumensträuße (1922 e)

  • Tangente (1908 e)

  • Selbstbegegnung im Grünen (1922 e)

  • Aufzeichnungen über eine Familie Klopfer (1911)

  • Das Kind (1911)

  • Revanchen (1911 e)

  • Die Tauben (1915 e)

  • Einen Hut kaufen (1925)

  • Pont und Anna (1925)

1933

Spielzeug der Zeit. Erzählungen:

  • Alter Mann am Stock

  • Ein bißchen Blut

  • Ein Fleck im Auge

  • Die Laus (1917 e)

  • Affen

  • Otto Temkes Glück

  • Die Erscheinung (1922 e)

  • Elfter Elfter Fuffzehn (1922 e)

  • Kong am Strande

  • Der Feind (1914)

  • Die Blindschleiche

  • Schlesische Novelle

1947

Ein starker Esser

1949

Allerleirauh. Geschichten aus dem gestrigen Zeitalter:

  • Allah (1911 e)

  • Helbret Friedebringer (1915 e)

  • Elfter, Elfter, Fuffzehn (1922 e)

  • Die Wegewarte

  • Die Blindschleiche (1933)

  • Affen (1933)

  • Einen Hut kaufen (1925)

  • Rückkehr der Gasmaske

  • Der Greis, der auf Sindbad ritt

  • Es geschah zu Bethlehem

1949

Frühe Fährten. Geschichten von Kindern und jungen Leuten:

  • Kleiner Held (1922 e)

  • Kong am Strande (1933)

  • Keimendes Sterben (1923 e)

  • Otto Temkes Glück (1933)

  • Ein Bileam (1911 e)

  • Vorfrühling (1907 e)

  • Ein Sou

1949

Stufen. Fünf Erzählungen aus der Übergangswelt:

  • Benarône (1918)

  • Einberufung (1915 e)

  • Helbret Friedebringer (1915 e)

  • Schipper Schammes

  • Aufzeichnungen über eine Familie Klopfer (1911)

1950

Über den Nebeln. Eine Tatra-Novelle

1952

Westlandsaga

1952

Der Elfenbeinfächer. Ausgewählte Novellen Bd. 1

1955

Der Regenbogen. Ausgewählte Novellen Bd. 2

1961

Novellen (2 Bde.)

Dramen

1913 (1909 e)

Abigail und Nabal (veränd. 1920)

1914

Ritualmord in Ungarn. Jüdische Tragödie (1918 u.d.T. Die Sendung Semaels)

1921 e (1930 a Berlin)

Das Spiel um den Sergeanten Grischa

1925 (1914 e)

Die Umkehr des Abtrünnigen (1927 veränd. u.d.T. Die Umkehr)

1927

Die Aufrichtung der Menorah

1949

Bonaparte in Jaffa

1956

Soldatenspiele. Drei dramatische Historien:

  • Austreibung 1744 oder Das Weihnachtswunder

  • Bonaparte in Jaffa

  • Das Spiel um den Sergeanten Grischa

Gedichte

1909

Der englische Garten. Sonette

1920

Entrückung und Aufruhr. Zwölf Gedichte

1958

Fünf Romanzen

Essays (Auswahl)

1920

Das ostjüdische Antlitz

1925

Lessing, Kleist, Büchner: drei Versuche
Das neue Kanaan. Eine Untersuchung über Land und Geist

1927

Caliban oder Politik und Leidenschaft. Versuch über die menschlichen Gruppenleidenschaften, dargetan am Antisemitismus" (Sigmund Freud gewidmet)

1927

Juden auf der deutschen Bühne

1933

Die Aufgabe des Judentums (zus. m. Lion Feuchtwanger)

1934

Bilanz der deutschen Judenheit 1933. Ein Versuch

1939

Baruch Spinoza (engl.; 1962 deutsch)
Der Mann Moses und die monotheistische Religion (Sigmund Freud gewidmet)

1949

Die Kulturschaffenden und der Kampf um den Frieden

1951

Fahrt zum Acheron. Ein Bericht

1956

Früchtekorb. Jüngste Ernte. Aufsätze

1967

Über Schriftsteller

1997 (1962 e)

Freundschaft mit Freud

Herausgeberschaft

1918

G. Büchner. Sämtliche poetische Werke

1923

H. v. Kleist: Sämtliche Werke (4 Bde.)

1923

G. E. Lessing: Gesammelte Werke (3 Bde.)

1930

O. Wilde: Werke (2 Bde.)

Werkausgaben

1957-1967

Ausgewählte Werke in Einzelausgaben, Berlin/Weimar: Aufbau (16 Bde.)

1997ff.

Berliner Ausgabe, hg. v. Frank Hörnigk, Berlin: Aufbau (28 Bde.)

 


 

 

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