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Tip 1

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Habt ihr es schon mal mit Buttermilch versucht? Wann, was, wo??? Haukur bekam früher beim Weidegang insbesondere in der Zeit, wo noch wegen der im Gras noch nicht ausreichend vorhandenen Rohfaser Heu oder Stroh hinzugefüttert werden mußte, immer Verdauungsstörungen in der Form, daß der Darm irgendwie stockte. Er legte sich dann immer ruhig ohne weiterzufressen ins Gras, manchmal auch ganz auf die Seite - um den Bauchraum zu vergrößern?!? Abhören der Darmgeräusche brachte dann immer ein Abweichen von der Norm zutage. Meistens klangen die Geräusche sehr gequält, seltener überaktiv wie ein Wasserfall. Nach einer halben Stunde war dann ohne Eingreifen alles vorbei. Bestimmte Touches konnten diese Zeitspanne meistens verkürzen. Mit "Tarantula is drawing the plough" oder mit der Massage der Ohrspitzen (drei Finger der rechten Hand mit leichtem Druck kreisend in der Ohrinnenseite, die linke Hand gegen die Ohrausseite gelegt im Wechsel mit Entlangstreichen von der Ohrbasis zur Ohrspitze, als wolle man die Ohrränder wie ein Reißverschluß schließen) hatte mein Boß den meistens Erfolg. Nebenbei gesagt: Beides hilft bei jeder Kolik und sei es, daß wir nur von den Schmerzen abgelenkt werden, bis der Tierarzt eintrifft.

Aber dann kam der Tag, an dem unsere Chefin in einem Buch etwas von Buttermilch zur Verbesserung der Verdauung las und mein Boß zur Tat schrat. Also Buttermilch mußte her. Ein Schöpfer Hafer, ein Schöpfer Kleie und ein Becher von diesem weißen Zeug, Buttermilch genannt. Haukur war zwar etwas von dem Geschmack irritiert, aber er aß den Brei treu und brav auf. Er bekam ab da für eine ganze Weile alle ein bis zwei Tage seine Portion Buttermilch, allerdings in Kürze mit einer in dem Pferdebuch nicht aufgeführten Variante. Beim ersten Einkauf von Buttermilch, bei dem mein Boß dabei war, meinte er doch treuherzig, wenn schon Buttermilch, warum dann nicht Fruchtbuttermilch, und wenn schon Fruchtbuttermilch, warum dann nicht Multivitaminbuttermilch. Gesagt, getan. Seit dem Tage gibt es Multivitaminbuttermilch. Und das Ergebnis: Haukurs Verdauungsprobleme sind ausnahmslos verschwunden. Und weiter: Was dem Haukur ist recht, ist's für den Rest erst recht. Irgendwann fiel uns anderen dieser Buttermilchbrei in die Hände, was die eine Hälfte mit Begeisterung und die andere Hälfte mit lamahaften Spucken quittierte, wobei die zweite Hälfte jedes Jahr ausnahmslos nach einigen Tagen das Lager wechselt, wenn so vierzehn Tage vor dem Anweiden die Buttermilchfütterung aufgenommen wird. Im Gegensatz zu Haukur kommen wir leider nur unregelmäßig in den Genuß. Ob da die Stimmungslage oder die Sonderangebote im Supermarkt eine Rolle spielen, habe ich noch nicht herausbekommen. Ob wir eine bestimmte Sorte Multivitaminbuttermilch bevorzugen? Also, naja, ich will ja keine Schleichwerbung machen, sagen wir es einmal so: nicht immer bedeutet ein höherer Preis eine bessere Qualität, aber in diesem Fall schmeckt uns die am Markt befindliche teuerste Buttermilch eines namhaften Herstellers am besten.

Positiver Nachtrag: Nachdem wir immer weniger Zähne und immer mehr Kauprobleme haben, gibt es für alle regelmäßig Buttermilch, einerseits um die Verdauung zu unterstützen, andererseits als Alternative für leicht Kaubares neben eingeweichten Graspellets, Mash, Hafer mit Malzbier und weichem Müsli.

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