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Wir über uns

Welche Tips wir euch geben können

Tip 19

Ein Doppelklick auf eine leere Fläche bringt euch immer wieder zur Auswahl zurück.

Wir legen uns ja gerne zwischendurch mal hin, tagsüber meistens kurz, nachts schon mal für eine längere Zeit. Am liebsten mitten im Auslauf, da hat man freie Sicht, weniger gerne in den Hütten/Boxen. Früher am liebsten auf dem trockenen gewachsenen Lehmboden, heute eigentlich nur noch auf unserem Holzhackschnitzelbett. Angefangen hat das damit, daß die höheren Instanzen irgendwann in einer Hütte die reine Sägespäneeinstreu durch ein Gemisch aus Spänen und Torf, später durch ein Gemisch aus Spänen, Torf und Holzhackschnitzeln ersetzten, was von uns überwiegend positiv angenommen wurde. Der Boden wirkte elastischer als bei reiner Sägespäneeinstreu, der Torf nahm den Urin wesentlich besser auf und band den Geruch, die Hackschnitzel machten die Einstreu schwerer, so daß wir nicht alles immer in einer Ecke zusammenkullern konnten. Bei geringer Hüttebenutzung konnte der Torf aber auch sehr trocken und damit staubig werden. Außerdem war der Einsatz von Torf nicht gerade ökologisch positiv zu beurteilen, trug er doch zur weiteren Zerstörung von Feuchtgebieten bei. So blieb der Einsatz dieses Gemisches bis heute auf die große Weidehütte beschränkt. Bei sehr nassem, windigem Wetter und an sehr heißen Tagen stehen wir da gerne drin. Um die Hütte herum auf den teils mit alten Bahnschwellen, teils mit Grobschotter ausgelegtem Boden wurden die Holzhackschnitzel dann pur aufgeschüttet. Erst versuchsweise ein kleines Stück, dann alles, als nicht mehr zu übersehen war, daß wir nicht mehr von den Hackschnitzeln herunterwollten. Der Boden war weich und federnd, nach einem Regenschauer war der Untergrund überhaupt nicht matschig, sondern trocknete recht schnell, man konnte sich wunderbar beim Liegen eine kuschelige Kulle zurechtdrücken, beim Wälzen knallten keine Beine mehr auf den harten Boden und in der einen Ecke, die wir uns dafür rausgesucht hatten, spritze es beim Urinieren überhaupt nicht mehr. Der Urin verschwand einfach in der lockeren Hackschnitzelschicht und ward nicht mehr gesehen noch gerochen. Seitdem schlafen wir Nacht für Nacht auf der Stelle mit der dicksten Holzhackschnitzelschicht. Morgens machen die höheren Instanzen quasi dann unsere Betten, indem sie mit dem Rechen die Kullen der Nacht wieder glattziehen und die gesamte Oberfläche locker halten. Man braucht schon einen ganzen Sattelzug, wenn man eine größere Fläche mit Holzhackschnitzel auslegen will. Und man braucht sie immer wieder, denn nach zwei Jahren beginnen die Schnitzel sich langsam zu Erde zu verwandeln. Und sie werden immer teurer, seitdem die Holzpelletindustrie jede Form von Holz zu Höchstpreisen aufkauft. 8 bis 15 EUR pro Kubikmeter lauteten die letzten Angebote. Aber wir lieben sie einfach, unsere Holzhackschnitzel, nur nicht im Reitplatz, da bedeuten sie Arbeit.

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