Achtung: Zur vollständigen Darstellung und Funktionalität dieser Seite empfiehlt es sich, in Deinem Browser JavaScript zu aktivieren und die Seite dann neu zu laden.
 
Banner
Home   Wir Isis Über uns Aktuelles Links Dies & Das   Suchen

Infos/Tips auf, unter, um und ums Pferd herum

Gewußt wie! - Basiswissen für den Pferdehalter

Themenbereich:
Thema:

 
Kreislaufprobleme beim Pferde können die Folge sommerlicher Temperaturen, Überforderung, des Alters oder insbesondere einer Kombination dieser Faktoren, aber auch die Folge von Krankheiten (Kolik, Durchfall, Verstopfung, allergische Reaktionen auf z.B. Stiche, Darmverschluß, Enteritis) oder Verletzungen mit hohem Blutverlust sein. In der Regel vertragen Pferde dank einer gut funktionierenden Temperaturregulation ihres Körpers hohe Temperaturen ganz gut. Das gilt für Pferde des südlichen Typs (z.B. Vollblutaraber) uneingeschränkter als für den nördlichen Typ (z.B. Islandpferd). Aber bei hohen Leistungsanforderungen, die weder dem Trainingszustand des Pferdes noch den Temperaturen angepaßt ist, kann die Temperaturregulation überfordert werden. Auch läßt mit zunehmenden Alter des Pferdes die Leistungsfähigkeit des Herzen nach und der Kreislauf wird labiler. Hitze und Überforderung führen bei älteren Pferd deshalb schneller zu Kreislaufproblemen als beim jungen Pferd. Und die genannten Krankheiten belasten über Schmerz, Schock und/oder Flüssigkeitsentzug den Kreislauf und das umso mehr, je später die Behandlung einsetzt.

Ein kurzer Blick auf die Funktionsweise der Temperaturregulation des Pferdes erleichtert das Verständnis der Zusammenhänge. Die Temperatur des Pferdes wird mit Hilfe der Temperaturregulation in einem Bereich von etwa 37,5 bis 38,3 Grad Celsius konstant gehalten. Dazu muß der Regulationsmechanismus sehr empfindlich und schnell zwischen Wärmeerzeugung und Wärmeabgabe umschalten können. Die Wärmeabgabe erfolgt dabei weitgehend physikalisch durch Strahlung, Leitung, Konvektion und Verdunstung, die Wärmebildung weitgehend chemisch in der arbeitenden Muskulatur. Gesteuert wird die Temperaturregulation durch das zentrale Nervensystem und den Hypothalamus. Dazu verfügt die Temperaturregulation über eine Menge von Thermorezeptoren in der Haut, der Muskulatur und den inneren Organen. Wird das Pferd gearbeitet, wird chemische Energie im arbeitenden Muskel verbrannt. Dadurch entsteht neben der erforderlichen Leistung Wärme, Abfallprodukte wie z.B. Milchsäure und Kohlendioxyd, das über die Lunge ausgeschieden wird. Mit Beginn der Muskelarbeit wird der Muskel infolge erhöhten Nährstoff- und Sauerstoffbedarfes vermehrt mit Blut versorgt. Dies geschieht zunächst zu Lasten der Durchblutung der Hautgefäße. Mit Zunahme der Dauer und Intensität der Arbeit paßt sich der Körper dem steigenden Nähr- und Sauerstoffbedarf durch Erhöhung von Herz- und Atemfrequenz an. Im Muskel wird neben der Leistung immer mehr Wärme erzeugt, die Körpertemperatur beginnt zu steigen. Zum Abtransport der überschüssigen Wärme aus dem Muskel müssen die Hautgefäße wieder stärker durchblutet werden, um die Wärme über die Haut mittels Strahlung abgeben zu können. In Abhängigkeit von Dauer und Intensität der Arbeit, der Umgebungstemperatur und der Luftfeuchtigkeit treten im nächsten Schritt die der Temperaturregulation angeschlossenen Schweißdrüsen in Aktion, um die Wärme über die beim Schwitzen entstehende Verdunstungskälte abzuleiten. Bei einem hart arbeitendem Pferd oder bei einem bei hohen Außentemperaturen arbeitendem Pferd wird also die wegen dem erhöhten Nährstoff- und Sauerstoffbedarf in der Muskulatur nötige vermehrte Durchblutung der Muskulatur zu Lasten einer für die Hitzeableitung erforderlichen vermehrten Hautdurchblutung reduziert. Hinzu kommt eine Reduktion des Blutvolumens über den Flüssigkeitsentzug infolge massiven Schwitzens. Die Folge ist eine große Belastung von Herz und Kreislauf, die unter Umständen (siehe weiter unten unter Ursachen) auch zu einem Zusammenbrechen des Herz-Kreislaufsystems als Teil der Temperaturregulation führen kann.

Ansatzpunkte zur Beurteilung des Zustands des Kreislauf eines Pferdes sind:

  • PAT-Werte
     
    Wesen und Ermittlung der PAT-Werte haben wir an anderer Stelle bereits ausführlich beschrieben. Weichen die Ist-Wert bei Ruhe von den Normwerten in Ruhe ab bzw. kehren bei Beanspruchung die Ist-Werte nicht in den üblichen Zeiten auf die Normwerte in Ruhe zurück, so ist dies ein Indiz für mögliche Kreislaufprobleme.
     
  • Kapillarfüllzeit
     
    Unter Kapillarfüllzeit wird die Zeit verstanden, die das Blut benötigt, um nach einer Unterbrechung der Durchblutung wieder in die Kapillaren (kleine Blutgefäße unter der Haut) zu zu fließen. Die Kapillarfüllzeit kann insoweit als Indiz für Kreislaufprobleme herangezogen werden, als bei vielen Kreislaufproblemen das Blut infolge fehlender Flüssigkeit verdickt und deshalb eine längere Kapillarfüllzeit aufweist. Wie kann nun die Kapillarfüllzeit am Pferd überprüft werden? Zu diesem Zweck drückt man im Maulinnern mit der Kuppe des Zeigefingers kräftig auf das Zahnfleisch oberhalb der Schneidezähe und läßt wieder los. Durch den ausgeübten Druck weicht das Blut aus den Kapillaren und es entsteht infolge der Blutleere ein weißer Fleck. Dieser nimmt beim gesunden Pferd innerhalb von ein bis zwei Sekunden wieder die normale rosa Farbe an. Dauert das wesentlich länger, deutet das auf Kreislaufprobleme hin.
     
  • Hautelastizität
     
    Die Hautelastizität steht ebensowie wie die Kapillarfüllzeit mit dem Flüssigkeitsgehalt des Körpers in Korrelation. Sie wird mit dem Hautfaltentest überprüft. Dazu zieht man am Pferdehals oder an der Schulter eine Hautfalte mit zwei Fingern hoch, hält einem Moment fest und läßt dann wieder los. Beim gesunden Pferd sollte sich die Hautfalte sofort wieder glätten. Zwei bis vier Sekunden deuten auf deutliche Probleme hin, bei mehr als sechs bis acht Sekunden besteht Lebensgefahr. Der Hautfaltentest gehört beim Tierarzt zur Routine, wenn er wegen Durchfall oder Verstopfung gerufen wird, da in beiden Fällen ein hoher Flüssigkeitsentzug beim Pferd eintritt.
     
  • Farbe der Schleimhäute
     
    Die Schleimhäute des Pferdes im Maulinnern oder rund um das Auge sind beim gesunden Pferd blassrosa. Eine blassere oder umgekehrt dunklere, bis in Rotblaue gehende Farbe ist ein ernsthaftes Alarmzeichen. Der Blick ins Auge oder Maul gehört deshalb zur Routine des Tierarztes, wenn er insb. bei Koliken, Enteritis oder Allergien gerufen wird, um sich einen Eindruck zu verschaffen, wie stark die Krankheit den Körper (sprich Herz und Kreislauf) des Pferdes belastet.

Was kann der Halter/Reiter vorbeugend gegen Kreislaufprobleme tun, was kann er tun, wenn sie eingetreten sind?

Die mögliche Ursache Überanstrengung läßt sich durch Anpassung der geforderten Leistung an den Trainingszustand des Pferdes und die Umgebungstemperatur vermeiden. Insoweit gehört die Überprüfung der PAT-Werte bei längeren Ritten insbesondere an heißen Tagen zum Pflichtprogramm des Reiters. Häufigkeit und Längen der Pausen sind an den PAT-Werten zu orientieren. Bewegen sich Atem- und Pulswerte auch nach längeren Pausen nicht in Richtung der Normwerte in Ruhe, sollte der verantwortungsvolle Reiter den Ritt abbrechen. Insbesondere Atemwerte, die über den Pulswerten liegen, gelten als deutliches Indiz für eine Überforderung. Hält dieser Zustand auf hohem Niveau längere Zeit an (20-30 Minuten), empfieht es sich den Tierarzt hinzuzuziehen. Kürzere Ritte sollten zur Erleichterung des Pferdes an sehr heißen Tagen in die frühen Morgenstunden oder die späten Abendstunden verlegt werden, wobei den Morgenstunden der Verzug zu geben ist (Ozongehalt der Luft geringer, Fliegen weniger aktiv).

Kreislaufprobleme entstehen oft auch infolge von Austrocknung (Dehydration), die immer dann eintritt, wenn deutlich mehr Flüssigkeit vom Pferd ausgeschieden als aufgenommen wird. Das kann bei hohem Blutverlust oder bei starkem Durchfall bzw. Verstopfung, die sich nur noch als grüner Wassererguß äußert, der Fall sein. Beides gehört in die Hände des Tierarztes, da hier eine intravenöse Infusion über den Tropf notwendig werden kann, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Flüssigkeitsverlusten bei geringem und nicht anhaltendem Durchfall kann man durch die Verabreichung von Glaubersalz entgegenwirken. Der häufigste Grund für Austrocknen ist jedoch übermäßiges Schwitzen ohne ausreichende Wasseraufnahme. Ein Pferd scheidet bei Hitze und großer Anstrengung bis zu 10-12 Liter Schweiß pro Stunde aus. Hier muß der Reiter für laufenden Nachschub sorgen, ansonsten droht Austrocknung. Erhöhter Puls (über 60), der sich auch nach 30 Minuten Pause nicht auf den Normwert in Ruhe zurückgeht, erhöhte Temperatur, Kapillarfüllzeit über zwei Sekunden, Hautfalte glättet sich nicht nach zwei Sekunden beim Hautfaltentest, Leistungsabfall, Apathie und schwankender Gang sind Anzeichen für eine Austrocknung. Hier gilt: Nicht weiterreiten, Schatten aufsuchen und Pferd Tränken. Kaltes Wasser nur in kleinen Mengen mit Unterbrechungen von 10 Minuten anbieten. Pferd grasen lassen. Gras enthält Flüssigkeit. Verweigert das Pferd die Flüssigkeitsaufnahme, muß der Tierarzt unverzüglich gerufen werden.

Hitzschlag als mögliche Ursache von Kreislaufproblemen tritt normalerweise nur in Kombination von sehr schwülwarmer Witterung ohne Luftbewegung und vorausgegangener Anstrengung auf. Daraus folgt daß man ein an heißen Tagen arbeitendes Pferd unterwegs bei Pausen immer im Schatten und nie in der Sonne anbindet, ideal sind Schattenplätze unter Bäumen, da hier selbst bei Windstille die Blätter infolge der aufsteigenden Hitze ein leises Lüftchen verursachen, und nach Beendigung des Rittes das Pferd weder in einem schlecht gelüfteten und aufgeheizten Stall noch in einem in der Sonne geparkten Pferdehänger verstaut. Der nordische Pferdetyp wie Islandpferd und Fjordpferd ist von seiner klimatologischen Herkunft her anfälliger als der südländische Pferdetyp. Gerade bei den sogenannten Robustrassen, die tagstägig in Offenstallhaltung gehalten werden, ist selbst im Sommer die Felldichte im Vergleich zu einem Vollblut oder Araber deutlich ausgeprägter. Hier kann eine Teilschurr des Felles kreislauferleichternd und hitzschlagvorbeugend wirken. Die Symptome eines Hitzeschlages sind nicht zu übersehen: Das Pferd bricht zusammen und hört zu schwitzen auf, die Körpertemperatur steigt bis zu 43 Grad, die Atemfrequenz ist hoch. die Atmung selber sehr flach, der Puls ist erhöht aber nicht rasend, die Schleimhäute sind blaurot verfärbt. Jetzt besteht akute Lebensgefahr. Daher umgehend den Tierarzt verständigen. Das Pferd ist sofort in den Schatten zu bringen, gegebenfalls abzusatteln und unter allen Umständen und mit allen Mitteln zu kühlen. Sollte das Pferd bereits zusammengebrochen sein und am Boden liegen, liegenlassen, nicht auftreiben, da dies eine zu große Belastung für das Herzen ist. In dem Fall versuchen den Schatten zum Pferd zu bringen, sei es mit einem Schatten werfenden Fahrzeug oder einer aufgespannten Plane. Ganzes Pferd mit Wasser - darf in diesem Fall sogar eiskalt sein - kühlen, insbesondere das Genick. Steht kein Wasser zur Verfügung, feuchte Erde verwenden. Falls vorhanden, können auch Eispackungen verwendet werden. Sofern feuchte Tücher als Kompressen aufgelegt werden, müssen diese ständig neu mit kaltem Wasser gedrängt werden, da ansonsten unter den Tüchern ein Hitzestau erfolgt.

Ältere Pferde reagieren auf Hitze stärker als jüngere, da die gesamte Leistungsfähigkeit des Organismus mit zunehmenden Alter abnimmt. Hier muß die Leistungsanforderung an heißen Tagen vorbeugend gedrosselt werden. Das bereits unter Überforderung Gesagte gilt für ältere Pferde erst recht: Ritte in die kühlere Tageszeiten verlegen. Da ältere Pferde häufig an einem verzögerten bis gestörten Fellwechsel leiden, drängt sich insbesondere bei noch gerittenen Pferden die Frage einer erleichternden Fellschurr direkt auf. Zur Verbesserung der Sauerstoffversorgung durch Stärkung des Kreislaufes und seinem Motor, dem Herzen, kann Weissdorn in frischer Form, als getrocknetes Kraut (Blätter und Blüten) oder als Auszug (Tropfen) verabreicht werden. Auch das Abspritzen der Beine mit Wasser bringt den Kreislauf in Schwung. Für die älteren Pferde ist es wichtig, im Auslauf/Weide ein ausreichendes Schattenangebot sicherzustellen. Das können Bäume oder Schutzhütten sein. Schutzhütten müssen gut durchlüftet, aber zugfrei sein. Das gilt erst recht für Stallungen, in denen Pferde aufgestallt gehalten werden. Beim Schattenangebot ist darauf zu achten ist, daß nicht die jüngeren und deshalb meist ranghöheren Pferde das gesamte Angebot für sich in Anspruch nehmen oder den Zugang dazu blockieren können. Freier Zugang zu frischem Wasser ist selbstverständlich. Falls kein freier Zugang zur Weide besteht, sollten die restrihierten Weidezeiten nicht gerade auf die Mittagszeit verlegt werden. Ältere Pferde dösen tagsüber ziemlich regungslos viel lieber im Schatten herum und gehen nachts grasen, wenn die Lebensgeister wieder zurückkehren.

Durch Krankheiten und Verletzungen verursachte Belastungen von Herz und Kreislauf lassen sich nur über eine allgemeine Gesundheitsvorsorge durch eine korrekte Haltung, ein stimmiges Futtermanagement (geeignete Futtermittel in einwandfreiem Zustand in der richtigen Reihenfolge und in erforderlichen zeitlichen Abständen), eine ausreichende Impf- und Wurmprophylaxe und eine Optimierung des Immunsystems verhindern/reduzieren. Einmal aufgetreten gehört die überwiegende Anzahl von Krankheiten und Verletzungen in die Hände eines sachkundlichen Behandlers. Anhaltener Durchfall oder gerade das Gegenteil Verstopfung, die oft als vermeindlicher Durchfall angesehen wird, führen schon allein über die Austrocknung des Körpers zu massiven Herz-Kreislaufproblemen und sind kein Feld für Experimente des Pferdehalters.

Das war sozusagen der theoretische Teil. Kaum geschrieben ergab sich dann der praktische Teil, in dem natürlich ich wiedermal die Hauptrolle spielte, denn ich lag recht bewegungslos im Wassergraben, der mitten durch unseren Auslauf hindurchgeht. Als die höheren Instanzen kamen, hörte ich gleich meinen Boß sagen, das ist nicht normal, und schon nahte er eiligen Schrittes herbei. Und dann sah er mich da im Graben liegen, die Beine etwas verkreuzt und verwinkelt, die direkte Umgebung um mich herum deutlich durch Wälzen oder ähnlichem aufgewühlt. Festliegen oder sonstwas, das war seine Frage. Er sortierte meine Beine und brachte mich dann ohne größere Anstregungen hoch. Das ging zu leicht für Festliegen, konnte ich ihn hören. Also da stand ich, aber wie ich stand, konnte mich kaum auf den Füssen halten und machte ständig kleine Schritte, um nicht wieder umzufallen. Der schwankt wie besoffen hin und her, hörte ich meines Bosses Stimme, nur klang sie nicht gerade lustig, sondern gewaltig besorgt. Drei Stunden waren seit dem letzten Besuch gerade mal vergangen. Da mußte sich was gewaltig schnell entwickelt haben. Ja, richtig, es war der erste relativ warme Tag in diesem Jahr, gestern war es noch richtig kalt im Vergleich zu heute gewesen, der Fellwechsel war auch mit den üblichen Schwierigkeiten im Gange, aber das meiste dicke Winterfell war immer noch drauf. Ich taumelte rückwärts geradezu wieder auf den Graben zu. Nur mühsam bekam mich mein Boß wieder ein paar Schritte vorwärts, wo ich dann mehr oder weniger unsanft Bodenkontakt aufnahm. Ohne Telepath sein zu müssen, konnte ich die Gedankengänge meines Bosses klar und deutlich verstehen: Kreislaufprobleme (Schwanken, Hinlegen) und Schmerzen (Rückwärtsgehen, versteinertes Gesicht, Füsse unter den Körper gestellt). Dann der Check: Puls: viel zu hoch, Atmung: viel zu hoch, Bindehaut und Zahnfleisch: noch einigermaßen normal rosa gefärbt, Peristaltik: alles andere als normal, eher still bis gequält. Ergebnis: Ein Fall für den Tierarzt. Sofortiger Anruf: Pferd zusammengebrochen, die Sprechstundenhilfe: Moment und dann, der Chef ist schon im Auto. 25 Minuten später war er da. Kurze Untersuchung mit dem Ergebnis: Kolik mit Kreislauf oder Kreislauf mit Kolik. Die Folge: Haarelassen für die Infusionen und Spritzen: Zwei Flaschen zur Blutverdünnung, ein Flasche Zuckerlösung zur Stärkung, eine schmerzstillende und eine krampflösende Injektion. Eine halbe Stunde später stand ich dann mit aufgehelltem Gesicht wieder einigermaßen normal auf meinen Beinen. Allerdings trübte sich mein Gesicht sofort wieder deutlich ein, als ich Richtung Stall verschwand und in eine Box eingestellt wurde, in der ich fastend und allein die Nacht verbringen durfte. Da änderten auch die nächtlichen Kontrollbesuche meines Bosses nichts dran. Erst als ich morgens wieder raus in den Auslauf durfte und wenigstens eine Handvoll Heu bekam, war ich wieder halbwegs zufrieden. Das war gerade nochmal gut gegangen.

Spacer Spacer Spacer Spacer Spacer
 Nach obenZurück