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Welche Tips wir euch geben können

Tip 9

Ein Doppelklick auf eine leere Fläche bringt euch immer wieder zur Auswahl zurück.

Wer kennt das nicht? Ein kleiner Stoß gegen den scheinbar festen Zaunpfosten und er bricht an der Übergangsstelle Luft-Erde ab, der Lieblingsstelle aller Fäulnisbakterien, denn sie brauchen Luft und Feuchtigkeit zugleich. Das gilt für die unbehandelten Holzpfähle, die man beim Pfostenmacher im Nachbardorf kaufen kann, genauso wie für kesseldruckimprägnierte Holzpfähle. Ist nur eine Frage der Zeit. Nebenbei bemerkt: ich möchte nur wissen, mit welchen Giften die früher Holzpfosten behandelt haben. Unsere zwanzig Jahre alten Pfosten scheinen gegen Fäulnis immun zu sein, wie wenn sie aus der kanadischen roten Zeder geschnitzt wären.

Also was tun:

1. Möglichkeit:

Man streicht die Pfosten mehrfach mit (ungiftigen) Holzschutzmitteln oder stellt sie gleich für längere Zeit in einen Eimer mit Holzschutzmittel. Wirkung minimal, insbesondere bei druckimprägnierten Pfosten.

2. Möglichkeit:

Man besorgt sich im Baumarkt einen Eimer Bitumen und einen Quast und pinselt den Pfosten von der Spitze bis 10 Zentimeter über den Boden ein. Ergebnis: Große Sauerei. Obendrein trocknet der Quast aus, wird hart und unbrauchbar, der Bitumen mit der Zeit auch. Also ist man gezwungen, einen Jahresvorrat an Pfosten auf einen Streich zu bearbeiten. Ferner: je nach Boden bekommt man einen Pfosten mal mehr oder weniger tief eingeschlagen. Wie hoch soll ich also die Pfosten einpinseln?

3. Möglichkeit:

Man verpaßt den Holzpfosten nach dem Einschlagen eine Manschette aus Dachpappe, die genau an der Übergangsstelle Boden-Luft angelegt wird. Dazu schneidet man entweder alte Dachpappereste von der großen Rolle zurecht oder man kauft im Baumarkt Dachpapierrollen für Horizontalwassersperren im Mauerwerk, die es in verschiedenen Breiten von ca. 15 bis 40 cm gibt. Eine Breite von 20-30 cm ist für unseren Zweck ausreichend. Von dieser Rolle wird dann bei Bedarf eine Stück entsprechend dem Umfang des Holzpfostens plus Zugabe für eine Überlappung abgeschnitten, dasselbe eng um den eingeschlagenen Posten gewickelt und mit Dachpappenägel fixiert. Falls ihr keinen Spielraum am Pfosten habt, muß man halt einen kleinen Trichter um den Pfosten freigraben. Wer ganz sicher gehen will, kann die Dachpappe auch noch zusätzlich mit Bitumen aus der Kartusche auf dem Holz festkleben. Dazu braucht man allerdings noch mehr Spielraum um den Pfosten herum. Man kann auch nur die im Freien liegende Übergangstelle von Holz und Pappe mit Bitumen zukleben, damit kein am Pfosten runterlaufender Regen sich zwischen Holzoberfläche und Pappe hindurchmogelt. Die Übergangsstelle wird aber im allgemeinen sehr dicht, weil ein trockengelagerter Pfosten sich nach dem Einschlagen aufgrund der Luftfeuchtigkeit im Boden und der Luft sich ausdehnt und sich damit selber abdichtet. Achso, dabei habe ich natürlich unterstellt, daß ihr auch gedrehte oder gefräßte Pfosten verwendet, denn die halten ihren Durchmesser über die ganze Länge exakt ein.

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